Die Jugendherberge ist erst 1926 eröffnet worden, daher die Unklarheiten im Adressbuch. Es ist auch richtig, dass dort nichts vom Brauhof steht. Ich bin aber der Überzeugung das es die im Brauhof ist, da es auch mit Gerds Vermutungen einhergeht.
In Antwort auf:Hab ich nicht gewusst,dann aber nicht in dem Haus,wo wir sie kennen!?Denn die Mehrfamilienanlage ist doch erst Angang der 30er Jahre gebaut worden?
Was mich etwas "stutzig" macht ist die Angabe,hier mehrere "Hundert Wanderer" unterzubringen!?-Auch wenn das Haus mehrere Schlafräume hatte, war doch die Bettenzahl begrenzt.-Norbert, war nicht in der Herberge ein "Gemeinschaftszimmer" vorhanden??
Wäre vielleicht mit Doppelstockbetten möglich. Wie groß waren den die Schlafräume so ? Ich war mal in einer Jugendherberge in der Schweiz, da standen nebeneinander 4 Doppelstockbetten. Die hatten eine Bettbreite für einen normal gebauten Menschen. Diese 4 Bettgestelle brauchten 50% des Raumes als Platz. Das könnte man hier als Maßstab nehmen.
Da stellt sich auch die Frage. Wieviele Zimmer gab es in der Jugendherberge ? Eines ist sicher. Das Bild zeigt den Speiseraum der Jugendherberge im Brauhof. Wie die Verfasser dieses Buches auf über hundert Wanderer kommen entzieht sich meiner Kenntnis, ich habe das so mal wieder gegeben.
Es könnten bestimmt 12 Räume vorhanden gewesen sein(?)-Dabei denke ich, das die "Herbergs-Eltern"-Keil-einen Raum nutzten,um hier Möbel,Decken und "Feldbetten" zu lagern.-An die Feldbetten erinnere ich mich deshalb,weil im Jugendheim im Dachboden eine große Anzahl ähnlicher Betten gelagert waren! Wie Norbert richtig sagt,waren keine Doppelstock Betten vorhanden!
In Antwort auf: Wo war denn überhaupt das Arbeitsamt untergebracht ? War es Brauhof 5 ?
In der Nr.1,wo Gerd Gewohnt hat.Aber die Hausnummern in Brauhof das war ein Sache für sich.Auch ich habe in der 1 Gewohnt,das war aber ein anderes Haus,mein Bruder Wohnte auch in der Nr.1,hatte aber einen anderen Eingang wie ich oder Gerd, ,
Will einmal das Haus Nr. 1 erklären.Die ehemalige Vereinsbrauerei lag ja am auslaufenden Festungsberg.Daran hat sich auch bis heute nix geändert.Dieses große Haus,hat 2 Eingänge,welche am "Oberbrauhof" liegen.Die Parterre Wohnungen,waren z.T.im "tiefparterre" bzw.im "hochparterre" zu finden.Unsere Wohnung lag zur Bergseite hin im tiefparterre und zum Hof oder "Unterbrauhof" hin im 1.Stock(!!)-Auf unserer Seite des Hauses waren 7 Wohnungen zu finden,auf der Seite nebenan, waren es 6 Wohnungen.Etwa in der Mitte des Gebäudes war zu Brauereizeiten die "Darre" eingebaut.Hier wurde das Gerstengetreide "gedarrt-gedörrt".Es könnte sich um eine sogenannte 3 Horden Darre gehandelt haben. Im Hof oder "Unterbrauhof" war in dem Haus noch eine Wohnung eingebaut worden.(Hier wohnte einmal ein Bruder vom Norbert)Diese Wohnung lag ca.2 oder 3 Stufen höher als das Hofniveau.-In dieser Wohnung muß die Heizung für die Darre gewesen sein.Die 3 darüber liegenden Wohnungen lagen ca. 1 Meter höher als unsere Wohnungen!Eine Darre sollte starke Mauerstärken vorweißen.Wandstärken von bis zu 1 Meter sind dort nichts ungewöhnliches.-Auch verjüngten sich die Wände der einzelnen Wohnungen nach oben.-Man muß sich diese "Darre " wie die Form einer Granatspitze vorstellen! In der obersten Wohnung waren die Wände so schräg,das z.B. ein Schrank mit der Oberkante an der Wand stand,aber mit dem Sockel ca.20cm von der Wand abstand!-Die beiden Treppenhäuser waren separat,konnten jedoch über die weiten 3 Stöckigen Dachböden begangen werden. Im Haus Nr.1, linker Eingang befand sich eine weitere Treppe,die bis hinunter auf das Hofniveau führte.Hier war auch ein Ausgang,der aber immer verschlossen war.Von hier aus ging noch eine weitere Treppe bis hinunter zu den Bierkellern,welche aber nur noch wenige Meter abwärts führte,denn bei den grundlegenden Umbauten der Vereinsbrauerei wurde diese Treppe verschlossen. Der markannte Aufbau der ehemaligen Darre ist ja heute noch zu sehen.Er hatte einen großen Dunstschlot sowie einen Rauchkamin.Hier gab es Paralellen zum Darrgebäude der Brauerei Scheidmantel. Unter diesen Haus befinden sich praktisch in 3 Etagen Kelleranlagen von sehr großen Ausmaßen,die heute allerdings leer sein dürften. Da der "Anmarschweg" vom Hahnweg aus in die Hintersten Kelleranlagen zu beschwerlich und weit war,sollen angeblich Kellergewölbe zugemauert worden sein.Es waren auch einmal Geleise in die einzelnen Keller verlegt,mit "Drehscheiben",um hier sicher größere Fässer zu bewegen!?-Der längste Kellerstollen dürfte sicher 50 Meter lang sein,rechnet man noch den Anweg vom Hahnweg mit dazu, kommen leicht 80 Meter zusammen!Das war sehr beschwerlich für den Betrieb,man baute dann einen Schrägaufzug ein,der direkt von den Kellern der untersten Etage hinauf auf das Hofniveau führte!Es gibt ja Ansichtskarten,wo das Gebäude Brauhof Nr. 1 zu sehen ist,allerdings noch zu Brauereizeiten.Markant hierbei die großen Kamine und Dunstschlote,die die Brauerei hatte!
Da muß ich Norbert Recht geben!-Wir wohnten in der Nr.1.Angebaut war aber das Haus Nr.9(!)-Die hatten ihren Zugang vom "Oberbrauhof " aus!Im "Unterbrauhof" wohnte Norbert in diesem Haus,hatte aber die Hausnummer 1(!)-war schon verzwickt das Ganze damals!- Bei dieser Gelegenheit,falls einmal Fotos oder Unterlagen der Vereinsbrauerei auftauchen sollten,-bitte hier um Info!!