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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 514 mal aufgerufen
 Coburger Geschichte
Christian Online



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25.11.2006 10:43
Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten
1655
Vom 29. Januar bis zum 3. Februar diesen Jahres war die Kälte so groß, daß die Brunnen alle einfroren. Gegen Weihnachten war die Kälte wieder außenordentlich stark, so daß bei Friesendorf auf freiem Felde 9 Wölfe, etliche Luchse und ein Bär gefangen wurden.

1658
war ein kalter Winter, in welchem viele Menschen und Vieh erfroren sind.

1678
war ein so heißer Sommer, daß in vielen Orten Mangel an Wasser war. Wein gab es viel und gut. Darauf folgte ein kalter Winter ohne Auftauen vier Monate lang.

1661
war das Wetter im Winter so mild, daß die Bäume ausschlugen und verschiedene Blumen zu blühen anfingen.

(Fortsetzung folgt)

SGCoburg Offline




Beiträge: 797
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25.11.2006 12:04
#2 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

Ich weiß nicht woher die Informationen stammen aber im "Rundauge" sind auch solche oder ähnliche Texte zu finden!

Christian Online



Beiträge: 5.771
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26.11.2006 12:27
#3 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

Die Informationen habe ich aus einem Band der Coburger Heimat von Ernst Eckerlein. Dieser bezieht sich auf den Chronisten Karche.

1686
war ein sehr kalter Winter und kalter Sommer, hingegen war der Herbst so warm, daß die Rosen wieder blühten

1724
Am Anfang dieses Jahres war fast kein Winter, erst in der Fastenzeit fror es und schneite.

1726
war ein kalter Winter, welcher bis April 1726 anhielt,dem folgte große Dürre bis zum Siebenschläfer, wo solches Regenwetter einfiel, daß der Sommerbau zurückfiel.

1732
Am 25. und 27. April erfroren die Blüten, Bohnen und Gurken.

Christian Online



Beiträge: 5.771
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27.11.2006 17:41
#4 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

1757
Den 24. November 1756 fiel so starke Kälte ein, welche bis zum 23. Februar 1757 anhielt. Nach 5 Tagen Tauwetter fror es wieder, worauf die schönsten Frühlingstage folgten. Den 20. März war die Kälte am größten, so daß man nicht auf der Straße bleiben konnte. Der Mai war wieder sehr kalt und der Sommer sehr trocken.

1761
Der Frühling war heiß und trocken, daher das Flößholz erst um Johanni, als das Wasser von vielen Gewitterregen angeschwollen war, herabgeflößt werden konnte.

1763
In diesem Winter fiel kein Schnee, so daß im Februar der Staub auf den Straßen groß war.

(Fortsetzung folgt)

Christian Online



Beiträge: 5.771
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28.11.2006 19:12
#5 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

1770
Wegen der warmen Witterung hatten sich schon viele Vögel herbeigezogen, als auf einmal wieder Kälte und Schnee einfiel, so dass man den ganzen März Schlitten fahren konnte. Zu Hunderten flogen die Vögel, vorwiegend Staare, in die Stadt und Dörfer, daß man sie mit der Hand fangen konnte. Der Sommer war naß und kalt.

1784/85
Der Winter fing am 1. Advent an und dauerte bis weit in das Jahr 1785. Es schneite 68mal, vom 30. Oktober bis zum 8. April. Der Schnee lag auf dem Felde Manns hoch. Um Mitternacht waren es am 1. März -28°C. Der große Schnee ging Erst Ende April ohne große Überschwemmungen weg.

1794
waren die Wintermonate so mild, daß im April die Obstbäume meist verblüht waren. Im demselben Monat konnte man in den Gärten schon Gras mähen. Der Mai brachte schädliche Nachtfröste.

Gast
Beiträge:

28.11.2006 22:16
#6 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

Die Coburger sind auf jedem Fall nicht am Ozonloch schuldig, da in den Annalen steht:
1814 - Von nun an durfte der Mist nur noch bis 9.00 Uhr vormittags und nur mit bedecktem Wagen gefahren werden!

Gast
Beiträge:

28.11.2006 22:20
#7 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

1771 - 1772 Große Hungersnot in Coburg! Es heißt: "Sie essen jetzt gern Gersten- und Haferbrot und bekommen dessen nicht genug!"
Hoffentlich bekomme ich meine "cookies" bald wieder! SGCoburg

Gast
Beiträge:

28.11.2006 22:27
#8 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

"1312 - Es sterben infolge des Hungers so viele Menschen, daß man das Ende der Welt erwartet. Hinzu kommt, daß keiner mehr die Felder bebauen will, wodurch die Not noch schlimmer wurde!"

Gast
Beiträge:

28.11.2006 22:33
#9 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

1186 - Die Bäume blühen im Januar; mehrere Vögel haben Junge.Im Mai ist die Ernte, im August ist die Weinlese






und dann


kam

die

Pest!

Gast
Beiträge:

28.11.2006 22:35
#10 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

1172 - Es war somild und warm, daß die Vögel im Februar brüteten!

faraway Offline




Beiträge: 1.235
Punkte: 1.243

29.11.2006 05:36
#11 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten
Wenn man das so liest,kann man ueber unser heutiges Wetter nur sagen: "Alles schon gehabt".

Wozu also all die Sorgen
Angelika

auswanderer ( Gast )
Beiträge:

29.11.2006 06:48
#12 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

genau, da gab es noch kein ozonloch und umweltverschmutzung...

SGCoburg ( Gast )
Beiträge:

29.11.2006 12:33
#13 RE: Coburgs Wetter anno dazumal Zitat · antworten

Die wußten damals noch gar nicht, wie Ozon geschrieben wurde, geschweige denn, was es ist!
Das mit der Umweltverschmutzung ist relativ zu sehen, da man ziemliche Fäkalienprobleme vor allem in den Städten hatte - daher die Pest!
SGCoburg

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