Für mich ist es immer ein erhabendes Gefühl, wenn ich von einer Reise komme und die Veste grüßt schon von fern - da weiß ich, dass ich tatsächlich zu Hause bin. RICHTIG.
Zitat von JürgenWenn man das Totschweigen verschiedener - vielleicht unliebsamer - Personen bedenkt, sollte man aber nicht vergessen, in welcher Zeit das war und in wessen "Brot" diese Historiker standeb. Ihr wisst ja: "Wessen Brot ich ess' dessen Lied ich sing!" Ich habe manchmal das Gefühl, dass man bei uns besonders "allergisch" bei allem ist, zum WK II Bezug hat. Es ist mir zwar unverständlich, warum man dies CE besonders stark ankreidet, denn es hat hier mit Sicherheit weit mehr und wahrscheinlich auch stärker "Belastete" gegeben. Man sollte endlich einen Schlussstrich ziehen und sich an dem was das Herzogshaus uns allen hinterlassen hat erfreuen. Für mich ist es immer ein erhabendes Gefühl, wenn ich von einer Reise komme und die Veste grüßt schon von fern - da weiß ich, dass ich tatsächlich zu Hause bin.
Das mit dem Gefühl, "zuhause" angekommen zu sein wenn man die Veste sieht, unterstreiche ich völlig. Anderer Meinung bin ich mit dem Thema "Schlusstrich". Ich halte es da mit Rudolf Seiters, der sagte: „Wissen allein schützt davor, dass sich die Geschichte wiederholt. Es ist die Grundlage für eine fundierte sachliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit“. Man sollte sich daher eben nicht nur mit den schönen Dingen beschäftigen, die uns unser Herzogshaus hinterlassen hat, sondern auch endlich einmal der Wahrheit über bestimmte Vorgänge und Personen die Ehre reichen, diese offenlegen und zur Diskussion stellen. Das die Historische Gesellschaft nun einen Vorsitzenden hat, dessen Schwerpunkt im Mittelalter liegt, ist schön, aber eben auch wieder einseitig. Genau wie früher der mittlerweile ausgetretene Dr. Bachmann sich eben nur mit den "schönen", d.h. unkritischen Dingen der Dynastie beschäftigt hat.
Das Thema Carl Eduard wird seit nunmehr 65 Jahren, einem Monat und 27 Tagen totgeschwiegen. Anstelle sich damit seriös auseinanderzusetzen, wird im Stadtrat über so unsinnige Dinge wie das Verbot bestimmter Autokennzeichen nachgedacht. Dies wird auch von Stadträten initiiert und unterstützt, die bei Demonstrationen hinter Plakaten herlaufen, auf denen "Coburg ist Scheiße" steht. Auf diese Weise bekommt Coburg seine Vergangenheit niemals in den Griff!
Das Thema Carl Eduard wird seit nunmehr 65 Jahren, einem Monat und 27 Tagen totgeschwiegen. Anstelle sich damit seriös auseinanderzusetzen, wird im Stadtrat über so unsinnige Dinge wie das Verbot bestimmter Autokennzeichen nachgedacht. Dies wird auch von Stadträten initiiert und unterstützt, die bei Demonstrationen hinter Plakaten herlaufen, auf denen "Coburg ist Scheiße" steht. riff!::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::___________________________________________________________________________________________________ Das verstehe ich nicht,er ist doch sonst immer in der vorderen Frontline.( Weil er so klein ist).
Da muß ich Euch allen rechtgeben mit dem Gefühl wenn ich die Veste seh weiß ich, ich bin zuhause. Auch wenn ich die letzten 32 Jahre in Amerika wohnte. Ihr wißt gar nicht wieviele Bilder ich hier von der Veste hab! Muß ein ganzes Album voll sein. Ich kann nie genug davon sehen. Es erinnert mich immer an meinen Großvater, der leider starb als ich nur 7 Jahre alt war. Mit dem bin ich jeden Sonntag auf die Veste, egal ob Regen oder Sonnenschein. Und beim zurückkommen immer eine Bratwurst am Markt gegessen.
Ihr wißt gar nicht wieviele Bilder ich hier von der Veste hab! Ich auch über 500 Ansichtskarten und die Foto von der Veste habe ich noch nicht gezählt.
[quote="Coburgerin"]Da muß ich Euch allen rechtgeben mit dem Gefühl wenn ich die Veste seh weiß ich, ich bin zuhause. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rueckseite eines Bierdeckels der Brauerei Grosch in Oeslau.
Zitat .....wenn ich die Veste seh weiss ich, ich bin zuhause.
Ich denke, dass es wohl uns allen, die Coburg verlassen mussten, so geht. Ich bin inzwischen soweit, dass ich dieses Gefuehl bekomme, wenn ich Fotos oder AK von Coburg und/oder der Veste sehe. Ihr glaubt gar nicht wie dankbar ichf fuer das Internet bin.
Im Februar werden es 50 Jahre seit ich fortgezogen bin. Mein letzter Eindruck ist der Blick vom Bahnhof aus, ueber die Bahnhofstr. hinauf zur Veste als ich 1990 das letzte Mal dort war. Nie werd ich das vergessen!
Angelika, ich glaube je älter man wird umso mehr geht man zurück zu dem was man in der Jugend hatte, oder gefällt. Mir jedenfalls geht es oft so. Deswegen bin ich auch dankbar das ich deutsches Fernsehen hab, da kann ich wenigstens Leute deutsch reden hören und auch deutsches sehen. Das komische ist aber das ich immer auf englisch kommentiere. Ich hab auch gemerkt wenn ich zähle, bis 7 ist es in englisch, und dann geht´s weiter in deutsch. Hab ich vorher nie gemerkt bis mich dann eine Bekannte darauf aufmerksam machte. Auch deutsche Musik kann ich hören und das ist schön. Zum Glück war ich noch vor 4 Jahren wieder mal in Coburg und hab viele Bilder gemacht. Die schau ich mir oft an. Auch nach 32 Jahren ist das Heimweh noch da, und wie Du weißt wird es wohl nie vergehen.
Ja, der stellvertretende Botschafter Großbritanniens, seine Exzellenz Andrew Noble, war da und hat ein Loblied auf Prinz Albert gesungen!
Es waren jedoch nicht nur Briten da, sondern es gab auch einen tollen Frankenwein (Iphöfer Burgweg Silvaner vom Weingut WIRSCHING) und ausgezeichnete Häppchen vom Kräutergarten!