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Dieses Thema hat 113 Antworten
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 Coburger Geschichte
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Archiv der SGC ( Gast )
Beiträge:

15.12.2005 19:09
#61 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Ist vom Kaliber her nicht so mein Gebiet, müßte aber Panzermunition sein - wegen der Länge! Haubitze könnte es auch sein, aber dann hätte ich auch eine Verpackungskiste bekommen! Da immer ein Troßfahrzeug in der Nähe war! beim Panzer blieb diese immer an dem Ort zurück, wo aufmunitioniert wurde! (Im Fahrzeug eigene Halterungen!) Die Hülsen an dem Platz, wo geschossen wurde!

Archiv der SGC ( Gast )
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15.12.2005 19:13
#62 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Siehst du - hier scheint wieder eine Sensationsmär´ ins Grab getragen zu werden! Ggf. geb´ich morgen meinen Senf zum Bernsteinzimmer preis - gibt auch ggf. eine ganz einfache Lösung dafür weil es nicht gefunden wird!

bobo_1 Offline




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15.12.2005 19:15
#63 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Soweit mir bekannt, liegen die Überreste der Me´s unter dem Hangar von meinem Chef.

Die Jungs folgenden Foren können bei solchen Fragen immer wieder weiter helfen:

Zur Weiterleitung einfach mit der Maus auf das jeweilige Banner klicken.


MfG BOBO

http://detektorenstudio.schatzsucherforum.de

Archiv der SGC ( Gast )
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15.12.2005 19:21
#64 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Die ME´s nicht! Wir reden hier von FW 190!!! Vergraben ´glaub ich auf keinen Fall! Das war bestes Aluminium! Jeder Schrotthändler hätte dafür seine Frau hergegeben - Oh welch ein Preis! Ggf. viel zu wenig! Aber vielleicht wurden die Reifen und die Hydraulikschläuche ggf. die dazugehörige Flüssigkeit dort entsorgt? Im übrigen könntest du doch dort ungestört buddeln! Brauchst doch bloß den Schlüssel und die Hallentore zumachen!

gerd Offline



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15.12.2005 19:32
#65 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Andreas,mein Freund Kalle hat im Jahr 2002 E.Korfant befragt.Er sagte ihm, das er bei der III./J.G.3 in Neustadt/Kleve war.Ist das dein Pilot?

bobo_1 Offline




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15.12.2005 19:33
#66 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten
In Antwort auf:
Siehst du - hier scheint wieder eine Sensationsmär´ ins Grab getragen zu werden! Ggf. geb´ich morgen meinen Senf zum Bernsteinzimmer preis - gibt auch ggf. eine ganz einfache Lösung dafür weil es nicht gefunden wird!

Aber bitte nicht, das es verbrannt sein soll.

Es laufen schon einige Jahre Ausgrabungen auf dem ehemaligen Schloßgelände in Königsberg. Ich kenne persönlich einige Beteiligte.
Auch ein historischer Schatz wurde schon gefunden. Leider aber keine Überreste vom Bernsteinzimmer.

Beachtet auch, das BZ bestand nicht nur aus Bernstein und Holz. Schließlich hingen die Teile nicht mit Siemens-Lufthäken an der Wand. Hinzu kommen div. Akten, welche einen Abtransport aus Königsberg belegen. Auch der Aspekt, Rohde wäre doch bei seinem "Schätzchen" geblieben, ist haltlos. Es gab ja zuvor den Befehl, das wehrfähige Männer Königsberg nicht verlassen durften.
Beachtet aber auch, das es lt. Schön zwei Schiffe gab, einmal die Wilhelm Gustloff, und ein zweites Schiff, welches zwei Tage vor dem Auslaufen getarnt und mit dem Namen W.Gustloff versehen wurde. Auf diesem Schiff sind damals zahlreiche NS-Größen inkl. Kunst- und Wertgüter in den Westen verbracht worden. Dies dürfte auch der Umstand der Verwechslung auf dem U-Boot "S13" damals gewesen sein.

Wer sich mit der Thematik mal genauer auseinander setzen will, dem empfehle ich mal einen Besuch bei Kurt Hänsel.
Das Bernsteinzimmer liegt mit 100%iger Sicherheit nicht in Coburg.
Aber es verlieren sich hier die Spuren von ein paar Bildern und Zeichnungen, sowie der polnischen Musikinstrumentensammlung. Auch eine knappe Tonne Gold könnte hier noch liegen.

Es verwundert daher, das Grundmann die Transporte 1944/45 auf Callenberg leitete und begleitete. Sich nach dem Krieg für ein paar Jahre hier nieder ließ und dann auch noch der Leiter der Kunstsammlung wurde.
Auffallend ist, das verantwortliche Transportführer meist in der Nähe ihrer Depot´s sich nach dem Krieg aufhielten. So auch bei Köhler, Popp oder Wyst.

Man muß sich immer vor Augen halten, der entscheidente Tag war der 24.Januar 1945 - und zu diesem Zeitpunkt befand sich das Bernsteinzimmer gut verpackt auf dem Weg nach Westen.

Der ganze Mythos und die entsprechende Geheimniskrämerei ist dem Umstand einer Aktion "Bernsteinzimmer" zurück zu führen. Diese Aktion hatte aber rein gar nix mit dem Bernsteinzimmer zu tun. Da ging es um Wichtigers, z.B. das Manhatten-Projekt voran zu treiben.

Ein russischer Geheimdienstbericht spricht hierbei sogar von sechs Eier, welche Adolf schon sein "Eigen" nennen konnte. Warum diese aber nicht zum Einsatz kamen ist dem gleichen Umstand zu verdanken, wie die Giftgas-Granaten und, das die A9/A10 noch nicht vorhanden war.

Ja, warum rückten die Ami´s auf einmal in einer Stoßbewegung schlagartig nach Arnstadt vor? Was meinte man mit der Aussage: "Was wir hier fanden, tilgt die Kriegsschuld der Deutschen?"
Warum fehlen immer noch die drei Tage in der Berichterstattung, was im Jonastal die Amerikaner vorfanden?

Die ganze Sache ist so verzwickt. Dies kann man einfach nicht in ein paar Seiten niederschreiben.

Von wegen, nach dem 2. Weltkrieg gab es ein Wirtschaftswunder!!!! Das ich nicht lache! :)

Verbringungsziel war eigentlich Armorbach für das Bernsteinzimmer. Nur wurde es in letzter Minute noch umgeleitet. Es hat viel mit Namensdoppelgebung zu tun. Hinter einem Ortsname mußte nicht immer ein Ort gemeint sein. Wichtig ist dabei immer das "von ..." :)

z.B. von Weizsäcker, oder von Schneeberg

Geht jetzt gerade ein wenig durcheinander mit Ortsnamen und Co.

Recherchiert mal ein wenig. Oftmals wird als Zielort "Schneeberg" angegeben. Vielleicht war aber auch "von Schneeberg" gemeint - oh, ich verrate schon wieder viel zu viel!


MfG BOBO

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bobo_1 Offline




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15.12.2005 19:35
#67 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

In Antwort auf:
Die ME´s nicht! Wir reden hier von FW 190!!! Vergraben ´glaub ich auf keinen Fall! Das war bestes Aluminium! Jeder Schrotthändler hätte dafür seine Frau hergegeben - Oh welch ein Preis! Ggf. viel zu wenig! Aber vielleicht wurden die Reifen und die Hydraulikschläuche ggf. die dazugehörige Flüssigkeit dort entsorgt? Im übrigen könntest du doch dort ungestört buddeln! Brauchst doch bloß den Schlüssel und die Hallentore zumachen!

Sorry, kam ein wenig durcheinander! Natürlich meinte ich die FW´s!

Äh, damals war es so üblich, einfach die Reste in einem Bombentrichter verschwinden zu lassen. Mir liegen auch Bilder dazu vor. Aber leider nicht von der Brandsteinsebene.
MfG BOBO

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gerd Offline



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15.12.2005 19:40
#68 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Bobo,wer ein Wirtschaftswunder sehen will,soll es sehen!!!Ob die viel geprießenen "Goldenen" 20er Jahre auch golden waren??(Vielleicht für die Kriegsgewinnler und Schieber-aber nicht für die breite Masse!!-So seh ich`s!!

bobo_1 Offline




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15.12.2005 19:42
#69 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

In Antwort auf:
Bobo,wer ein Wirtschaftswunder sehen will,soll es sehen!!!Ob die viel geprießenen "Goldenen" 20er Jahre auch golden waren??(Vielleicht für die Kriegsgewinnler und Schieber-aber nicht für die breite Masse!!-So seh ich`s!!

Davon rede ich doch :)
MfG BOBO

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gerd Offline



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15.12.2005 19:57
#70 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Soll ja heute ein Müllberg drüber liegen!Du weisst welchen Müllberg ich meine ,Bobo!!(Nähe Fürth!)

bobo_1 Offline




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15.12.2005 20:06
#71 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Genau, das ist ein Bild, was ich meinte! Irgendwann einmal werde ich den Grünen einen Tip geben und beim Altlastentsorgen dann mit anfassen *meld*
MfG BOBO

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Archiv der SGC ( Gast )
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15.12.2005 20:09
#72 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Paß´ ´mal auf: Mein Onkel - übrigens Hofgärtnermeister beim Herzog - war verwundet auf der Wilhelm Gustloff, mindestens so lange sie über Wasser war!
Gut, dann heute schon (muß mich aber bald ausklinken!): Bernstein ist ein noch zu junges Material, was richtig versteinert sein könnte! Es ist brennbar(!) und löslich - ich glaube in Terpentin oder ähnliches? D.h.: In den Kriegswirren bzw. kurz danach hätte niemand diesen Bernstein (Akten sind schnell verbrannt um Spuren zu verwischen - du merkst sicher, daß ich absoluter Realist bin, damit werden in meinen Büchern grundsätzlich nur 100% sichere Sachen verwendet, wobei ich leider nicht nachvollziehen kann, ob -zig Leute den gleichen Blödsinn dokumentieren - auf jeden Fall möchte ich div. Geschichten nach dem Wahrheitsgehalt aussondern!) irgendwie nutzen können - auch nicht auf dem Schwarzmarkt! Er wäre sofort aufgefallen und die Teile wären ruck zuck gegen Kippen und Dollars nach Amerika gewandert! Meine Vermutung ist(solange es nicht gefunden wird!) - genau die gleiche wie mit Gott! Apollo und Hubble haben ihn noch nicht gesehen! D.h. aber noch nicht, daß es ihn nicht gibt! Ich würde Ihn gern ´mal zu ´nem Hefe einladen! Egal! Was hat man früher aus dieser Bernsteinlösung gemacht?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? Bootslack!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Somit konnte man z.B.:Planen wasserdicht machen!!!
Und die paar Trümmer, die bis jetzt aufgetaucht sind hat der böse "Verflüssiger" als Andenken behalten! - In dieser schlechten Zeit hätte er mit Sicherheit z.B.: auf dem Dorf ´ne schwarzgeschlachtete Sau vom Nachbarbauern bekommen! Mit Bernstein, so schön es auch sein mag hätte der Bauer nicht ´mal seine Säue füttern können!
Also denkt einmal logisch! Es kann schnell tausende E Grabungsgelder sparen!

bobo_1 Offline




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15.12.2005 20:21
#73 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Will Dir ja nicht auf die Füße treten, aber man sollte sich ein wenig schon mit dem Thema befassen. Das Mosaik wurde schon auf dem Weg nach Königsberg entwendet. Beweis ist hierfür die Inventarliste von Rohde!
Verwunderlicher wird es mit der Komode! Ja, warum hatte diese wohl ein russisches Inventar-Schildchen hinten drauf kleben!?

Und wenn wir schon mal beim Wahrheitsgehalt von Aussagen sind. Hast Du die Aussagen von Rohdes Sekretärin oder der von ... ach mist - jetzt fällt es mir wieder nicht ein.

z.B. .... sah ich die gelbliche Masse auf dem Kellerboden mit verkohlten Holzstückchen ......

Schon mal Bernstein verbrannt, oder sich mit den Temparaturen auseinander gesetzt?

Ich kenne nur eine grünliche Masse nach dem Verbrennen, was für einen chemischen Laien kaum zu deuten sein dürfte!


MfG BOBO

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bobo_1 Offline




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15.12.2005 20:21
#74 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Will Dir ja nicht auf die Füße treten, aber man sollte sich ein wenig schon mit dem Thema befassen. Das Mosaik wurde schon auf dem Weg nach Königsberg entwendet. Beweis ist hierfür die Inventarliste von Rohde!
Verwunderlicher wird es mit der Komode! Ja, warum hatte diese wohl ein russisches Inventar-Schildchen hinten drauf kleben!?

Und wenn wir schon mal beim Wahrheitsgehalt von Aussagen sind. Hast Du die Aussagen von Rohdes Sekretärin oder der von ... ach mist - jetzt fällt es mir wieder nicht ein.

z.B. .... sah ich die gelbliche Masse auf dem Kellerboden mit verkohlten Holzstückchen ......

Schon mal Bernstein verbrannt, oder sich mit den Temparaturen auseinander gesetzt?

Ich kenne nur eine grünliche Masse nach dem Verbrennen, was für einen chemischen Laien kaum zu deuten sein dürfte!


MfG BOBO

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Archiv der SGC ( Gast )
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15.12.2005 20:34
#75 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Auf die Bemerkung: verbranntes Bernsteinzimmer möchte ich noch etwas sagen:
Ich war Mitte der ´80er beim 3.Inst.Btl.10Tle.Ingolstadt stationiert. Da ich Waffeninst. Dienstgrad war wurde ich Sonntagvormittag - ich schlief noch! - von den Waffenprüfern auf einen Truppenübungeplatz (Name leider entfallen - war jedenfalls ein weiter Weg, welchen ich während meiner Dienstzeit öfters vor mir hatte - div.!) "gebeten" wurde! Zur Unfallaufnahme! Leckere Sache! Du kommst in ein Gefechtsfahrzeug - darfst nicht wissen, was vorgefallen ist und mußt einen Schadensbericht sowie eine vermutliche Unfallursache unabhängig und ohne mit jemanden vorher gesprochen zu haben (Feldjäger passen dich vorher ab + keinerlei Telephonate!!!) schriftlich abliefern! Ich weiß jetzt auf jeden Fall, daß ich seit diesen Jahren, die ich Dienst tat inzwischen ruhiger schlafen kann, da ich nicht mehr von diesen Sachen träume! Auf jeden Fall kann ich dir mit ruhigem Gewissen sagen, was eine 20mm Spreng-Brand - wenn sie richtig funktioniert (kann nur bei dem Amiglump passieren - bei WKII Mun undenkbar!!!) anrichten kann! Pro Transporter 1en Treffer, und dann kannst du dir nur noch die Finger Wärmen!!

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