ich wollte noch mal erwähnen, dass am Adamiberg viele Bäume gefällt wurden und dadurch man jetzt einen schönen Blick auf die Stadt hat. Habe da schonmal Bilder gemacht. Die kommen demnächst.
Auch habe ich jetzt im Stadtarchiv einen Plan des Schnürsgartens aus dem Jahre 1920 entdeckt mit eingezeichneten Wegen usw. Dort ist auch ein Brunnen eingezeichnet. Dieser befand sich auf dem Gelände des hinteren Parkplatzes des Minigolfplatzes, also Richtung Stadt.
Ferner finden sich auf dem Plan noch Spuren des alten Biergartens auf dem Adamiberg. Werde deshalb mal eine Begehung am WE machen und die jetztige Lage mir anschauen.
Die Bilder von Christian im CM zeigen eines der unzähligen Kleinode Coburgs. Mir machen sie wieder mal bewusst, warum ich auch nach über 40 Jahren in der fränkisch-bayerisch-schwäbischen Ferne an dieser Stadt meiner ersten Kinderjahre hänge. Bommy
du hast mal von Gärten auf dem Adamiberg geschrieben. Kann es sein dass auf dem Gelände des Minigolfplatzes früher auch mal Schrebergärten angelegt waren? Entsprechende Hinweise habe ich nämlich im Stadtarchiv Coburg gefunden, allerdings sehr wage.
Halllo Christian, direkt im Bereich des Minigolfplatzes waren keine Gärten. Die Gärten befanden sich links (nördlich) und rechts (südlich) des Hildburghäuser Weges (Zufahrt zum Minigolfplatz). Links, also auf der Nordseite, war diese Straße mit einer größeren Wildhecke (Büsche, Flieder, Kastanien usw.) bewachsen. Häuser standen (oben auf dem Adamiberg) - auch an der Gothaer Str. - keine, lediglich das jetzt als Toilettenhaus genutzte Gebäude war vorhanden und bewohnt. Die Straße parallel zur Gothaer Str. (ich glaube es ist die Saalfelder Str.) in Richtung Judenberg war ebenfalls noch nicht vorhanden. Gruß Jürgen
ich war in den frühen 1950er-Jahren im "Kindergarten der Tante Böhm".
Mein Weg in den Kindergarten (an der Hand meiner Mutter) begann in der Theatergasse 5, zunächst vorbei an den links liegenden ausgebombten Häuserruinen. Von der Herrengasse ging es zum Markt und dann bogen wir in die Jugengasse ein. In der Metzgergasse 2 (Haus meiner Großeltern) wurde noch mein Cousin eingesammelt. Weiter ging es durch die Judengasse über die Judenbrücke und durch die Judenbergunterführung zum Kindergarten der Tante Böhm unten am Adamiberg. Wenn uns mittags die Oma abholte, machten wir noch einen Umweg über die Berufsschule (so meine vage Erinnerung), weil es dort an der Westseite im Keller eine Volksküche/Suppenküche der Amerikaner gab. Meine Oma hatte Töpfe/Henkelmänner dabei, um sich und uns Kindern Essen mit nach Hause zu nehmen.
In Anlage ein Foto von UHLENHUTH anlässlich eines Kindergartenfaschings, ich vermute, 1952. Etwa in der Mitte des Bildes (mit dem Finger an der Unterlippe) bin ich; rechts daneben der Chinese ist mein Cousin. In der hintersten Reihe dürfte auch die Tante Böhm stehen, vermutlich links außen. Vielleicht kann sich noch jemand aus dem Forum, der in diesem Kindergarten war, auf dem Foto erkennen.
Erste Erfahrung: Je mehr man wieder in seine Kindheit/Jugend eintaucht, desto mehr Erinnerungen kommen hoch.