Hallo Gerd, die Aussichtsplattform ist begehbar. Vor wenigen Jahren wurde dort eine Schneiße in die Bewaldung geschlagen, um wieder einen Blick auf das Coburger Zentrum zu bekommen.
Hallo Gerd, wie Christian schon postete, ist das Wasserbassin auf dem Plattenäcker - wie früher - begehbar. Man merkt noch heute, dass die gesamte Umgebung dort früher sehr schön angelegt war - wahrscheinlich für Spaziergänger und Besucher der versch. Bierkeller, Gaststätten usw. Erkennbar ist dies in der Hauptsache an den verwendeten Materialien beim Wegebau und noch vereinzelter alter Anpflanzungen. Bei den Materialien stechen vor allen Dingen die Bordrinnenssteine aus Granit hervor. Übrigens hat man von dort oben den schönsten Blick auf Coburg; dies vor allen Dingen auch deshalb, weil man dort die Bäume und Büsche wieder mal etwas beschnitten hat. Gruß Jürgen
Hallo Jürgen.Angeregt durch die Nachricht von Christian,sind Norbert und ich heute Morgen einmal zu dem Wasserbehälter gegangen.Enttäuscht war ich allerdings davon ,das man zwar einen Teil der Bäume,welche den Ausblick zur Stadt verdeckten beseitigt hatte,aber es nicht fertig brachte,die Bäume so zurück zu schneiden,das man ein geschlossenes Bild der Stadt MIT der Veste sehen kann!!(zumindest nicht vom Deck des Hochbehälters aus!)Kann ja sein,das die verbliebenen Bäume auf Privatem Gelände stehen und deshalb ein Entfernen nicht möglich war!???`---- Aber was solls! Welcher Tourist "verirrt" sich schon dort hinauf zum Hochbehälter um ein schönes Foto zu schießen!? gruß gerd
Hallo in die Runde, für ein Bild mit Stadt und Veste Coburg ist eher der Adamiberg geeignet. In den letzten Jahren sind dort sehr viele Bäume beseitigt worden, so dass ein kompletter Blick stadtwärts geschaffen wurde.
Als wir da heute Morgen auf dem Plattenäcker und am Bismarkturm waren,kam mir der Gedanke,ob das nicht ein Thema wäre,einmal alle Hochbehälter rings um die Stadt zu finden. Jetzt sagt doch mal welche Euch noch bekannt sind! Ich kenne Plattenäcker,Himmelsacker,Eckartsberg,Gustav Freitag Weg,Nordlehne,Sandstraße(?)Buchberg(?)...das dürften aber bei weitem net alle sein?? gerd
Ja,Christian und da sind doch an der Straße bei Fischbach auch 2 solche Brunnenhäuser(?) zu sehen.Die gehören doch sicher mit zu der Wasserleitung nach Coburg. Ein weiterer Hochbehälter steht am Lauterberg,der dürfte aber nicht für Coburg`s Wasserversorgung gedacht sein(?)
Hallo Christian,zu dem Haus Gustav Freytag Weg habe ich eine Dokumentation aus dem Jahr 1992 gefunden.Erarbeitet haben die damals Schüler von der CO 1.Sie trägt den Titel:"Historische Gebäude in Coburg-Gestern und Heute" Diese Doku entstand damals in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv.Es werden hier 12 Objekte behandelt.Für das Haus Gustav Freytag Weg sind einige Fotos eingestellt. Zur Hausgeschichte in Kurzform: Baujahr 1904 Architekt Max böhme(Stadtbaumeister);Kleemann Bauherr Max Böhme Veränderungen geringfühgig im Stil des Hauses Besitzer Fam.Steiger (1992) Berühmtheiten Max Böhme,besonderer Name "Dreimäderlhaus"....(Eva Herold) Zweck Wohnhaus Zustand Gut Gebiet Wohngebiet/Hanglage Das Haus steht unter Denkmalschutz,erbaut im Landhausstil Ein Fassadenbild vom heiligen Florian wurde vom Theatermaler Max Brückner angebracht,ebenso ist eine Kassettendecke im Wohnzimmer des Hauses von ihm gestaltet worden. Gruß Gerd
Bei den sichtbaren Bauwerken in Fischbach usw. handelt es sich nicht um Hochbehälter, sondern um Brunnenhäuser in denen sich u. a. auch die Brunnenstuben befinden. Hochbehälter hat man angelegt, um immer den annähernd gleichen Wasserdruck im Versorgungsnetz zu haben; d.h., in den Hochbehältern wird ein gewisser Wasservorrat gespeichert, der dann infolge der Höhenlage der Behälter mit Druck (10m Wassersäule = 1 bar) ins Netz fließt. diese Behälter wurden so angelegt, dass auch immer ein Löschwaservorrat vorhanden war, der im Brandfall freigegeben wurde. Diese Behälter waren mit einer Art Schwimmerschalter ausgestattet, d. h., bei einer Minimalhöhe sprangen die Pumpen an und füllten den Behälter eirder bis zum Maximum. Dies hat den Vorteil, das die Pumpen nicht ständig geschaltet werden müssen. Da Wasser nur sehr sehr geringfügig verdichtbar ist, würden die Pumpen beim Fehlen dieser Behälter bereits bei der Entnahme von weniger als 10 Litern anspringen um den Wasserdruck im Netz wieder herzustellen. Bei den Hauswasserversorgungen usw. erreicht man das Gleiche mittels eines sog. "Hydrophor's", eines Windkessels. Hier übernimmt Pressluft die Druckspeicherung. Gruß Jürgen
Weiß jemand, warum am Haus Bamberger Str.2 / Schillerplatz 1 das Ecktürmchen lange Zeit kein Turmdach mehr hatte? Ich habe im Mohrsbach / Tiez ein Foto von 1965 gefunden ohne Turmdach, heute ist es ja wieder drauf. Kriegsschäden? Wann wurde das Dach denn wieder aufgesetzt?
Hallo Stefan, das Dach wurde 2007 wieder aufgerichtet - im Zusammenhang mit dem Bau des "SÜC-Palastes" an der Bamberger Straße.
Solche Dachentfernungen finden sich häufig in Coburg. In den wenigsten Fällen war dies jedoch ein Kriegsschaden. Vielmehr wurden solche Turmabschlüsse in den 1960er und 1970er Jahren wegen Baufälligkeit entfernt. Desweiteren sah man solche rundverzierte Ecktürmchen als kitsch an und aus diesem Grund wurden solche Dächer nicht wieder aufgebaut. Auf die Außen-Ästhetik eines Hauses kam es damals nicht an.
Solche Dachentfernungen finden sich häufig in Coburg -------------------------------------------------------------- Weiterhin die Mieteinnahmen kassieren und dann den Kostenfaktor ins Spiel bringen.