ich bin im Besitz eines Fotos Din A 4 das sich in einem schönen Holzrahmen befindet der auf der Rückseite verklebt ist und den ich zum scannen des Bildes nicht öffnen möchte. Das Bild zeigt einen Soldaten auf einem Pferd im Alter von ca. 30- 40 Jahren.
Die Inschrift unterhalb des Bildes lautet:
Ihrem hochverehrten Herrn Rittmeister u. Eskadronführer Freiherrn von Werthern in dankbarer Erinnerung ... Weldkrieg 1914/17, 5. Eskadron Zentral-Pferde-Depot Nr. 8, Cassel im März 17
Das Bild ist bei uns schon lange in Familienbesitz, da meine Uhrgroßeltern Johann und Marie H.... Angestellte auf dem Gut Esbach waren. Johann war als Buttler, Gärtner und Kutscher tätig und Marie war für die Küche und den Haushalt auf dem Gut zuständig.
Jetzt würde ich gerne mehr über die von Wertherns erfahren. In Esbach ist ja bekanntlich eine Straße nach ihnen benannt.
ich bin im Besitz eines Fotos Din A 4 das sich in einem schönen Holzrahmen befindet der auf der Rückseite verklebt ist und den ich zum scannen des Bildes nicht öffnen möchte. Das Bild zeigt einen Soldaten auf einem Pferd im Alter von ca. 30- 40 Jahren.
Grüße Feldwebel M
Ein Vchlag zum Einscannen: An einem guten Fotokopiergerät eine Kopie anferigen und zum Scannwen benutzen
1886 verkaufte Bruno Freiherr von Gillhaußen, das im Jahre 1876 erbaute Schloss in Esbach für 125.000 Reichsmark an Wolf Freiherr von Werthern. Als herzoglicher Kammerherr war er im Herzogtum Coburg seßhaft geworden. Aus der Ehe mit seiner Nichte Margarete von Werthern entstammten der Sohn Wolf-Heinrich und die Töchter Johanna, Jutta und Sabine. Der Sohn zog sich 1915 auf den elterlichen Besitz, den Fideikommiss Bachra und Kloster Donndorf bei Eckartsberga (Sachsen-Anhalt) zurück. Die Töchter erbten Esbach, blieben aber ohne Erben, so dass der Sohn von Wolf-Heinrich von Werthern, Freiherr Hans-Traugott von Werthern die Verwaltung von Esbach übernahm. Er selber wohnte aber dort nicht. Schließlich kaufte der Coburger Rechtsanwalt Klaus Martin im Jahre 1999 das Schloss von der Familie von Werthern.
ich kann mich noch an die letzte von Werthern erinnern die in Esbach gelebt hat. Mit meiner Großmutter war ich mitte der 70-er Jahre mal auf dem Schloss in Esbach zu besuch. Damals war ich so ca 5-6 Jahre und mußte harte Kekse essen und ecklichen Tee trinken.
Zitat von Feldwebel MVielen Dank für die Info Christian,
ich kann mich noch an die letzte von Werthern erinnern die in Esbach gelebt hat. Mit meiner Großmutter war ich mitte der 70-er Jahre mal auf dem Schloss in Esbach zu besuch. Damals war ich so ca 5-6 Jahre und mußte harte Kekse essen und ecklichen Tee trinken.
Wer hier noch weiterlästert, bekommt beim nächsten Forumstreffen nur warmes Wasser zum saufen. Das Bier bekommen die braven und zum rauchen gibts dann Pferdemist.
Habe versucht das Bild zu fotokopieren, was allerdings nicht funktioniert hat. Jetzt habe ich das Bild mit meiner kleinen Digicam fotografiert. Hier das Ergebnis:
Zitat von Feldwebel MHabe versucht das Bild zu fotokopieren, was allerdings nicht funktioniert hat. Jetzt habe ich das Bild mit meiner kleinen Digicam fotografiert. Hier das Ergebnis:
Ist doch gar nicht schlecht geworden, noch wenn man dazu bedenkt, dass das Foto ja etwas älter ist!
Der Bezugsbeitrag ist zwar schon ewig her, aber ich habe ihn erst jetzt gefunden:
Lieber Christian, vielen Dank für die auch für mich interessante Info vom 28.12.2009 13:57. Ich kann Deine Aussagen vielleicht etwas ergänzen bzw. korrigieren: Die Familie von Wolf Freiherrn v. Werthern wurde mit Spitznamen auch „die Esbacher“ genannt, weil sie im Sommer in Esbach und im Winter in ihrem Stammsitz Donndorf wohnten. Sowohl die Töchter von Wolf aus seiner Ehe mit seiner Nichte Margarete von Werthern, nämlich Johanna, Jutta und Sabine, als auch der Sohn Wolf-Heinrich, der den elterlichen Besitz in Donndorf zunächst bewirtschaftete, blieben kinderlos. Sabine hatte einen Herrn Kaufmann aus Reinsdorf geheiratet, der nach Wolf-Heinrichs Tod der nachfolgende Pächter des Gutes Donndorf war und es ebenfalls bewirtschaftete. Auch diese Ehe blieb kinderlos, was aber (s.u.) für die Erbfolge in Donndorf ohne Belang ist. Als Herr Kaufmann gegen Kriegsende starb und zeitgleich die Enteignungen der Güter und der Kreisverweis der Eigentümer durch das DDR-Regime erfolgten, ist Sabine zu ihrer Mutter nach Esbach geflüchtet. Donndorf unterlag – im Gegensatz zu Esbach - dem Familienfideicommiss (es erbt immer der älteste männl. Namensträger und zwar die gesamten Güter. Die übrigen Kinder erben davon nichts, d. h. sind nur Töchter da und keine Söhne, erbt der nächste namenstragende Vetter. So wird ein Betrieb nicht bis zur Unrentabilität aufgeteilt und die Verpflichtung der bewirtschaftenden Namensträger ist klar zuzuordnen. Stammt ursprüngl. aus dem Mittelalter, wo Gefolgsleute ihrem Lehensherrn Gespanne und Soldaten stellen mussten.) Das Erbe (sowohl der virtuelle Anspruch auf Donndorf, wie der tatsächliche auf die Villa in Coburg) ist dann an den Bachraer Vetter Hans-Traugott Freiherrn von Werthern gegangen. Dieser ist der Sohn von Hans Freiherrn von Werthern-Bachra und seiner Frau Maritzi, geb. Gräfin v.Wedel. Bachra und Donndorf sind zwei getrennte Linien, die sich beim Großvater von Wolf-Heinrich, nämlich Hans Traugott, der die beiden Söhne Hans Ernst Anton und Wolf Ottobald hatte, besitzmäßig getrennt haben.