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Dieses Thema hat 113 Antworten
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 Coburger Geschichte
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Archiv der SGC ( Gast )
Beiträge:

28.12.2005 20:13
#91 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Hab´ ich im Geschäft! Aber tu´ mir einen Gefallen, wenn du keine Feuerwerkskörper kaufen möchtest, komm erst nächstes Jahr (klingt blöd ne´!) vorbei!

gerd Offline



Beiträge: 4.376
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29.12.2005 14:45
#92 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Null Problemo!gruß gerd

Archiv der SGC ( Gast )
Beiträge:

16.01.2006 14:24
#93 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Hast wohl die Pläne vergessen?

gerd Offline



Beiträge: 4.376
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16.01.2006 18:42
#94 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Keinesfalls Andreas!! War nur am letzten Samstag mit dem Actros in der Werkstatt (TÜV) und deshalb unabkömmlich!-Laß mich schon sehen.mfg

Exil-Coborcha Offline



Beiträge: 1.631
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16.01.2006 18:45
#95 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

sollte das eine drohung sein für andreas

gerd Offline



Beiträge: 4.376
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16.01.2006 18:48
#96 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

???????

Archiv der SGC ( Gast )
Beiträge:

17.01.2006 14:39
#97 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Glaube ich auch nicht!

Zitat von Exil-Coborcha
sollte das eine drohung sein für andreas

gerd Offline



Beiträge: 4.376
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05.02.2006 09:28
#98 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

"Die Fahne hoch....."

Jürgen Offline



Beiträge: 1.089
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13.06.2006 14:47
#99 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Hallo SGC-Archiv,
Habe heute die Frage nach dem Haus mit verändertem Turm gelesen. Ich glaube mit Sicherheit sagen zu können wo sich dieses Gebüde befand. Es ist zutreffend, dass es in der Nähe der ehemaligen Gastätte "Mohrenkeller" - der Mohrenkeller war es nicht! - stand oder auch noch steht (ich kann jetzt nicht auf Anhieb sagen, ob es auch abgebrochen wurde - ich glaube aber nicht) und zwar am Fuß des Marschberges oberhalb der ehemaligen Fleischerei Jahn (wurde abgebrochen). Von der Hofbräuseite bzw. vom Heckenweg hat man einen guten Blickwinkel. Dass es zu Schwierigkeiten beim Einsatz der Flak gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis; aber vorstellbar ist es, da - soweit ich mich zu erinnern glaube - ein Fachwerkbau war oder ist.
Jetzt noch etwas zu den Zerstörungen in Coburg: Folgende Gebäude wurden durch Ari-Beschuss zerstört oder schwer beschädigt, als die Amis versuchten den Bahnhof zu treffen:
Auf dem Plattenäcker das ehemalige Lokal "Kapelle" (hier hat Alberti einen Bungalow errichtet und bei seinem Wegzug von Coburg an Pfiffer verkauft), das Völler´sche Anwesen im Neuen Weg neben Wein-Schumann (war eine Geschäftsbuchdruckerei, eine Hälfte, nämlich die Nummer 9a, wurde von der Schreinerei Ress - sind aber pleite gegangen - wieder aufgebaut, während die andere Hälfte Anfang der 60er Jahre von der Baptistengemeinde aufgebaut wurde; mittlerweile ist dieses Gebäude im Besitz der Coburger Schlaraffen). Im Sonntagsanger wurde das Nachbarhaus (in Richtung Bahnhof gesehen) des SPD-Hauses ebenfalls schwer beschädigt.
MfG
Jürgen

Christian Offline



Beiträge: 5.621
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15.06.2006 11:03
#100 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Ein Sonderfall in diesem Gebiet ist das Gebäude der ehemaligen Heeresbäckerei (Sonntagsanger 1) Wie schon an anderer Stelle berichtet, ist dieses Gebäude zwar bei den schwer beschädigten Häusern nach 1945 aufgezählt, es ist allerdings noch zweifelhaft ob die Amerikaner das Gebäude getroffen haben oder die Deutschen das Haus noch selber angezündet haben.


Christian Offline



Beiträge: 5.621
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12.04.2015 14:16
#101 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Dieser Gebäudekomplex entstand 1927/28 im Auftrag des Bezirkskonsumvereins Coburg durch den Architekten Richard Teufel. Die Gebäude beherbergten eine Großbäckerei nebst Lagergebäude. Da der Bezirkskonsumverein stark sozialdemokratisch und gewerkschaftlich geprägt war, wurde der Verein nach 1933 zu seiner Auflösung gezwungen. Das Areal übernahm die Wehrmacht, die dort eine Heeresbäckerei unterhielt. 1945 sind die Häuser durch Kriegseinwirkung zerstört worden. Ob dies durch einen amerikanischen Fliegerangriff oder im Rahmen des Nerobefehls geschah, kann heute nicht mehr geklärt werden. Jedenfalls holten die Coburger die vorhandenen Rohstoffe und Lebensmittel noch aus den Häusern heraus. Denn Essen gab es damals ja nur unzureichend.

DSCN1658.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)

gerd Offline



Beiträge: 4.376
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12.04.2015 15:19
#102 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Bis ca. 1965 war die Firma SOMSO in dem Gebäude untergebracht.(Keller,1. und 2.Stock,sowie Dachbodenanteile) Danach ist Somso nach Neuses übergesiedelt.
Zum damaligen Zeitpunkt waren noch in dem Haus: Büros der Spedition Baufeld und der Wolle Großhandel Haas. Auch gab es eine Wohnung in Richtung der heutigen Frankenbrücke.In weiteren Kellergeschossen wechselten sich die Pächter ab. Im Hof zur Itz Seite hin, hatte Sped. Baufeld ihre LKW Werkstatt und es gab dort ein weiteres Gebäude, welches die Fa. "Kühler Grass" beherbergte.(Das Haus wurde, ebenso wie das Vorderhaus, für die neue Frankenbrücke abgerissen)
Wo der PKW auf dem Bild zu sehen ist und eine Treppe, befand sich eine Rampe mit anschließenden Fahrstuhl, der sich über alle Etagen erstreckte.
Die Produktion Räume von Somso waren mit Holz/Glas Wänden unterteilt und ließen eine Großbäckerei erkennen.(Keller und zweiter Stock)
Was sich allerdings in dem weiteren großen Gebäude befand (in Richtung Bahnhof) entzieht sich bis dato meiner Kenntnis.
(Hier wurde aber schon einmal vor geraumer Zeit im Forum darüber berichtet, ein Geschäftsmann aus der Südstadt soll dort Räumlichkeiten besitzen...)
Welche Firmen dort heute ansässig sind??-----
Angeblich soll das Haus in den letzten Kriegs Stunden (Tagen) geplündert worden sein....

alter Coburger Offline



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13.04.2015 14:22
#103 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Nach meinen Erinnerungen war da auch einmal der Vogel-Verlag
Gleich nach dem zweitem Weltkrieg im Jahre 1948 war in diesem Gebäude Sonntagsanger 1 der Vogel Verlag Coburg auf 2 Etagen untergebracht. Der Vogelverlag war ein bekannter Fachzeitschriften Verlag aus Pößneck / Thür.

Anbei ein paar Informationen zu diesem Verlag, da ich es für einen großen Fehler des damaligen Coburger Stadtrat gehalten habe, dem Verlag in Coburg keine Möglichkeit für eine Erweiterung seines Verlages anzubieten. Aber zur damaligen Zeit wollten die Coburger Unternehmer sich jegliche Konkurrenz fern halten. (siehe: Löwe-Opta, Siemens und noch einige andere große Unternehmen.)

Das Unternehmen wurde 1891 von Carl Gustav Vogel in Pößneck/Thüringen gegründet.
Die erste von ihm herausgegebene Publikation war das "Internationale Briefmarken Offertenblatt". Weitere folgten bald, insbesondere der 1894 gegründete und heute noch verlegte "Maschinenmarkt" (Fachzeitschrift des Jahres 2005), der "Agrar Markt", der "Export Markt" , das "Lastauto" ,"Motor und Sport" , später: "Auto Motor und Sport") und der "Radio Markt" . Zu Kriegsbeginn 1939 war die Belegschaft des Unternehmens auf 940 Mitarbeiter angewachsen.
Als nach Kriegsende die 30. US-Infanteriedivision nach Pößneck einmarschierte und den Vogel Verlag in Beschlag nahm, versuchte Arthur Gustav den Verlag wieder aufzubauen. Doch ein sowjetischer Offizier inspizierte bereits das Unternehmen, um die Demontage der Anlagen vorzubereiten. Anschließend wurde er inhaftiert, konnte jedoch flüchten und erreichte am 19. Juli 1945 das in der US-Zone gelegene Coburg.
Vogel rettete die verbleibende Betriebsausstattung, deren Verkaufserlös eine wichtige Finanzierungshilfe für die Neugründung des Verlages in Coburg darstellte. Er begann einen Neustart des Verlages in einer 34 m² großen Baracke in Neuses bei Coburg. Gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig und Sohn Karl Theodor, fünf kaufmännischen Angestellten, einer Stenotypistin, einem Stadtboten und zwei Lehrlingen gaben sie am 12. Februar 1948 den Haupt-Titel des Verlages, den „Maschinenmarkt“, wieder heraus.
Später erfolgte der Umzug in das Gebäude (Sonntagsanger 1) in Coburg, wo er bis 1952 seinen Hauptsitz hatte. Als eine Erweiterung oder ein Neubau anstand gelang es ihm nicht einen Bauplatz in Coburg zu bekommen, sodass er beschloss Coburg zu verlassen.
So plante das Management die Verlagerung des Unternehmens an einen verkehrsgünstigeren Standort mit Druck- und Verlags-Geschichte. Jahr 1952 begann schließlich die sukzessive Verlagerung des Unternehmens von Coburg nach Würzburg, wo er heute noch seinen Hauptsitz hat.

Rolf Metzner Offline




Beiträge: 1.607
Punkte: 1.625

13.04.2015 18:34
#104 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Meinen Erinnerungen nach gab es dort auch mal einen holzverarbeitenden Betrieb namens "SENKEISEN"!

gerd Offline



Beiträge: 4.376
Punkte: 4.472

13.04.2015 19:44
#105 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Im Zuge der Enteignung durch die Sowjets, siedelte SOMSO (Sommer-Sonneberg) 1947 nach Coburg über. Nach mehrmaligen Umzug, nachdem der Vogel-Verlag Coburg verlassen hatte ,ist wohl Somso zu Beginn der 50er Jahre in die Räume Sonntagsanger 1 eingezogen. Verbleib hier bis ca. 1965

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