RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#51 von Christian , 30.03.2005 20:02

Hallo Peco
vielen Dank für den Hinweis. Vielleicht weiss noch jemand was und bringt es hier ins Forum.

Zum Gebäude Ketschengasse 31 ist noch zu berichten, dass es eines von 36 Häusern dieser Straße ist, das unter Denkmalschutz steht.

Das Haus Nr. 31 ist das rote Fachwerkhaus, es handelt sich dabei um ein dreigeschossiges Walmdachhaus, das Ende des 18.Jh. bzw. Anfang 19.Jh. errichtet wurde.


Christian  
Christian
Beiträge: 6.258
Punkte: 6.502
Registriert am: 03.12.2004


RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#52 von Christian , 30.03.2005 20:02

Neben den 36 Häusern, ist auch das Ketschentor und die beiden Brunnen unter Denkmalschutz.

Was vielleicht noch interessant ist. Der Flachbau vom Orthopädie Brünner aus den 50er Jahren ist auch unter Denkmalschutz


Christian  
Christian
Beiträge: 6.258
Punkte: 6.502
Registriert am: 03.12.2004

zuletzt bearbeitet 30.03.2005 | Top

RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#53 von Norbert ( gelöscht ) , 30.03.2005 21:48

V


Norbert
zuletzt bearbeitet 30.09.2012 22:43 | Top

RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#54 von Norbert ( gelöscht ) , 31.03.2005 19:21


Kurz nochmal zum Hause Ketschengasse 26
bevor dort das Fahrzeuggeschäft Kob seinen Laden hatte, befand sich hier der Gasthof "Zum Deutschen Kaiser".


Norbert
zuletzt bearbeitet 31.03.2005 19:23 | Top

RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#55 von Christian , 31.03.2005 20:17

Zur Ketschengasse 9:

Im Jahre 1927 kauften Bäckermeister Richard Fischer und seine Frau Frieda das Haus von Bäckermeister Carl Weidmann. Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor - Maria Fischer und Lotti Fischer.
Maria Fischer heiratete 1936 den Bäcker und Konditormeister Karl Müller. Ihr mann wurde 1939 zur Wehrmacht eingezogen und kam aus dem Krieg nicht mehr zurück. Er wurde 1944 als vermißt gemeldet. Deshalb musste Maria Müller das Backhandwerk erlernen. Sie machte 1948 die Gesellenprüfung und legte 1953 als beste und einzige Frau die Meisterprüfung im Bäckerhandwerk ab. Sie war stolz auf ihren Erfolg. Die Coburger, sowie das Herzogshaus waren ihre Kundschaft, später sogar die Amerikaner. Sie führte den Betrieb bis 1982.
Maria Müller verlebt ihren verdienten Ruhestand bei ihrer Tochter Heidi Thurmeyer in Coburg.

(Aus Ketschengasse....aus alter Zeit - Roßteutscher-Verlag)


Christian  
Christian
Beiträge: 6.258
Punkte: 6.502
Registriert am: 03.12.2004


RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#56 von Christian , 04.04.2005 21:33

http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/kronpri...a35.jpg&.src=ph

Ach, weil wir es am Sonntag davon, das soviele Brauereien im Bereich Neuer Weg / Adamistraße waren, habe ich hier mal ein anderes Beispiel.

Die Brauerei Sturm wurde 1833 von Anton Sturm im Anwesen Ketschengasse 15 gegründet. Der Brauerei war auch eine Gaststätte angeschlossen. Nach Anton Sturms Tod übernahmen seine beiden unverheirateten Töchter die Gaststätte die dann nur im Volksmund Gaststätte "Sturmstanten" hieß.
Letzte Erinnerung an diese Zeit ist der Sturmsbrunnen im Vordergrund, der deshalb auch diesen Namen trägt.

Das Hinterhaus des Anwesens Nr. 15 wurde 1945 durch Artelleriebeschuss total zerstört.


Christian  
Christian
Beiträge: 6.258
Punkte: 6.502
Registriert am: 03.12.2004


RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#57 von faraway , 04.04.2005 23:04

kann mir mal jemand sagen ob ich hier richtig liege? War in dem Haus in 50iger Jahren ein Elektro Geschaeft?
Angelika


 
faraway
Beiträge: 1.235
Punkte: 1.243
Registriert am: 25.03.2005


RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#58 von Norbert ( gelöscht ) , 04.04.2005 23:54

[


Norbert
zuletzt bearbeitet 30.09.2012 22:43 | Top

RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#59 von faraway , 05.04.2005 05:07

Na, da war ich ja nicht allzu verkehrt. Nach so langer Zeit laesst einen das Gedaechtnis manchmal doch im Stich.
Angelika


 
faraway
Beiträge: 1.235
Punkte: 1.243
Registriert am: 25.03.2005


RE:Reden über die Ketschengasse G 5

#60 von gerd , 05.04.2005 15:33

Hallo Angelika,im Anwesen Ketschengasse Nr. 15 war Tünchermeister ENNES mit seinem Geschäft.Im ersten Stock,mit den Fenstern zur Ketschengasse, hatte seine Frau eine Gaststätte.In den rückwärtigen Räumen hat sie dann in dem Neubau(das Rückgebäude war ja durch Beschuss zerstört)eine Weinstube eigerichtet,heute würden wir sagen:im "rustikalen" Stil..Da meine Eltern mit Ennes gut befreundet waren,waren wir auch oft dort und deshalb kannte ich das Haus.Als zu Anfang der 50er Jahre noch viele US Soldaten in Coburg waren,ging es dort oft "hoch" her!!-Hauptsächlich zur Faschingszeit und an Silvester!Da war in den großen Kellerräumen,wo sonst der "Max"-so hieß Ennes seine Werkstattutensilien hatte,alles leer geräumt,eine Bar wurde aufgebaut,eine Band spielte und es ging die "Post"ab!!

Wenn ich mich erinnere,war neben Ennes ein kleines Elektrogeschäft.Das war der "BALDO"-denn der kam manchmal auf ein "Schnelles" zu Ennes rüber und wenn er mich sah, bekam ich von ihm eine Cola!
Wie lange der aber sein Geschäft dort hatte ??
Das oft bei Ennes die MP vorbei schaute-war nix ungewöhnliches.Vier Mann im Jeep,der Fahrer blieb sitzen und drei gingen durch das Lokal.Die machten kurzen Prozess,mit manchem GI!Einer tat mir furchtbar leid,weil sie ihn so verprügelt hatten bis er blutete und die lange Treppe hinunterflog!
Das sind Kindheitserlebnisse,die man nicht vergisst!


gerd  
gerd
Beiträge: 4.398
Punkte: 4.502
Registriert am: 19.06.2004

zuletzt bearbeitet 05.04.2005 | Top

   

Plattenäcker
Sonntagsanger



Xobor Ein Kostenloses Forum von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen