RE: RE:Judengasse G 2

#161 von Jürgen , 26.07.2006 12:32

Karl und Ingrid Wollandt waren die Besitzer des Obstgeschäftes in der Judengasse.
Friedrich Wollandt war Malermeister und Mitglied des Stammtisches "Säukopf von der Itz" in der Gaststätte Mönchs-Karl
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RE: RE:Judengasse G 2

#162 von gerd , 26.07.2006 16:37

Jürgen,ich bin da im Haus Wollandt geboren.Der Wollandt am Spitalturm,war der Bruder vom Georg Wollandt in der Judengasse.
Der Georg Wollandt war Tischler und hat den Gemüseladen aufgebaut.Als dann der Karl Wollandt(jüngerer Sohn vom Georg )heiratete-die Ingrid,arbeitete sie im Gemüseladen mit.Sie war aber gelernte Friseuse.Der Karl Wollandt war meines Wissens entweder Dreher oder Werzeugmacher beim
Dornburg oder Kapp(??).Als der Laden immer besser lief,war der Karl dann immer im Geschäft zu finden.Aus dieser Ehe gingen 2 Söhne hervor.

Der Malermeister Friedrich W.hatte eine Tochter und einen Sohn.Ich denke,das die Tochter in Schleswig Holstein lebt(?) und der Sohn in der Oberpfalz(?).Der Friedrich gab auch in der Gewerbeschule Unterricht für die Malerlehrlinge.

Der Georg Wollandt wohnte bis zu seinem Tod am Brauhof 1 und hatte den ehemaligen Hausgarten der Vereinsbrauerei gepachtet.(von der Stadt).Sie pendelten täglich vom Brauhof zur Judengasse.Als dann die beiden Kinder vom Karl unterwegs waren,(und der Georg und seine Frau gestorben waren) machte der Karl meinen Eltern den Vorschlag,die Wohnungen zu tauschen.Hinzu kam,das meine Eltern zu Anfang der 50er Jahre einen Garten suchten.Das war damals so gut wie Aussichtslos.Durch den Wohnungswechsel kamen wir nun in den Genuss eines Garten.
Das mich dieser Garten in meiner persönlichen Entwicklung mit prägte,sei nur am Rande erwähnt.
Ich hatte dort Möglichkeiten,welche andere Kinder in der Stadt nicht hatten!(Sei es im Zelt zu übernachten,ein Feuer zu schüren,oder Obst direkt vom Baum zu essen.-Auch durfte ich mit dem Luftgewehr die ersten Schüsse dort machen!)
So wurde ich also ein "Brauhöfer".Nicht gerade die feinste Ecke von Coburg-aber was solls!!??
Der Brauhof war damals ein Getto,wie es die anderen Straßen,wie etwa der Schiesstand auch waren.
Aber das juckt doch heute niemanden mehr!-Wer weiss denn noch davon?
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RE: RE:Judengasse G 2

#163 von gerd , 26.07.2006 16:39

Christian,der Name der Frau vom Georg Wollandt stand nicht mit auf dem Grabstein?


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RE: RE:Judengasse G 2

#164 von Christian , 26.07.2006 17:15

nein. Nur diese 5


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RE: RE:Judengasse G 2

#165 von gerd , 26.07.2006 19:23

Norbert,das trifft ja alles zu!-Ich meine aber,durch die abgeschlossene Lage des Brauhof`s(nur eine Zufahrt und sonst nur für Fussgänger vom Hahnweg aus zu erreichen)stellte der B.für mich ein Getto dar.Letztendlich war es ja auch ein "Verschworenes Häuflein",das da wohnte!-Die ganzen vor und Nachteile dort haben wir ja schon ausgiebig bequatscht!!Oder?


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RE: RE:Judengasse G 2

#166 von auswanderer ( Gast ) , 27.07.2006 07:03

die armen kinder, dürfen ja heute auch nix mehr. jeder brüllt und schreit wenn kinder spielen. braucht sich doch keiner wundern wenn die deutschen schrumpfen. bin ich froh, dass meine schon groß sind. norbert, war am brauhof net mal ein obdachlosenheim. da hat mein vater immer essen hingefahren.


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RE: RE:Judengasse G 2

#167 von Exil-Coborcha , 27.07.2006 13:33

Als Jugendlicher in Coburg werden einem ja auch schnell die Grenzen gezeigt. Deshalb meine "Auswanderung". Aber alle Freiheiten wie hier in Hamburg teilweise sind auch net gut... ;-(
Warum gibt eigentlich kei Mittelmaß?


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RE: RE:Judengasse G 2

#168 von auswanderer ( Gast ) , 27.07.2006 15:43

es ist doch generell schwierig für kinder in deutschland geworden. ich glaube aber es liegt an unsrer ellbogengesellschaft, jeder nur für sich und dem anderen nix gönnen. da ist es wo ich jetzt bin, ganz anders. die familie steht im vordergrund und ist das wichtigste überhaupt. den kindern werden auch noch die werte für das leben vermittelt und nicht verblödet wie in deutschland


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RE: RE:Judengasse G 2

#169 von kilroy ( gelöscht ) , 27.07.2006 16:12


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RE: RE:Judengasse G 2

#170 von Exil-Coborcha , 28.07.2006 09:12

@kilroy:

„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten…“

So steht es auf einer Tontafel, die etwas um 1000 v. Chr. beschrieben wurde

bisher war an dem spruch ja was drann, aber jetzt wird alles anders


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