Zitat von gerdDa sollte man sich doch einmal Gedanken drüber machen wie diese "Ellenlangen" Gerüststangen damals transportiert wurden? Der hier zu sehende Leiterwagen dürfte doch das standart Transportmittel damals gewesen sein?Langholzfuhrwerke?
Hallo Gerd, so schlimm war es nun doch nicht! Auch in den Jahren nach dem Krieg gab es keine Stahlgrüste (habe selbst Ende der 1950er Jahre noch diese Gerüste mit auf- und abgebaut). Die Verbindungen der Anschlüsse und der Hölzer miteinander erfolgte mit Gerüstketten und Gerüststricken, wobei mir die Stricke sympathischer waren, da ich sie als sicherer empfand. Bei größeren Höhen, die mit einer Stange nicht erreicht werden konnten, wurden die Stsangen '"angeschuht", d. h., es wurden zwei Stangen vertikal miteinander verbunden, wobei die untere voll eingebaut war. Wenn Du das Bild genauer betrachtest, erkennst Du sogar eine derartige "Anschuhung"
Zitat von Christian Das oben dargestellte Gebäude war ein Weinberghaus (siehe Weinstraße). Bis in die frühe Neuzeit war hier ein Weinanbaugebiet (Festungsberg-Südseite )Durch klimatische Veränderungen gab man den Weinbau auf. Der letzte gehörte zur Festung und befand sich unterhalb des Eingangsportales. Die kleine Türe, die einst zum "Herzoglichen Weingarten" führte, ist heute noch zu sehen.
Gibt es vielleicht AKs zum Einanbeu oder Fotos? Ein paar Literaturquellen habe ich gefunden, mal sehen, was die hergeben....
Zitat von NorbertIch denke das war schon immer eine unterkunft für bedienstete, später war das Gerdle (Hofgartenstraßenkehrer)mit seinen Gerätschaften Anwesend (Im Volksmund Hexenhäusle.)
Mensch 'des Gerdle', den hatte ich total vergessen - den haben wir Kinder auf dem Schulweg oft im Hofgarten gesehen. So'n kleiner Dürrer, dunkle Haare und immer den Reisigbesen geschwungen ...
Zitat von NorbertC.E. versteckte sich in den Eiskellern der Scheidmantel Auch das ist nicht richtig.
So, Neue Informationen: habe mit einem Zeitzeuge gesprochen, der am 10.4.45 im Eiskeller der Scheidmantel beim Beschuss war: C.E. kam nachts in den Eiskeller!
[quote="gerd"]Uns allen ist ja Bodo Ebhardt als Baumeister an der Veste bekannt.Daneben gab es in früherer Zeit aber noch andere Baumeister,welche dort tätig waren.So arbeitete unter Herzog Johann Ernst,(der die Veste um das Jahr 1540 so ausbauen ließ,das sie "Festung"genannt werden konnte[/quote
Hallo Gerd, da muss ich Dir leider widerspechen. Zwar wird dies oft als Begründung für den Begriff "Festung" oder "Veste" herangezogen. Bei einer speziellen Sonderführung vor vielen Jahren wurden die Begriffe "Burg" und "Veste" näher definiert: Danach wird eine Burg dann zur Veste, wenn der Besitzer, also der Fürst, nicht mehr ständig die Burg als Wohnsitz nutzt - und das ist ja auch bei uns der Fall. Mit dem Umzug in die Ehrenburg wurde die Burg zur Veste. Davon dürften auch die Begriffe "Burgverweser" (für nicht ständig benutzte Burgen wie z. B. Kaiserburgen) oder "Festungskommandant" abzuleiten sein.
Hallo EssPe, erbitte eine private Nachricht bez. des Zeitzeugen der CE am 10.04.1945 im Eiskeller der Scheidmantel gesehen haben will. Falls Sie ebenfalls was über diesen Keller wissen bitte ich ebenfalls um Mitteilung bzw. Telefonnummer, besten Dank im voraus!
hallo feldwebel, wie ich gehört habe sollen sich noch fundamente von der seilbahn befinden. kannst du mir vielleicht sage wo sich da noch welche befinden? vermute sie irgendwo beim beerhügel weiss aber nicht genau. für deine hilfe wäre ich dankbar, bin nämlich grosser veste fan...
Mich würde mal interessieren, wo genau die Seilbahn endete. Gerd schrieb etwas von Talsohle. Betrachtet man die AKs, so müsste das Ende der Bahn irgendwo in der Nähe der Lohmühle gewesen sein. Wie wurde denn zu dieser Zeit dort Elektrizität hingebracht? War denn die Erschließung schon so weit? Schließlich war man nicht im Stadtgebiet.
Das dürfte nicht so schwer gewesen sein - alles nur eine Kostenfrage! Man wird ein "Lokomobil" verwandt haben, eine dampfbetriebene Turbine. Derartige Geräte haben Kollegen von mir noch vor ca. 40 bis 50 Jahren im brasilianischen Urwald beim Bau verschiedener Brücken usw, verwandt. Heute geht es mit den Notstromaggregaten viel leichter, vorausgesetzt, man bedient sie richtig und nicht wie ein Hilsarbeiter auf einer meiner Baustellen, der das Aggregat auftanken sollte und nicht wußte, wo er Diesel reinschüttn sollte. Da hat er eben in jedes "Loch" Diesel hineingeschüttet - Gott sei Dank haben wir es rechtzeitig gemerkt, sonst wär uns das Ding vielleicht noch um die Ohren geflogen!
Stefan,sollte die Seilbahn irgendwo am Hahnweg ihren Anfang gehabt haben(im Bereich der Lohmühle?) wäre es interessant zu erfahren,von wo aus der Antransport des Baumaterials erfolgte?Ich möchte sagen,das die Transporte zur Seilbahn von der Cortendorfer Seite aus angeliefert wurden!...??? Hätte die Bahn damals Zubringerdienste bewerkstelligt, von wo aus wäre dann ein Umschlag auf Fuhrweke(LKW?) erfolgt?Güterbahnhof sicher zu weit entfernt.Auf freier Strecke zwischen Coburg und Dörfles?...Nicht zu vergessen,das damals das Gleis der Werrabahn von Coburg Richtung Lautergrund noch existierte.Das war die (eingleisige) Hauptstrecke von Lichtenfels-Eisenach!!Ladeverkehr hat da bestimmt nicht stattgefunden? Bliebe noch das Gleis von Coburg nach Neustadt wie es ja heute noch existiert.Oder war die Bahn damals gar nicht beteiligt??
Von Jürgen: Man wird ein "Lokomobil" verwandt haben, eine dampfbetriebene Turbine. ------------------------------------------------------------------------ Ich habe mal gehört oder gelesen, das Ochsen als Zugtiere verwendet wurden um das Baumaterial über einen Flaschenzug zur Veste zu ziehen.