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Dieses Thema hat 373 Antworten
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 Die Geschichte Coburger Straßen
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auswanderer ( Gast )
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27.07.2006 07:03
#166 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

die armen kinder, dürfen ja heute auch nix mehr. jeder brüllt und schreit wenn kinder spielen. braucht sich doch keiner wundern wenn die deutschen schrumpfen. bin ich froh, dass meine schon groß sind. norbert, war am brauhof net mal ein obdachlosenheim. da hat mein vater immer essen hingefahren.

Exil-Coborcha Offline



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27.07.2006 13:33
#167 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten
Als Jugendlicher in Coburg werden einem ja auch schnell die Grenzen gezeigt. Deshalb meine "Auswanderung". Aber alle Freiheiten wie hier in Hamburg teilweise sind auch net gut... ;-(
Warum gibt eigentlich kei Mittelmaß?

auswanderer ( Gast )
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27.07.2006 15:43
#168 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

es ist doch generell schwierig für kinder in deutschland geworden. ich glaube aber es liegt an unsrer ellbogengesellschaft, jeder nur für sich und dem anderen nix gönnen. da ist es wo ich jetzt bin, ganz anders. die familie steht im vordergrund und ist das wichtigste überhaupt. den kindern werden auch noch die werte für das leben vermittelt und nicht verblödet wie in deutschland

kilroy ( gelöscht )
Beiträge:

27.07.2006 16:12
#169 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Exil-Coborcha Offline



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28.07.2006 09:12
#170 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

@kilroy:

„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten…“

So steht es auf einer Tontafel, die etwas um 1000 v. Chr. beschrieben wurde

bisher war an dem spruch ja was drann, aber jetzt wird alles anders

kilroy ( gelöscht )
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28.07.2006 09:55
#171 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

auswanderer ( Gast )
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28.07.2006 13:37
#172 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

ich pflege keine vorurteile, ich rde nur von dem was ich sehe und erlebe...

kilroy ( gelöscht )
Beiträge:

28.07.2006 16:49
#173 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Exil-Coborcha Offline



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29.07.2006 19:21
#174 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

werte und moral ist immer so eine definitionsfrage...

UKG Offline



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31.08.2006 19:33
#175 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten
Hab mal eine Frage, gab es auch außer der Ranch (Disco1972) und das Geschäft von Seilerei Müller gibst des noch?
in Coburg eine Jüdische Gemeinde, bzw. eine Synagoge?

Das würde mich sehr interessieren, freue mich auf Eure Antworten,
servus von UKG

Jürgen Offline



Beiträge: 1.089
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31.08.2006 19:48
#176 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten


Hallo UKG, ob es in Coburg eine jüdische Gemeinde oder Synagoge gibt, kann ich nicht sagen. Was die Seilerei Müller betrifft, so haben wir dort noch vor ca. 4 Jahren Seile gekauft und ich glaube sogar spleißen lassen. Die Fa. befindet sich im Hinterhaus, hat keinen Laden mehr.
Jürgen

Christian Offline



Beiträge: 5.742
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31.08.2006 19:52
#177 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Ich kann da Jürgen nur beipflichten. Die Seilerei Müller existiert noch, allerdings wie schon gesagt ohne ein Ladengeschäft, aber sie ist im gleichen Haus ansässig geblieben.

Eine organisierte jüdische Gemeinde gibt seit 1942 in Coburg nicht mehr. Auch gibt es derzeitig keine Synagoge in Coburg. Das alte jüdische Gotteshaus existiert aber noch (St.-Nikolauskapelle). Sie dient heute der altkatholischen Gemeinde Coburgs als Kirche.

gerd Offline



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31.08.2006 19:59
#178 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Judenkirche nannte der Volksmund die von 1873 bis 1933 als Synagoge dienende Nicolauskapelle in der Ketschendorferstraße,wahrscheinlich das einzige Beispiel der Umwandlung einer Kirche in eine Synagoge in Deutschland.
(nachzulesen in dem Buch:"Die Coburger Juden"-Geschichte und Schicksal,auf der Seite 185,unter der Rubrik: Einrichtungen und Vereine der Isrealitischen Kultusgemeinde.(Die Synagoge-Nicolauskapelle)

gerd Offline



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31.08.2006 20:22
#179 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Das Anwesen Hohe Straße 30 war Schule und Synagoge zugleich.Im Haus Hohe Straße 16 fand 1935 Unterricht für Jüdische Schüler statt.Das Ehepaar Hirsch betrieben ein Internat.Die Benützung öffentlicher Turnhallen wird dem Ehepaar Hirsch verweigert,deshalb findet Sportunterricht bei gutem Wetter hinter dem Haus im Garten statt!
Unter Anderem ist nachzulesen:Die Schule von Hirsch,wird von Beginn an von der Stadt Coburg mit Argusaugen beobachtet.Einerseits lehnt die Stadt,da sie "makellos" braun sein will,die das ideale Erscheinungsbild störende Schule ab;andererseits wird die durch die Schule möglich gewordene"Entjudung" der öffentlichen Schulen begrüßt!

UKG Offline



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31.08.2006 22:15
#180 RE: RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten
Hallo Ihr allle, habt mir bist jetzt sehr weit geholfen vielen, vielen lieben Dank dafür :-)
Habe da nehmlich für meine recheren noch einige andere Fragen an Euch.
Du Gerd schreibst, von einem Internat Hirsch, ich kenne nur das Möbelhaus Hirsch in der Webergasse, sagt mal sind das Juden gewesen? Ferner habe ich da noch einige andere Firmen, ich meine das diese auch Jüdisch sind (zum Teil gibt es sie nicht mehr).
Also das Uhrengeschäft im Steinweg Kaufmann, dann das Schmuckgeschäft Uri, ich glaube das war zwischen den Kaufhaus zum Mohren und Hein Werkzeug heute ist dort ein Textilgeschäft (?)
Auch die Firma Brand in der Spit heute soviel ich weiss ist eine Bank eingegliedert (?).
In der Löwenstraße gab es eine Apotheke (Löwen)die hat einer Familie Luft gehört.
Dann in der Ketschengasse gab es als ich Kind war ein Spielwarengeschäft Fischer,
dann noch eine Fleischerei Spielmann. Knopf Schneider in der Spit, gerade dort stand immer mein Bus die 3 damit ich Heim fahren konnte, nach der Arbeit (liegt ja schon Jahrzehnte zurück).

Ich freue mich riesig auf Eure Antworten
Liebe Grüße UKG

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