Hallo zusammen.Frage mal an alle,wer sich erinnert,wo diese Lokale bzw. Gasthäuser in Coburg waren. Residenzcaffee(ist klar)Mohrencaffee(ist auch klar)-Bergstüble(??)-Bürgerbräustüble(??)könnte es das spätere Weberstüble in der Webergasse gewesen sein?-Zwick(??)-Erholung(??)-evtl. die spätere "Bijou-Bar" in der Rosenauerstraße?...Wer weiß was darüber? gerd
Die Gaststätte "Bergstüble" befand sich im Hahnweg im früheren Haus Nr. 38 (heute Nr. 68). Das Gebäude steht gegenüber der Einmündung des Kneippwegs (der Fußgängerweg, welcher zwischen dem Hallen-Freibad und dem Hotel Blankenburg entlangführt) in den Hahnweg, sozusagen auf "Festungsbergsseite." Heute ist es ein reines Wohnhaus. Der Hausbau erfolgte 1892. Seither war es eine Gaststätte. Nach 1945 finden sich keine Hinweise mehr auf dieses Lokal.
Bürgerbräustüble ist sozusagen mein Revier. Das befand sich am Oberen Bürglaß, dort wo später das Tanzlokal "Chalet" bzw. Cafe Bella, Inh. Fritz Schindhelm (Ob. Bürglaß 13) zu finden war. (siehe auch Foto) Das Bürgerbräustüble dürfte so bis ca. 1960 bestanden haben. Danach wurde das Anwesen von Fritz Schindhelm(auch als Taxi-Unternehmen bekannt)erworben und komplett umgebaut.
Weil wir gerade dabei sind,hier eine Innenansicht einer Coburger Gaststätte. Um welche Gaststätte handelt es sich.(Innenansicht 60-70er Jahre) Auflösung in 14 Tage.
Zitat von NorbertWeil wir gerade dabei sind,hier eine Innenansicht einer Coburger Gaststätte. Um welche Gaststätte handelt es sich.(Innenansicht 60-70er Jahre) Auflösung in 14 Tage.
Christian,der Name "Zwick" ist ja bekannt.Wo genau muß man aber das hier abgebildete Gasthaus suchen?Könnte man das heute noch einordnen?Gib doch mal Info. Gruß Gerd
Hallo Gerd, dieses Haus was du auf Norberts Aufnahme gesehen hast, ist bereits um 1908 abgerissen worden. Das Grundstück gehörte damals dem Fabrikbesitzer Carl Hauser (hat aber nichts mit der Hauserfabrik in Neustadt zu tun). Dieser errichtete dort ein Doppel-Jugendstilgebäude Walkmühlgasse 6/8. In dem neuen Haus war auch die Gaststätte "Zwick" wieder zu finden. Sie dürfte noch bis zum Zweiten Weltkrieg bestanden haben. Das Haus selbst wurde in den letzten Kriegstagen schwer beschädigt. Heute erinnert auf der Rückseite des Gebäudes eine Inschrift noch an diese Gaststätte. Wenn man die Grünanlage beim früheren Metzger Hübner durchläuft und Richtung Walkmühlgasse diese Grünanlage verlässt, ist diese Inschrift linke Hand gut erkennen. Dort stand auch dieses alte Haus, welches Norbert auf der alten Aufnahme gezeigt hat.
Oder anders gesagt. Kommt man von der Judengasse und geht Richtung Walkmühlgasse, so findet man dieses Jugendstilhaus (grün gestrichen) gleich rechts, nach diversen Neubauten. Meines Wissens ist da auch ein ein Friseur drin. An diesem hohen Gebäude klebt gleich danach das Haus vom Fisch-Kupfer. Dann macht ja die Straße eh einen Rechts-Knick
Danke Christian für die Erklärung.jetzt kann ich das einordnen.In einer Schülerzeitschrift des Casi aus den 30er Jahren wird nämlich auf das Lokal hingewiesen!Ebenso auf die anderen Lokale,welche hier unlängst besprochen worden sind! Da muss es aber in der Ecke zum Kriegsende gepuscht haben,denn ich erinner mich an einen Bretterzaun,der um ein Anwesen stand das sich unmittelbar im Bereich Webergasse,gegenüber vom damaligen (50er Jahre)Papier-Schreibwaren STEINER und der Walkmühlgasse befand.Ich glaube darüber ist hier im Forum schon einmal vor längerer Zrit geschrieben worden!? Gruß Gerd
Genau dort waren Kriegszerstörungen. Wenn man Cyriaci`s Häuserbuch liest, weiß man welche Häuser es getroffen hat. Die Häuser Walkmühlgasse 2 und 4 wurden total zerstört und nicht wieder abgebaut (siehe Bretterzaun), das Doppelhaus Nr.6/8 (Gaststätte Zwick) schwer beschädigt und die Nr. 10 (Fisch-Kupfer) schwer zerstört und wieder aufgebaut.