Ich hab doch noch so in erinnerung,wenn man vom Wiesenweg kommend nach Neuses reinkam war linker Hand der sportplatz und rechts eine Gärtnerei.Dahinter war das Anwesen PASCHOLD.Die bauten so Kunstglieder(nicht falsch verstehen.Und wenn man dann weiterfuhr ging es über eine kleine Brücke zur rodacherstraße.Der Wiesenweg bog aber dort nach links ab un d folgte dem "Kanal",wie wir immer sagten.-Machte dann wieder eine Kurve nach rechts und mündete dann ebenfalls auf der Rodacherstraße,wo die Kreuzung zur Friedrich Rückertstraße ist.
ach das ist schon Neuses, ich weiß jetzt was du meinst. Da ist aber keine Gärtnerei mehr. Und der Sportplatz ist von Fortuna Neuses. Der heutige Straßenname dort lautet Austraße
Christian, ich war da einmal zur Weihnachtszeit drinnen und da spielten sie irgendein Märchen.Kann mich nur erinnern,das dort "ein Rang" war,wo man an Tischen sitzen konnte,-eine Bühne war vorhanden und für mich war der Saalbau "riiieeesig"(als Kind)-Jahre später,als die Luftwaffenkompanie,welche den Flugplatz Brandensteinsebene ausbaute, von Coburg wieder nach Fürstenfeldbruck verlegte,hatten die dort ihr Abschiedsfest und die Bude war gerappelt voll!! Wieviel Leute dort reinpassten???-Also ich möchte behaupten,so groß wie der Hofbräusaal war der Saalbau Bätz nicht!
Meines wissens nicht mehr, nachdem der Saalbau Bätz abgerissen worden ist. Es gibt ja auch keine Gaststätte im Kanonenweg mehr.
In dem Zusammenhang die Erklärung zu Mausendorf.
Um 1860 bauten arme Taglöhner, Bauern usw. am Kanonenweg ihre Häuser. Das gesamte Umland war noch nicht bebaut. Und da haben die Coburger immer gesagt, wenn sie in den Kanonenweg wollten, sie gehen "naus ins Dorf". Daraus entstanden dann Mausendorf
Das müsste die Pferdehandlung Markus Engel gewesen sein.
Das Haus Kanonenweg 30 war früher (bis in die 30er Jahre) ein landwirtschaftliches Anwesen (sprich Bauernhof). Betrieben wurde der Bauernhof von einem Andreas Boseckert und später von dessen Sohn Max.
Christian, es stimmt, der Saalbau Bätz war kleiner als der Hofbräusaal; man kann ihn am besten mit der Saalgröße der sich noch im ländlichen Bereich befindlichen Säle vergleichen. Ich schätze mal. das er in etwa so groß war (vielleicht eine Kleinigkeit größer), wie der Saal der ehemaligen Gaststätte Bausenberg (Hartung) in Cortendorf. Hier fällt mir noch eine Episode ein: Anfang der 60er Jahre trafen wir uns ganz "zufällig" mal wieder im Rohmann und einer meiner Kommilitonen erwähnte, dass im Saalbau Bätz eine Wahlveranstaltung der DFU (Deutsche Friedensunion), die ja bekanntlich dem linken Spektrum zugeordnet werden muss, stattfindet. Daraufhin war es ganz klar, dass wir teilnehmen mussten (haben hierzu auch noch andere Kommilitonen telefonisch "eingeladen"). Die Versammlung wurde eröffnet und bald ging die Diskussion los! Ein Zuhörer (der Sprache nach aus Sachsen) brachte den Redner das erste Mal zum Schwitzen, als er fragte, ob das Kommunistische Manifest bekannt sei - keine Anbtwort! Weitere Frage: Bedeutet DFU wirklich Deutsche Friedensunion oder will man nur den wirklichen Namen: "Die Freunde Ulbrichts" verstecken? usw. usw. Die eng aneinander greihten Füße, die unter dem Vorhang der Bühne hervorschauten, wurden langsam unruhig - sie gehörten einer Polizei-Einheit, die aber Gott sei Dank nicht einschreiten musste, denn der Redner sah die Zwecklosigkeit ein und beendete nach einer guten Stunde die Veranstaltung. Aber alles in allem ein gelungenes Fest! Jürgen