Der Etruskerkönig Brennus rief nach der Erorberung des uralten Roms um 500 v. Chr.
" vae victis "
was soviel bedeutet wie " Wehe den Besiegten "
Der Besiegte wurde meistens für die eigenen Verbrechen und die des Siegers gleich mitbestraft.
So war es, so ist es und so wird es auch in Zukunft sein.
Die deutschen Gefangenen in russischen Lagern und die von den Amerikanern auf den Rheinwiesen zusammmengepferchten POW hätten dazu sicherlich interessante Geschichten erzählen können.
Hallo Angelika, ich gebe Dir Recht, behaupte aber trotzdem, dass nich CE die Wurzeln gekappt hat, sondern seine eigene Familie, die ihn m. E. als "persona non grsata" betrachtet hat. Hallo Weinwanderer, die Sache mnit Besuchen des deutschen DRK-Vertrezters in den KL (ist die eigentliche damals gebräuchliche Abkürzung) dürfte es mehr als schwierig gewesen sein. Zu Gesicht hätte er nur die "mustergültigen Lager" (in Anführungszeichen, weil mir solche Begriffe immer einen mehr als bitteren Geschmack verursachen) bekommen. Die KL, auf die Du die wahrscheinlich anspielst (Buchenwald, Dachau, Oranienburg, die Lager in und um Auschwitz und in Nedersachsen), haben weder das IRK noch eventuell CE zu Gesicht bekommen; lediglich das KL Theresienstadt wurde immer "vorgeführt". Ob CE, dem man ja einen engen Kontakt zu Hitler nachsagt, jemals ein solches Lager hätte besuchen dürfen und ob er überhaupt Kenntnis von solchen Lagern hatte oder hätte erlangen können möchte ich bezweifeln. Alle Insassen irgendwelcher KL, die das Glück hatten entlassen zu werden, waren zu äußerster Verschwiergenheit "verdonnert" worden, ansonsten wären sie sofort wieder inhaftiert worden. Und wie hätte er vermuten können, dass es dersartige Todeslager überhaupt gibt? mWenn doch seine - so muss man wohl sagen - vorgesetzte Stelle - das IRK ein Lager besichtigt hat (übrigens soweit mir bekannt ist, hauptsächlich durch das Schwedeische Rote Kreuz und hier Graf Bernadotte) und das die Situation als erträglich dargestellt hat? Dass CE mit Sicherheit für eine Demokratie war, dürfte allgemein verstänlich sein, wenn man nur die Erziehung des Adels betrachtet; eine Diktatur dagegen kommt der Erziehung schon wieder näher: Die Alleinherrschaft einer Person. Wenn nun noch die damalige Situation mit Soldatenräten, kommunistischen Kampfverbänden, das Hausen des Kumminismus in Russland (das Zarenhaus war ja auch mit CE verwandt) betrachtet, konnte CE sich nur auf die Seite der "Rechten" schlagen - egal, was da vorgefallen sein könnte (bitte hier auch die Lage der Medien und der Berichterstattung beachten).
wie Du sagst ist es ja ziemlich sicher das sich die Familie von C.E. von ihm abgewendet hat, das ist ja eben das Schlimme!
Was es die Beschuldigung mancher wegen der KL angeht, da gebe ich Dir nun vollkommen Recht. Hatte die selben Gedanken aber dazu fehlte mir zuviel Information. Man war ja im Dritten Reich ganz besonders geschickt damit das, was wirklich vor sich ging, von der Welt, der Bevoelkerung und gewissen hoeher gestellten Personen zu verheimlichen. Waere das nicht der Fall gewesen, waere eben doch vieles anders gekommen.
Was ist Krieg? Krieg ist wenn sich Menschen, die sich nicht kennen,gegenseitig tot schießen auf Befehl von Menschen, die sich zwar kennen, sich aber nicht gegenseitig tot schießen.
Zitat von NorbertWas ist Krieg? Krieg ist wenn sich Menschen, die sich nicht kennen,gegenseitig tot schießen auf Befehl von Menschen, die sich zwar kennen, sich aber nicht gegenseitig tot schießen.
Allen, die sich mehr für die KL usw. interssieren, empfehle ich folgende Literatur (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Fred Wander "der siebte Brunnen" (er war Häftling in versch. KL, wie Auschwitz, Ohrdruf, Buchenwald); Eugen Kogon: Der SS-Staat; Walter Schellenberg: Memoiren (er war Untergebener von Heydrich), Canaris, Goebbels usw. Habe mich - und tue es noch - mit dem Thema stark beschäftigt. Ein Grund hierfür ist z. B. meine Mitgliedschaft bei der GTGJ (Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal). Dort versuchen wir eine Erklärung für den Bau der Stollen im Jonastal (zwischen Crawinkel bei Ohrdruf und Arnstadt) zu finden.
Es wurde bei seiner Anklage( Aug.1949 ) darauf hingewiesen, das er sich für die Deportierte und KZ Häftlinge eingesetzt hat. Weiterhin wurde darauf hingewiesen,das ihn von Heinrich Himmler Untersagt wurde ein KZ zu besuchen.
Zitat von NorbertEs wurde bei seiner Anklage( Aug.1949 ) darauf hingewiesen, das er sich für die Deportierte und KZ Häftlinge eingesetzt hat. Weiterhin wurde darauf hingewiesen,das ihn von Heinrich Himmler Untersagt wurde ein KZ zu besuchen.
Zitat von NorbertEs wurde bei seiner Anklage( Aug.1949 ) darauf hingewiesen, das er sich für die Deportierte und KZ Häftlinge eingesetzt hat. Weiterhin wurde darauf hingewiesen,das ihn von Heinrich Himmler Untersagt wurde ein KZ zu besuchen.
Das sagt doch alles! Und wäre es ihn gestattet worden - was hätte er gesehen? Mit 1000%iger Sicherheit kein Vernichtungslager!!
@ Norbert: Sicher gibt es darüber Literatur en masse, es sollte nur ein kleiner Querschnitt sein, der auch leichter zu lesen ist. Den Besuch eines KL habe ich nicht extra enpfohlen, dies kommt auf die einzelne Person an; ich versuche immer solche Stätten zu meiden, da ich immer noch Wochen danach damit zu kämpfen habe. (Kommt wahrscheinlich durch mein Hobby und die damit verbundene Sensibilität.) Suche dann immer Plätze mit guter Strahlung auf.