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Dieses Thema hat 373 Antworten
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 Die Geschichte Coburger Straßen
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gerd Offline



Beiträge: 4.351
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15.02.2005 13:31
#91 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Christian Offline



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15.02.2005 19:05
#92 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Hallo Gerd
ich glaube wir sprechen vom dem gleichen Haus. Es hat heute noch den Anschein eines Lagerhauses.

Gab es nicht auch mal ein Lebensmittelgeschäft Wollandt in der Judengasse ? Ich hätte gedacht, dass ich irgendwo mal was darüber gelesen habe.

Mfg
Christian


Christian Offline



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15.02.2005 19:10
#93 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Also zur Frage nach dem Haus Judengasse 29

Dieses ist wie auch die Nummer 31 in der Denkmalschutzliste eingetragen.

"Judengasse 29
Zweigeschossiges Traufseithaus, im Kern wohl 16.Jh., 1791 verändert"

Heutzutage ist eine genaue Datierung von diesen Häusern, mit Hilfe von Holzproben des verwendeten Fachwerks, möglich.
So kam durch so eine Untersuchung auch raus, dass das Münzmeisterhaus auch nicht das älteste Fachwerkhaus Coburgs ist.

ingrid Offline



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15.02.2005 19:58
#94 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

In Antwort auf:
Eure Liebesgeschichten gehören nicht auf diese Seite.

Wir haben uns heute nur mal 1ne Stunde gesehen - kaum is er da, is er schon wieder weg!

gerd Offline



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17.02.2005 18:45
#95 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Christian, ob der Wollandt im Haus 31,welches meines Wissens von der Witwe Buhmann gekauft wurde auch Lebensmittel verkaufte,weiß ich nicht,könnte aber mal meine Schwester anrufen um hier Klarheit zu bekommen.Die hat die 30er Jahre und den Krieg in dem Haus erlebt.Es gibt aber ein Foto,allerdings ist hier ein anderer Name zu lesen,wo man Lebensmittel erahnen kann,dort.-Ich kannte nur das Gemüsegeschäft,das der alte Wolland-(Georg)-mit seiner Frau und später noch mit der Schwiegertochter betrieb.(Der alte Wollandt war eigentlich Schreiner-Tischler von Beruf.)Er hatte zwei Söhne,der eine Betrieb ein Malergeschäft in den Räumen zur Victoriastraße hin .Er war der spätere Bürgermeister ,von den "Freien Wählern" (sein Bild ist beim Sandner zu sehen)und der andere Sohn war bei Fa.Dornburg oder Kapp beschäftigt und nur am Wochenende mit seiner Frau und den Alten Wollandts im Gemüseladen zu finden.(Es waren aktive Faltbootfahrer beim AWV in Schney)-
Vor dem Ganzen,-hatte der Schlossermeister Buhmann hier seine Werkstatt,die nach dessen Tod von der Witwe an den jungen Schlossermeister Krummholz verkauft wurde.-Der baute dann in den 50er Jahren im Anwesen 29 -welches von der Judengasse bis zur Victoriastraße durchging eine neue Werkstatt mit Wohnhaus,wo heute der Antik-Laden drinn ist.

Interessant aber,wie Du schreibst, das die beiden Anwesen unter Denkmalschutz stehen.-Deshalb meine Verwunderung, das dieses Anwesen Nr.31 zur Zeit so total neu "umgekrempelt" worden ist.Auch die Ansicht in der Judengasse!

Christian Offline



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17.02.2005 19:05
#96 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Den Leuten von der Denkmalschutzbehörde kommt es nur drauf an, dass die Außenfassade erhalten bleibt. Was im inneren sich verändert, interessiert die gar nicht. Ich weiss wovon ich erzähle, ich wohne selber in einem denkmalgeschützten Gebäude. Die machen nur Vorschriften über die Farbe eines Gebäudes und den Fenstern (am besten aus Holz und Kreuzfenster).

Mir ist das jetzt nur in den Sinn gekommen, weil ich mal in einem Buch eine Übersicht von Tante-Emma-Läden gesehen, wo auch ein Wollandt in der Judengasse zu sehen ist. Ich kann mich noch darin erinnern das unter dem Bild des Geschäftes der Name Karl Wollandt stand.

Leider habe ich ein Bild von dieser Häuserzeile nicht wo ich vielleicht was sehen könnte. Nur von gegenüber (Eckerlein usw.) habe ich was entdeckt.

Mfg
Christian

gerd Offline



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17.02.2005 19:16
#97 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Christian, dieser Karl Wollandt,erst vor 2 oder 3 Jahren verstorben,war der jüngere der beiden Söhne,der bei Kapp oder Doornburg tätig war.

Christian Offline



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17.02.2005 19:22
#98 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

na da habe ich mich doch nicht getäuscht.

Tja da sieht man es wieder wieviel man über die Judengasse schreiben könnte.

gerd Offline



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17.02.2005 19:42
#99 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Da hast Du recht!!

Christian Offline



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17.02.2005 20:19
#100 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Hier zum Thema Judengasse und Hochwasser ein Bild aus dem Jahre 1909

http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/kronpri...efb.jpg&.src=ph

gerd Offline



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17.02.2005 20:30
#101 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Christian,genau dieses Bild habe ich gerade gesucht!Das ist vor dem linken Haus der Alte Schlossermeister BUHMANN.(Das war der Lehrherr von meinem Vater)-auch der Name ist zu erkennen.-
Es gibt von dem Anwesen noch eine Aufnahme,(bei Nacht),in das Geschäft von Wollandts hinein fotographiert.Da sind Lebensmittel zu sehen und ein Name HESS ist zu lesen.-Meine (kleine Schwester kann sich aber nicht daran erinnern!)-Muß ich halt mal die große Schwester fragen,denn die war damals noch in Coburg.-Kann aber etwas dauern!

gerd Offline



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17.02.2005 20:32
#102 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Übrigens.das Bild mit dem Oldtimer vom Hochwasser 1909 ist beim Schneier auf Seite 60 zu sehen.

Christian Offline



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17.02.2005 21:04
#103 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Das Bild kenne ich. Ist aufgenommen von der Ecke Mohrenstraße/Lossaustraße.

In der Judengasse lag die Hochwassergrenze im Kreuzungsbereich zur Webergasse/Walkmühlgasse.

gerd Offline



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19.02.2005 15:00
#104 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Hallo Christian,habe gerade einmal den alten Stadtplan von 1892 studiert,der im Co.Magazin zu sehen ist.Da wird die Straße vor der heutigen Landwirtschaftsschule und die Goethestraße als "Untere Anlage" bezeichnet!?-Ist doch recht ungewöhnlich?Oder?-
Was noch auffällt,man könnte das Vortor zum Judentor erkennen und in der "kleinen" Judengasse ist ebenfalls noch Bebauung quer zur Gasse zu sehen.-Könnte das das ehemalige "Eselstor" sein?

Christian Offline



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19.02.2005 15:26
#105 RE:Judengasse G 2 Zitat · antworten

Hallo Gerd,
zum Thema Untere Anlage hier ein Auszug aus dem Wolterbuch:

Die Goethestraße entstand 1905 aus der sogenannten Unteren Anlage. Die damalige Untere Anlage, nicht mit der heutigen zu verwechseln führte vom äußeren Ketschentor durch die heutige Casimirstraße zum heutigen Ernstplatz und weiter zum Viktoriabrunnen bzw. Viktoriastraße.

Zum Eselstor habe ich fast überhaupt keine Informationen. Ich weiss nur wo es stand.

Mfg
Christian

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