RE: RE:Weichengereuth

#31 von Qidan , 15.12.2011 08:19

Diese Bilder..., weiche Knie kriegt man beim anschauen. Gibts noch anderswo in Coburg solche Hausesembles?

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RE: RE:Weichengereuth

#32 von Qidan , 15.12.2011 12:39

Hast ja recht,, Wandel durch neue Werte' oder ,neue Werte durch steten Wandel', dabei wollen wir's belassen..

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RE: RE:Weichengereuth

#33 von Qidan , 15.12.2011 19:05

Wenn man sich die ganze Sache um die Frankenbrücke bei Google Earth anschaut, sieht man schon wie wichtig der vermaledeite Ausbau war, da gabs keine andere Lösung als Tabula rasa. Zwischen der Kl. Rosenau und dem Marschberg stehen auch noch schöne Häuser, die liegen da so idyllisch im Grünen, sind das auch etwa noch alte Villen?

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RE: RE:Weichengereuth

#34 von gerd , 15.12.2011 19:54

Stimmt meiner M.nach nicht ganz!Die Bahn hat schon abgeben müssen!Wenn ich mich recht erinnere,lagen am "Schlachthof-Bahnübergang" wenigstens 2 Gleise,wenn nicht sogar 3!Im Gegensatz zu heute,wo nur 1 Gleis unter der Frankennbrücke hindurch läuft.Das eine Gleis dient der An und Abfahrt zum C. Bahnhof.Früher übernahmen diesen Betrieb 2 Gleise.Kurz vor dem Übergang,gesehen aus Richtung Co.HBF stand lange ein Flügelsignal,das die Einfahrt in den Güterbahnhof regelte.Ob dieses Signal allerdings für ein 3 Gleis galt(Lokwechselgleis?)weis ich nicht,wäre aber dann denkbar.

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RE: RE:Weichengereuth

#35 von shabby , 15.12.2011 21:11

Coburg hatte zwei Gleise vom HBF bis Creidlitz. Das eine fiel der Brücke zum Opfer, aber nur m Bereich der Brücke.
Weiterhin ist die Brücke so konstruiert, dass ein neues zweite Gleis drunter hindurch passt, nur eben nicht mehr an der alten Stelle.

Das dürfte, wenn der ICE tatsächlich durch Coburg fahren sollte, wieder errichtet werden.


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zuletzt bearbeitet 15.12.2011 | Top

RE: RE:Weichengereuth

#36 von Christian , 16.12.2011 11:56

Zitat aus wikipedia:

"Mit zunehmendem Wohlstand weiterer Kreise des Bürgertums stieg die Nachfrage nach repräsentativem Wohnraum rapide an. Die Nachfrage nach Villen, die sowohl den höchsten Status als Wohnraum genossen wie auch mit ihren großen Wohnflächen genügend Platz für ausgedehnte Familien und umfangreiches Personal boten, schoss in die Höhe. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte der Villenbau eine solche Ausdehnung, dass in vielen größeren Städten Vororte entstanden, die ausschließlich aus Villen bestanden. Auf dem Höhepunkt der Entwicklung wurden ab Mitte des Jahrhunderts ganze sogenannte Villenkolonien auf dem Reißbrett entworfen. Dabei wurden neben der Villenbebauung auch repräsentative Platzanlagen, Alleen, Einkaufsbereiche und Parks in passendem Stil mit angelegt.
Der Villenbau ist dadurch zu einem besonderen Zweig der modernen Baukunst des 19. Jahrhunderts geworden.
Vorgärten, Veranden, offene Balkone, Erker und Türmchen in möglichst malerischer Komposition sind die charakteristischen Eigenheiten der städtischen Villen in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zum Ende des Jahrhunderts entstanden als neue Bauformen die „Doppelvilla“, die Elemente häufig in die Straßenfront eingebauter Stadtvillen mit der freistehenden Landvilla kombinierte, sowie die Mietvilla, die mit dem gleichen repräsentativen Anspruch der freistehenden Villa für zwei, selten mehr als zwei, Familien errichtet wurde und sich von der Villa durch ein separates Treppenhaus unterschied.
In der Abgrenzung der repräsentativeren Villa zum schlichter stilisierten Landhaus gibt es vielfältige Übergangsformen, die architekturhistorisch und denkmalpflegerisch als villenartiges Landhaus beziehungsweise landhausartige Villa beschrieben werden."

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RE: RE:Weichengereuth

#37 von Christian , 16.12.2011 12:03

Diese Definition trifft auch auf die Häuser im Weichengereuth bis zur Kleinen Rosenau zu.

Das sind die Häuser
Weichengereuth 11, klassizisierende Neurenaissance-Villa von 1874
Weichengereuth 12, Villa von 1874
Weichengereuth 12a, Villa von 1873
Weichengereuth 14, Spätklassizistische Villa von 1867
Weichengereuth 15, Spätklassizistische Villa in Backstein von 1871/72.

Bis auf Nr. 14 stammen alle Villen von einem Architekten.

Bilder zu dem Gebäuden finden sich hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_D...#Weichengereuth

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RE: RE:Weichengereuth

#38 von gerd , 16.12.2011 14:37

......wenn der ICE in Coburg nicht halten sollte(?) warum baut man dann eine Ein/Ausschleifung bei Dörfles?...warum wühlt man dann einen Tunnel bei Roth a. Forst/Niederfüllbach,der sogar den darüber liegenden Tunnel unterquert,um eine Ein/Ausschleifung in die alte Lichtenfelser Strecke zu ermöglichen und damit Zufahrt nach Coburg?
Der alte Creidlitzer Bahnhof,sowie der Bahnübergang sollen verschwinden und die Bahnstrecke mit einer Unterführung versehen werden.Wenn das alles gebaut wird,mit einem riesen Aufwand,kann ich mir nicht vorstellen,das dann nur Güterzüge in den alten Güterbahnhof geleitet werden sollen,um vielleicht "Stückgut" abzusetzen,und um dann bei Dörfles wieder die Neubaustrecke zu erreichen!?
Wie ist die Situation in Lichtenfels?: Dort fegt der ICE schon lange auf der alten Magistrale München -Berlin.Die Neubaustrecke wird aber weit westlich von Lichtenfels gebaut!
Eine Verbindung zwischen der alten Strecke München -Berlin und der Neubaustrecke Ebernsfeld-Erfurt,wäre über die bestehende Strecke Lichtenfels -Coburg möglich.Gesetzt den Fall,die Strecke über den Frankenwald-Kronach-Probstzelle,wäre unterbrochen.

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RE: RE:Weichengereuth

#39 von Stammbus , 16.12.2011 17:27

Zitat von gerd
......wenn der ICE in Coburg nicht halten sollte(?) warum baut man dann eine Ein/Ausschleifung bei Dörfles?...warum wühlt man dann einen Tunnel bei Roth a. Forst/Niederfüllbach,der sogar den darüber liegenden Tunnel unterquert,um eine Ein/Ausschleifung in die alte Lichtenfelser Strecke zu ermöglichen und damit Zufahrt nach Coburg?



Damit die Politiker und Baufirmen befriedigt sind.

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RE: RE:Weichengereuth

#40 von faraway , 22.12.2011 04:49

Was geschah denn dann mit diesem Haus? Wurde es woanders neu errichtet? An und fuer sich wuerde mich das wirklich wundern. Sehr schade ist aber auch, dass so ein Talent so sang-und klanglos zu Ende gegangen ist. Das Leben ist oftmals wirklich unfair!


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