Sie fiel dem Abrisswahn des OB-Dr.Langer zum Opfer,zum Schluss war darin ein Kindergarten untergebracht. Von dieser Zarenvilla,Hofgartenville und Palais der Herzogin wie man sie auch nannte gibt es schöne Ansichtskarten.
Als zu Beginn der 60er Jahre des letzten Jhrd.der Flugplatz Brandensteinsebene ausgebaut wurde,hatte man in der Zarenvilla eine Luftwaffen Kompanie aus Fürstenfeldbruck untergebracht.Das war eine Pioniereinheit,die hier mit schweren Gerät arbeitete......Gern gesehene Jungs unter der weiblichen, jungen Bevölkerung von Coburg!.....
1874 erbaut durch den Baumeister Georg Rothbart für Herzog Ernst II. In den Folgejahren bevorzugter Wohnort der Herzogin Alexandrine Zwischen 1915 und 1918 ist hier ein Lazarett untergebracht Ab 1918 einer der Wohnsitze von Zar Ferdinand von Bulgarien. 1948 Verkauf der Villa an die Stadt Coburg In den 1950er Jahren wird in dem Gebäude ein Kindergarten eröffnet. Abbruch 1969 zugunsten des DSZ.
Zitat von ChristianWieder einmal verschwindet ein Stück alte Leopoldstraße. Gerade werden die Häuser Leopoldstraße 39 und 41 abgerissen. Sie weichen einem Neubau, der im nächsten Jahr dort entstehen wird. Hier habe ich einmal die Geschichte der beiden Häuser zusammentragen, wie ich sie bei Ernst Cyriaci im Häuserbuch gefunden habe.
Das Gebäude links auf dem Hügel war die Zarenvilla.
Hallo Christian, bin begeistert, das Bild kannte ich noch nicht. In die Zarenvilla sind wir Jungs 'eingestiegen' als sie bereits schon als 'abbruchreif gesperrt' dastand . War natürlich ein prima Spielgelände und innen, für unsere Begriffe eigentlich noch ganz gut erhalten. Angeblich soll das Gebäude auch mal als Filmkulisse durch Aussenaufnahmen der Münchner Bavaria (irgendwann in den 60ern) verewigt worden sein. Ebenso wie die 'Villa Meier', das alte Coburger Stadtgefängnis, ja in einem Fassbinder-Film ('Die Ehe der Maria Braun' Innen/Aussenaufnahmen) in der Rolle als Gefängnis noch zu bewundern ist.