Zu deiner Frage: Das ist hier die Raststraße, zwischen der Einmündung Bahnhofstraße und Kreuzwehrstraße. Beide Häuser stehen im Übrigen heute nicht mehr. Ende der 1980er Jahre hat sich dort ein großer Coburger Versicherungskonzern sein Verwaltungsgebäude erweitert.
das Foto hat Joachim Kortner bei seiner Buchsignierung geschenkt bekommen. Da hätte ich ja auch selbst drauf kommen können - sein Buch heißt ja "Raststraße".....
Stefan, Norbert und ich haben am Donnerstag auch gerätselt.Jetzt weiss ich wo die Häuser standen.(Seifahrtshof jedenfalls nicht)Der PKW steht aus Fahrtrichtung vom Kanonenweg kommend (Tankstelle),über die Callenberger Straße, über die Kreuzwehrstraße zur Bahnhofstraße.Rechts von dem Backstein Gebäude war noch ein (Eck) Haus in dem sich die Bäckerei Seifahrt befand.Genau an der Kreuzung Raststraße /Kreuzwehrstraße.Von dem Gebäude vorne an der Bahnhofstraße war schon einmal ein Foto hier im Magazin/Forum zu sehen. gerd
Hallo ich möchte euch hiermit einen kleinen Einblick in die Geschichte der beiden Häuser geben.
Zuerst zu dem Gebäude hinter dem Auto
Raststraße 1 Das Haus ist um 1895 im Neurokoko-Stil erbaut worden. 1928 Besitzer Franz Müller, Kaufmann. Er betreibt dort bis in die 1950er Jare einen Korbwaren- und Korbmöbelexport mit angeschlossener Korbmöbelfabrik, im Haus. 1967 Erbengemeinschaft Müller. Die Firma Otto Menzel & Co (Bürobedarf und kunstgewerbliche Kartonagen) hat ihren Sitz im Haus Ab 1983 war es nur noch ein reines Wohnhaus. Ende der 1980er Jahre erfolgte der Abbruch wegen des Erweiterungsbaues der HUK.
Es ist die Bahnhofstraße Nr. 38 Das Gebäude ist ebenfalls um 1895 erbaut worden. 1928 wird als Besitzer die jüdische Familie Bamberger genannt. Diese besaßen ein Geschäft in Lichtenfels (näheres ist nicht bekannt) Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Abwesen einer Familie Ulbrich. Eine gewerbliche Nutzung konnte hier nicht nachgewiesen werden.
Christian,wenn ich mich recht entsinne,hatte das Haus mit der Seite zur Bahnhofstraße hin einen Vorgarten und 2 Hauseingänge dort.In der Mansarde wohnte in den 50er/60er Jahren unser Pfadfinder Führer Rudolf langer,damals bei der Hypo Bank in der Mohrenstraße beschäftigt.-Jürgen wird sich erinnern? Ob dann nach diesem Haus in Richtung Bahnhof noch ein Haus kam ist mir nicht klar.-Oder schloß sich da schon das Exelsior an?
Gerd, das von mir angesprochene Gebäude Bahnhofstraße 38 gehörte zu einem Doppelwohnhaus mit der Haus-Nr. 38/40. Deshalb gab es dort auch zwei Eingänge. Ich kann mich noch dunkel an die Gebäude erinnern. Laut Adressbuch gab es noch zwei weitere Häuser Richtung Bahnhof. Die hatten die Nummern 42 und 44. Beide Gebäude wurden gleich 1967 abgerissen. Die Nr. 44 war das Eckhaus zum Bahnhofsplatz hin. Auf alten Ansichten ist es immer schön dargestellt. Aber vielleicht kann Norbert bezüglich Hausbesitzern und Hausnummern in seinen Adressbüchern nachschauen. Ältere sind leider nicht in meinem Besitz
Neben dem Haus Nr. 38/40 existierte noch ein weiteres Doppelhaus, nämlich die Nr. 42/44. Nach einem unbebauten Grundstück kam schließlich das Haus Bahnhofstraße 46, welches an der Ecke zum Bahnhofsplatz stand. Es ist auf unzähligen Bildern des Platzes zu sehen.