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Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 1.784 mal aufgerufen
 Fragen und Antworten zur Geschichte Coburgs
Seiten 1 | 2
Feldwebel M Offline




Beiträge: 576
Punkte: 576

09.10.2009 21:12
950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Wo steht dieser Gedekstein zum 950. Geburtstag der Stadt Coburg ?

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 950 Jahre Cob.JPG 
Jürgen Offline



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10.10.2009 15:12
#2 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Ich weiß es zwar nicht, vermute aber, er steht im Bereich Bismarckturm

LG
Jürgen

... unser Coburg ist doch einzig schön ...

Feldwebel M Offline




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10.10.2009 15:19
#3 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Leider falsch Jürgen.

Grüße Fw M

Stefan Offline




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11.10.2009 06:33
#4 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Eine Streuobstwiese wurde nähe Frauenweg (HUK-WH) angelegt, aber ich hätte gedacht, das war schon früher...

Feldwebel M Offline




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11.10.2009 09:11
#5 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Richtig EssPe. Hier zum Beweis ein Bild vom Standort des Steines im Streifweg / Kreuzung Frauenweg.
Wer meine Berichte gelesen hat konnte sich das eigentlich schon denken.

Angefügte Bilder:
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 Frauenweg 1.JPG 
Feldwebel M Offline




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11.10.2009 09:18
#6 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Und jetzt gibt es noch eine Kopie der Einladung zu der Einweihung dazu.

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 Einladung 1.jpg  Einladung 2.jpg  Einladung 3.jpg 
Feldwebel M Offline




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11.10.2009 09:25
#7 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Die Streuobstwiese hat nicht jedem gefallen. Hier ein Bericht aus dem CT vom 21.10.2006

Angefügte Bilder:
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 CT 21.10.06.jpg 
Feldwebel M Offline




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11.10.2009 09:41
#8 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Dafür verlief die Einweihungsfeier harmonischer. Hier der Bericht aus dem CT vom 30.10.2006.

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 CT 30.10.06.jpg 
Feldwebel M Offline




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11.10.2009 10:07
#9 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Leider hat meine Geschichte ein tragisches Ende.

Der Streifweg darf leider nur von Anliegern befahren werden. Die Kinder dennen ein Baum gehört müsssen leider zu Fuß gehen um ihre Früchte zu ernten.

Den Kindern der Spitteleite und den Bertelsdorfer Kindern ist der Rodelhang verbaut worden. Schlitten fahren halt nicht immer in die Richtung, die man gerne hätte und vor allen Dingen nicht direkt durch eine Streuobstwiese. Unfälle sind vorprogramiert. Aber vielleicht fällt ja gar kein Schnee mehr in Coburg und die Obstbäume blühen das ganze Jahr.

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 Streifweg 1.JPG 
Feldwebel M Offline




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11.10.2009 10:13
#10 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Das dicke Ende kommt für die Bertelsdorfer Kinder aber erst jetzt in meiner Geschichte.

Der Schulbusbetrieb von Bertelsdorf nach Neuses wurde am 06. Okt 2006 offiziell eingestellt. Die Bertelsdorfer durften dann zwar noch vormittags mit dem Schulbus fahren, aber dieser wurde 2008 ersatzlos gestrichen.

So wurde durch die kinderfreundliche Stadt Coburg den Bertelsdorfer Kindern zur 950 Jahrfeier nachträglich ein besonders schönes Geschenk gemacht.

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 Schulbus 1.jpg 
Stefan Offline




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11.10.2009 14:22
#11 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Zitat von Norbert
Vor deiner Haustür. ( Bertelsdorfer Höhe )



Booahh, wat wohn ich prominent ...

Feldwebel M Offline




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11.10.2009 14:29
#12 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

In Coburg ist doch jeder prominent.

Norbert ( gelöscht )
Beiträge:

12.10.2009 23:30
#13 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

[style

Feldwebel M Offline




Beiträge: 576
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14.10.2009 18:23
#14 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Hallo Norbert,

vielen Dank für deine Tipps.

Im Eingemeindungsvertrag von 1976 steht zur Schulbusbeförderung nichts. Den Vertrag habe ich in Kopie zu Hause, wo wir 2006 auch schon verwertbares gesucht haben. Ausschlaggebend ist die Verordnung über die Schülerbeförderung und darin der § 2 Abs. 2 Satz 1 der wie folgt lautet:

Die Beförderungspflicht besteht, soweit
-der Weg zu dem Ort, an dem regelmäßig Unterricht stattfindet, für Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 länger als zwei Kilometer, für Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 länger als drei Kilometer ist und den Schülern die Zurücklegung des Schulwegs auf andere Weise nach den örtlichen Gegebenheiten und nach allgemeiner Verkehrsauffassung nicht zumutbar ist oder
-eine dauernde Behinderung der Schüler die Beförderung erfordert.

Da sich im Schulamt Coburg 2005/2006 das Stellenkarusell gedreht hat, wurden daraufhin einige Entscheidungen geändert.
Bis dahin war der Schulweg von zuständigen Sachbearbeiter "immer" als besonders gefährlich eingestuft und das über 30 Jahre lang. Ohne Bedeutung war die Schulweglänge von einem Kilometer, zu dem sich das Gesetz "1985" geändert hat. (Von 1 auf 2 km) Die gesetzliche Grundlage ist nicht eindeutig geklärt. Die besondere Gefährlichkeit eines Schulweges wurde bisher in keiner Weise durch ein Gesetz, einer Verwaltungsvorschrift oder sonstiger Vorschriften geregelt.

Entscheidungsträger ist einzig und allein das Schulamt.

Bei einer Schulwegbegehung am 20.10.2006 waren Vertreter der Schulamtes, des Ordnungsamtes, der Polizei, des Stadtrates, die Kinderbeauftragte der Stadt, die Schulleitung und einige Eltern anwesend.

Interessant ist auch der zeitliche Ablauf der Einstellung:
02.10.06 Schreiben der Stadt Coburg an die Grundschule Neuses
02.10.06 Schreiben der Grundschule an die Eltern
05.10.06 Elternabend
06.10.06 "Offizielle Einstellung der Schülerbeförderung"
17.10.06 Schulwegbegehung mit Polizei und Kindern bis Kaeser-Kreisel
18.10.06 Diskussion "Tageblatt bei uns" in Beiersdorf im Schwarzen Bären
20.10.06 Schulwegbegehung mit den oben genannten Vertretern

Wie man sehen kann wurden erst Tatsachen geschaffen und dann erste Schritte zur Überprüfung eingeleitet.
Bei der Schulwegbegehung war auch ich anwesend. Diese jetzt wiederzugeben würde alles sprengen. Nur kurz: Es sind einige Sachen unter den Augen der Vertreter vorgefallen die die Einstufung des Schulweges als besonders gefährlich rechtfertigen würde.
Zu diesen Thema könnte ich noch stundenlang schreiben.
Es bleibt uns eigentlich nur der Gang vors Verwaltungsgericht, das dann Tatsachen schaffen müsste.

Grüße Fw M

Feldwebel M Offline




Beiträge: 576
Punkte: 576

16.10.2009 09:12
#15 RE: 950 Jahre Coburg Zitat · antworten

Hallo Norbert,

der Gang vor das Verwaltungsgericht blieb für uns die letzte Möglichkeit um Fakten zu schaffen. Dies würde aber Kosten nach sich ziehen und der Ausgang wäre fraglich.

Die Bert.Grundschüler wurden von 2006 bis zum Schuljahresende 2008 noch früh mit dem Schulbus befördert, da die Hauptschüler mit diesem Bus in die Heiligkreuzschule gefahren wurden. Dieser wurde ersatzlos 2008 gestrichen. Ab dem Schuljahr 2006/2007 sollten die Grundschüler nach dem Unterricht nach Hause laufen. Nachdem wir auf unserem Dorffest, das jedes Jahr stattfindet, darauf aufmerksam gemacht haben, konnte ich die Einnahmen der Ausstellung im Gemeindehaus und die Spenden "aller" Bertelsdorfer Ortsvereine in Höhe von 350 Euro an die Schule Neuses übergeben. Davon wurden ausschließlich Fahrkarten gekauft. 2008 hat die Stadt dann angeboten einen Schulweghelfer zu bezahlen der die Kinder bis zum Kaeser-Kreisel bringt. Da die Grundschüler zu verschiedenen Zeiten Schulschluss haben konnten wir uns mit dem Schulamt einigen. Nach langem hin und her hat die Stadt sich bereiterklärt die Kosten für den Schulweghelfer in bar der Grundschule Neuses zur Verfügung zu stellen. Davon werden nun Fahrkarten gekauft, was ca. 2/5 des Jahresbedarfes deckt. Den Rest von 3/5 der Kosten versuchen wir über Spenden abzudecken, sodass kein Bertelsdorfer Kind laufen muss. Die Eltern sind erfreulicherweise hier einmal zusammengerückt und haben sich dafür stark gemacht. Besonderen Dank auch dem Bürgervereinvorsitzenden Herrn Kroner und seiner Frau die immer ein offenes Ohr für unsere Nöte haben. Die Glender Kinder werden mit einem Taxi abgeholt, da sie über 2 km entfernt wohnen. Das ist der jetzige Stand der Dinge.

Der Schulbus fährt also nach über 30 Jahren nicht mehr und die Schüler fahren mit dem normalen Linienbus hin und her. Da die Busverbindung zeitlich optimal ist und keine langen Wartezeiten entstehen ist dies die beste Lösung. Mehr verlangt auch niemand.

Es ging uns immer darum unsere Kinder sicher zur Schule und nach Hause kommen zu lassen und nicht die Stadt Coburg vor das Verwaltungsgericht zu ziehen.

Was mich aber am meisten geärgert hat ist folgendes: Die Vertreter der Stadt (ob Schulamt, Ordnungsamt, Kinderbeauftragte, Stadtrat und die Polizei) die an der Ortsbegehung am 20.10.06 teilgenommen haben, scheinen sich vorher abgesprochen zu haben, da alle auf einer uneinsichtigen Linie waren.

Die größte Frechheit hat sich aber der Stadtrat aus Beiersdorf geleistet. Er hat gesagt, daß es schon genug dicke Kinder in Deutschland gäbe und die Schüler ruhig mal laufen könnten. Von einem Stadtrat und studierten Menschen der unsere Interessen vertreten sollte, habe ich mir eigentlich etwas anderes erwartet.

Ob die Grundschule Neuses noch eine langen Zukunft besitzt kann ich nicht sagen. Renovierungsarbeiten stehen in den nächsten Jahren an und es ist fraglich ob die Stadt dort noch bereit ist Geld zu investieren. Ein Förderverein hat sich mitlerweile gegründet.

Ich würde mich aber freuen wenn in unserem Stadtrandbezirk diese kleine Schule weiterleben würde. Meine Großmutter, mein Vater, mein Bruder und ich und nun meine Kinder gingen oder gehen in Neuses zur Schule. So war es, so ist es und so soll es auch bleiben.

Liebe Grüße, euer Fw. M

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