Die Hohe Straße verläuft zwiachen Ketschendorfer Straße und Glockenberg, unterhalb des Friedhofs. Dort befand sich auch der Richtplatz (Galgenstandort) von Coburg. Bis vor wenigen Jahren konnte man von einer Einfahrt aus noch das "Fundament" - ein runder, aus Sandstein angelegter Sockel - erkennen; leider ist dies aber nicht mehr möglich (Tor). Gruß Jürgen
Hi, Chris, wer dort wohnt, weiß ichh nicht. Das Anwesen gehört - glaube ich jedenfalls - dem Makler Dr. Dinkel. Das Anwesen ist mit einem höheren Bretterzaun eingefriedet und sieht wie eine Hazienda aus; auf diesem Grundstück befand sich der Galgen. Das Haus davor gehört dem Arch. Petz; hier konnte man früher mal 'reinlaufen in Richtung Gärten und Friedhof. Der Standort war dann links. Alles klar? Gruß Jürgen
Hallo Christian, Du bist ja bestens informiert! Ich staune immer über Dein Wissen! Ich glaube mich erinnern zu können, dass die dortige Flurbezeichnung "Galgenleite" lautet. Stimmt dies? Ich grüße Dich Jürgen
ich glaube reuther, thauer und köhler wohnen dann daneben... alle samt sind mir mehr oder weniger gut bekannt! reuther = von dem männerladen in der spit thauer = stadt kultur köhler = stoffe(creidlitz)
Thauer ist mir ein Begriff; er hat mit seiner Frau in diesem Haus ("Hazienda") gewohnt bzw. wohnt noch dort. Hatte - glaube ich - einen Papagei, der ihn immer verarschte, da er das Telefonklingeln täuschend echr nachmachte! Jürgen
seinen namen konnte ich mir gut merken: ;-) christian, konnte ihn trotz des schönen vornamen allerdings nie wirklich leiden, da er sehr hochnäsig war und arrogant. aber eine rein objektive einstellung mit vielen subjektiven beispielen diemir wieder einfallen ;-)
zu deiner Frage. Ja das ist richtig dass die Hohe Straße früher Galgenleite genannt worden ist. Es gab seinerzeit auch eine Galgengasse. Dabei handelt es sich um das steile Stück des Glockenbergs, beginnend am Steintor. Der Name Glockenberg kam erst später auf
Das Straßenstück zwischen Coburg und Ketschendorf war früher wegen der häufigen Überschwemmungen zeitweise nicht benutzbar. Der Wagenverkehr wich deshalb auf eine Höhenstraße entlang der östlichen Itzterrasse aus. Nach der Steingasse und dem Steintor ging es hinter dem äußeren Steintor ungefähr bei der heutigen Oberen Realschulstraße von der nach Kulmbach weiterführenden Geleitstraße ab, am Glockengießerhaus vorbei auf die Hohe Straße, um dann bei Ketschendorf wieder auf die Talstraße zu treffen. Der Name Hohe Straße sollte den Höhenunterschied anzeigen. Es ist aber auch anzunehmen, daß die Bezeichnung von dem weithin sichtbaren Galgen kam, der an diesem Weg stand. Nach dem Hochgericht wurde für die Umgebung auch der Flurname geprägt, nämlich Galgenberg oder Galgenleite. 1393 wird der Galgberg zum ersten Mal im Stadtbuch angegeben. Der Galgen stand im Grundstück Hohe Straße 25, 1769 wurde er eingerissen, nur noch wenige Überreste künden von der Stätte früherer Gerichtsbarkeit.
Hallo Christian, im Bereich der Einmündung der v.-Meyer-Str. (bei der Jugendherberge) in die Ketschendorfer Straße war ein sog. Knüppeldamm wegen dem schlechten und schlammigen Untergrund eingebaut worden. Jürgen