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Dieses Thema hat 58 Antworten
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 Fragen und Antworten zur Geschichte Coburgs
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rondomarco Offline



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30.05.2010 23:27
#31 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

hallo feldwebel, wie ich gehört habe sollen sich noch fundamente von der seilbahn befinden. kannst du mir vielleicht sage wo sich da noch welche befinden? vermute sie irgendwo beim beerhügel weiss aber nicht genau. für deine hilfe wäre ich dankbar, bin nämlich grosser veste fan...

Feldwebel M Offline




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31.05.2010 16:24
#32 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Über evtl. noch vorhandene Fundamente kann ich leider keine Auskunft geben. Davon weiß ich leider nix und habe auch nix davon gehört.

rondomarco Offline



Beiträge: 3
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05.06.2010 23:52
#33 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

schade, aber trotzdem danke. ein freund sagte mir er habe da eins entdeckt, werde mich demnnächst selbst mal auf die suche machen...

Stefan Offline




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06.06.2010 08:20
#34 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Mich würde mal interessieren, wo genau die Seilbahn endete. Gerd schrieb etwas von Talsohle. Betrachtet man die AKs, so müsste das Ende der Bahn irgendwo in der Nähe der Lohmühle gewesen sein. Wie wurde denn zu dieser Zeit dort Elektrizität hingebracht? War denn die Erschließung schon so weit? Schließlich war man nicht im Stadtgebiet.

Jürgen Offline



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06.06.2010 10:23
#35 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Das dürfte nicht so schwer gewesen sein - alles nur eine Kostenfrage! Man wird ein "Lokomobil" verwandt haben, eine dampfbetriebene Turbine. Derartige Geräte haben Kollegen von mir noch vor ca. 40 bis 50 Jahren im brasilianischen Urwald beim Bau verschiedener Brücken usw, verwandt. Heute geht es mit den Notstromaggregaten viel leichter, vorausgesetzt, man bedient sie richtig und nicht wie ein Hilsarbeiter auf einer meiner Baustellen, der das Aggregat auftanken sollte und nicht wußte, wo er Diesel reinschüttn sollte. Da hat er eben in jedes "Loch" Diesel hineingeschüttet - Gott sei Dank haben wir es rechtzeitig gemerkt, sonst wär uns das Ding vielleicht noch um die Ohren geflogen!

LG
Jürgen

... unser Coburg ist doch einzig schön ...

gerd Offline



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06.06.2010 13:09
#36 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten


Haaaaa...Jürgen,auch eine Möglichkeit einen Motor Nicht zu starten!!????Oder?

gerd Offline



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06.06.2010 13:30
#37 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Stefan,sollte die Seilbahn irgendwo am Hahnweg ihren Anfang gehabt haben(im Bereich der Lohmühle?) wäre es interessant zu erfahren,von wo aus der Antransport des Baumaterials erfolgte?Ich möchte sagen,das die Transporte zur Seilbahn von der Cortendorfer Seite aus angeliefert wurden!...???
Hätte die Bahn damals Zubringerdienste bewerkstelligt, von wo aus wäre dann ein Umschlag auf Fuhrweke(LKW?) erfolgt?Güterbahnhof sicher zu weit entfernt.Auf freier Strecke zwischen Coburg und Dörfles?...Nicht zu vergessen,das damals das Gleis der Werrabahn von Coburg Richtung Lautergrund noch existierte.Das war die (eingleisige) Hauptstrecke von Lichtenfels-Eisenach!!Ladeverkehr hat da bestimmt nicht stattgefunden? Bliebe noch das Gleis von Coburg nach Neustadt wie es ja heute noch existiert.Oder war die Bahn damals gar nicht beteiligt??

Jürgen Offline



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07.06.2010 14:00
#38 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Hallo Norbert,
dass Ochsen eingesetzt wurden, dürfte zweifelsfrei sein, denn diese haben meines Wissens noch mehr Kraft als Pferde. Ich schätze mal, der Nachfahre der Ochsen im Coburger Land war der Lanz-Bulldog von Janson

LG
Jürgen

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gerd Offline



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07.06.2010 16:05
#39 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Jetzt möchte ich gerne mal folgendes wissen:
Die Fa. Waldrich war doch früher in der Gerbergasse.wo sich später die "Volksküche" befand??Wann ist denn Waldrich auf seinen heutigen Platz am Hahnweg verzogen?
Wurde eimal am Hahnweg,gegenüber der späteren Gastwirtschaft "Zur Veste" Ton abgebaut??Wer was darüber weiß...gebt mal Info.

Zugereister Offline



Beiträge: 268
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07.06.2010 18:19
#40 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Also hier http://www.waldrich-coburg.de/history/index.htm steht, dass Waldrich 1926 in den Hahnweg zog.

gerd Offline



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07.06.2010 23:40
#41 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Also dürfte somit geklärt sein,wann sich die Fa.Waldrich im Hahnweg niedergelassen hat.Demnach war der Platz , wo sich die F. Waldrich später dort niederließ, bis zu den Jahren 1926 sehr frei und unbebaut?
Ich glaube wenn man sich die Fotos zur Seilbahn hier im Forum bedrachtet,man recherchiern könnte,wo sich nun die "Talstation" der Seilbahn im Hahnweg befand?...Was meint ihr, wo sich dieser Anfang der Seilbahn befunden haben könnte??

Jürgen Offline



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08.06.2010 10:29
#42 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Hallo Gerd,
Deine Frage zum Tonabbau im Hahnweg kann ich - so glaube ich wenigstens - zumindest teilweise beantwortrn.
Im Bereich der Kaeser-Villa (Carl Kaeser)und im Bereich des Neubaus seines Sohnes (an de Straße Wolfsrangen) hat man früher Ton abgebaut. Die beiden in Richtung Veste gelegenen Böschungen sind sehr steil, was auf feszn Ton hinweist. Meines Wissens waren auch im Bereich Hahnweg mehrere Tonfabriken und/oder Ziegeleien vorhanden, die man früher- um sich Transportkosten und -Wege zu ersparen - in der Regel bei den Tongtuben errichtete

LG
Jürgen

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gerd Offline



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08.06.2010 18:30
#43 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Jürgen,das mit der Tongrube am Hahnweg ist ja mit dem Foto vom Norbert nachgewiesen.Das Gebäude links(wo das Fachwerk zu erkennen ist)steht doch noch.Die anschließenden Gebäude sind aber verschwunden.
Wo könnte nun die "Talstation" der Seilbahn gewesen sein?War sie im Bereich der Tongrube oder weiter nach Cortendorf hin nach Waldrich zu finden?Dort waren doch noch bis in unsere Zeit hin freie Flächen.
Und wo war dann die "Bergstation" an der Veste?Das ist doch m.M. nach bestimmt irgendwo niedergeschrieben?Oder?

Jürgen Offline



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09.06.2010 10:58
#44 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Hallo Gerd,
ich glaube nicht, dass die Zalstation im Bereich der Tongrube war. Der Höhenunterschied wäre hier sehr groß gewesen. Ich kann mir vorstellen, dass man versuchte, möglichst flach zu bauen, um erstens Material (Stützenhöhe) zu sparen und zweitens durch eine möglichst senkrechte Belastung Material im gesamten Stützenbereich (Statik!) einmzusparen. Durch schräg aufzunehemende Belastungen ändern sich neben den erforderliche Querschnitten auch Fundamente usw.
Ich kann mir vorstellen, dass die Talstation oberhalb des jetzigen Wolfsrangen lag. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen in diesem Bereich - der ja nur geringes Gefälle aufweist - wären ideal für diese Anlage gewesen; auch die Zufahrtsmöglichkeiten über Cortendorf (Bereich der jetzigen Schulstraße) wäre möglich gewesen. Hinzu ist auffällig, dass die dortigen Flurwege sehr gut ausgebaut sind. Oberhalb der Tongrube dürfte nichts gewesen sein.
Die Bergstation könnte m. E. im Bereich des Brunnens (jetziger Pavillpon auf dem Wall) gewesen sien. Der Zugang zum inneren der Veste wäre über den Zugung im zweiten Burghof möglich gewesen, zumal man ja auch die Türme rtneuert resp. komplett neu baute. Auch flächenmäßig wäre im Bereich des Pavillons die Bergstation einschl. Lagerflächen möglich gewesen.
Du fragst nach schriftlichen Aufzeichnungen dieser Arbeiten. Vielleicht solltest Du man mit Herrn Oezhm vom Staatl. Bauamt Bamberg (früher Hof) Kontakt aufnehmen, vielleicht weiß er mehr oder hat gar Aufzeichnungen oder Kopien davon. Seine Dienstelle (er ist Dienstellenleiter) befindet sich im Rittersteich-Schlösschen.
Eine weitere Trassenmöglichkeit für die Seilbahn wäre der Fußweg der von der Ampel in Richtung Cortendorf Führt (unterhalb Hotrl Festungshof), Obwohl ich die andere Trasse favorisiere.

LG
Jürgen

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gerd Offline



Beiträge: 4.384
Punkte: 4.482

09.06.2010 19:29
#45 RE: Seilbahn zur Veste Zitat · antworten

Hallo Jürgen,die auf dem Foto vom Norbert gezeigte Seilbahn zur Veste wurde von der Saarbrücker Firma HECKEL errichtet.Die Firma gibt es heute noch,allerdings firmiert sie heute unter einen anderen Namen.Die Firma ist weltweit mit dem Bau von Seilbahnen vertraut.Unter Saarbrücker Seilbahnen Heckel kann man bei google viel von der Firmengeschichte erfahren.(Bilder)
Zur "Bergstation" der damaligen Seilbahn möchte ich Dir aber widersprechen!Der Brunnen am oberen Wall steht doch unmittelbar unterhalb vom Fürstenbau.
Sieht man sich aber die Stützen der Bahn auf dem Foto vom Norbert einmal genauer an,möchte ich sagen das die S.B. in gerader Linie am "Oberen Wall" unmittelbar unterhalb vom neugebauten ROTEN TURM endete.Etwa im Bereich vom M6 er Denkmal.Der Pavillon des Brunnen ist viel weiter nach links zu suchen.Oder?

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