Auf dem Plan fehlt aber der U-Gang in die Stadt MfG
BOBO _______________________________________________________ Die wahren Herrscher dieser Welt leben unter der Erde, reiten auf Pferde .... _______________________________________________________
auch wenn das Thema schon etwas älter ist, so fällt mir doch eine Begebenheit dazu ein:
Vor einigen Jahren habe ich meiner heutigen Ehefrau (stammt aus der Gegend um Weimar) die Veste erstmals gezeigt. Im Innenhof mit dem Zugang zur Bärenbastei haben wir uns die Zisterne angesehen. Ein Mitarbeiter(?) der Veste hat uns spontan angesprochen und berichtet, dass sich in der Zisterne ein "Geheimzimmer" befunden haben soll. Die Herren (inkl. Herzog) sollen sollen sich zum Teil über Tage aus dem Staub gemacht haben und waren für die Damenwelt unauffindbar. Untersuchungen im "Geheimraum" hätten dann zu Tage gefördert, dass die Herren sich dort bei Bier und Spielen vergnügt hätten. Leider war das Gespräch nur kurz, so dass wir keine Jahreszahlen erfahren konnten (weder zur Zeit der Nutzung, noch zur Zeit der Erforschung). In der Veste selbst habe ich bei meinem letzten Besuch nichts darüber in Erfahrung bringen können. Hat jemand von Euch nähere Informationen?
Veste hat uns spontan angesprochen und berichtet, dass sich in der Zisterne ein "Geheimzimmer" befunden haben soll _______________________________________________________________________________________________________________________________ Vielleicht hilft dieses Buch weiter.
Da ist etwas dran!Irgendwo habe ich davon gelesen. Zum Kriegsende soll da auch viel Kriegsschrott hinein geworfen worden sein...bei Reinigungsarbeiten kamen diese Dinge wieder ans Tageslicht.
Da schreibt Walter Schneier in seinem Buch. "Die Geschichte der Veste Coburg,1923-1981" auf Seite 102 folgendes: Bei Ausschachtungsarbeiten der neun Meter tiefen Zisterne-in die zahlreiches Kriegsmaterial geworfen worden war-entdeckte man 1952 ein seitwärts angeschlossenes Gewölbe.Es war ein zusätzlicher Wassersammler,den 1531 der später bekannt gewordene Baumeister Cunz Krebs anlegte,wie sein Steinmetzzeichen CK dort verrät.Im Bereich dieser Zisterne fanden sich im Juni 1964 bei Erdarbeiten Scherben,die zum Teil aus keltischer Zeit stammten.(Also rund 600 v.Chr.) Damit bestätigten sich die Erkenntnisse des Dresdner Baurates Dipl.Ing. Oskar Pusch,der schon 1941 nach derartigen Funden auf der Veste auf das Alter hinwies,aber damals nicht ernst genommen wurde! Dagegen waren einige Skelettfunde zwar spektakulärer,sie stammten aber aus viel jüngerer Zeit und waren ohne historische Bedeutung.
Leider haben wir erst in zwei Wochen wieder ein gemeinsames freies Wochenende, aber ich denke, meine Frau und ich werden es nutzen, die gute Veste wieder zu besuchen!