Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 35 Antworten
und wurde 2.525 mal aufgerufen
 Sonstiges
Seiten 1 | 2 | 3
Nebelglocke Offline




Beiträge: 250
Punkte: 264

10.10.2012 22:21
#16 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Danke! Jetzt verstehe ich.
Und das Säulchen an der Mauerecke für Heiligenbilder?

-----------------------------------
Mir is a Fatzn Duft mei Nous naufkrocha!

Christian Offline



Beiträge: 5.678
Punkte: 5.870

10.10.2012 22:21
#17 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Das können wir mal in einem separaten Thread über das Bürglaßtor besprechen. Wer nicht warten kann, der muss meinen Aufsatz über die Gärten des Prinzen Friedrich Josias lesen, erschienen 2011 in den Coburger Geschichtsblättern

Stammbus Offline



Beiträge: 1.498
Punkte: 1.568

11.10.2012 08:38
#18 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

http://www.infranken.de/nachrichten/loka...n;art214,337926

Ein Kalender für 2013 erinnert an abgerissene Gebäude.

Nebelglocke Offline




Beiträge: 250
Punkte: 264

11.10.2012 10:27
#19 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Brüll
Tippfehler bei der Zeitung:

Haufhof....

Das paßt!

-----------------------------------
Mir is a Fatzn Duft mei Nous naufkrocha!

Christian Offline



Beiträge: 5.678
Punkte: 5.870

11.10.2012 10:31
#20 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Ich hole mir mal den Kalender. Mal schaun was er zu bieten hat.

gerd Offline



Beiträge: 4.384
Punkte: 4.482

11.10.2012 13:37
#21 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Christian,links vom Bürglasstor,in dem Garten an der Stadtmauer zur Allee,stand doch ein einstöckiges ,massives Gartenhaus (waren doch mehrere solche in Coburg zu finden)Ist bekannt wann das beseitigt wurde?
Zum Bürglasstor gibt es ja von Seiten der Pfadfinder eine kleine Geschichte...

...Gedankengänge....
Das Bürglasstor gehörte ja nicht zur (ersten) inneren Stadt Umwallung.
Die "Bürglass Vorstadt" kam ja später dazu.
Jetzt bringe ich mal den Namen "Trufalistatt" ins Spiel!
Ob man das Bürglasstor damit in Verbindung bringen könnte?
Wird wohl spekulativ bleiben?....

Christian Offline



Beiträge: 5.678
Punkte: 5.870

11.10.2012 14:53
#22 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Zitat von gerd im Beitrag #24
Christian,links vom Bürglasstor,in dem Garten an der Stadtmauer zur Allee,stand doch ein einstöckiges ,massives Gartenhaus (waren doch mehrere solche in Coburg zu finden)Ist bekannt wann das beseitigt wurde?
Zum Bürglasstor gibt es ja von Seiten der Pfadfinder eine kleine Geschichte...

...Gedankengänge....
Das Bürglasstor gehörte ja nicht zur (ersten) inneren Stadt Umwallung.
Die "Bürglass Vorstadt" kam ja später dazu.
Jetzt bringe ich mal den Namen "Trufalistatt" ins Spiel!
Ob man das Bürglasstor damit in Verbindung bringen könnte?
Wird wohl spekulativ bleiben?....


Gerd ich weiß was du meinst. Dieses Gartenhaus wurde 1970 zugunsten des Parkplatzes der Theaterverwaltung abgerissen. Irgendwo findet sich hier im Forum auch ein Bild dazu.

Den Namen Trufalistat vergiss mal wieder. Es steht fest, dass dieser Ort nicht am Bürglaß zu finden ist, wohl eher Richtung Ehrenburg / Steingasse / Moritzkirche.

gerd Offline



Beiträge: 4.384
Punkte: 4.482

11.10.2012 19:04
#23 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Irgendwo habe ich doch gelesen,das daß "Ur -Coburg" sich um die Moritzkirche gruppiert haben soll? Also doch nicht am Bürglass?
Erweitert soll es sich dann etwa in dem Karree Hofapotheke-Rückert-Brunnen-Loreley-ehem. "Globus-Haus"-Hofapotheke,haben.
Ich möchte fast behaupten,wenn es dort das Ur -Coburg gab,das es sich dann nach Westen und Norden ausgebreitet hat?Nach Süden zu,wenige Meter am "Casi" vorbei (Untere Anlage) war(ist) ja schon die Stadtmauer.Nach Osten zu,war ja in einer Linie Untere Anlage-Inneres Steintor ebenfalls wenig bebaut.
Ist eigentlich bekannt,wann die einzelnen Gassen,die vom Markt abgehen sich gegründet haben?Da habe ich bis dato noch nichts darüber erfahren.Der Name "Neugasse" gibt einen zu denken..ältestes Steinhaus von Coburg?
Sollte es so gewesen sein,wie ich o.vermute,könnte dann die Steingasse,Ketschengasse und Herrengasse mit zu den ältesten Gassen gehören ?Wann wurde der Marktplatz angelegt?
Sind auf dem Platz,wo heute das C. Rathaus steht,Vorgängerbauten bekannt?Ebenfalls auf dem Platz vom Stadthaus?
Nicht richtig...das sollte ja unter Coburger Geschichte stehen...sorry

Nebelglocke Offline




Beiträge: 250
Punkte: 264

11.10.2012 19:12
#24 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Gerd, damals lagen Siedlungen nach heutigem Maßstab durchaus nah beinander und doch getrennt. Somit wären beide Siedlungsorte denkbar. Von den Morizkirchhofausgrabungen weiß ich auch. War Trufalistat am Bürglaß eigentlich immer nur eine Vermutung oder gab es da auch Funde?

-----------------------------------
Mir is a Fatzn Duft mei Nous naufkrocha!

gerd Offline



Beiträge: 4.384
Punkte: 4.482

11.10.2012 19:23
#25 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Da bin ich überfragt.Evtl. hat dazu Christian Erkenntnisse.Lt. seiner mail,muss man das "Trufalistat"gar nicht am Bürglass suchen sondern weiter in Richtung Ehrenburg,Moritzkirche,also das wahrscheinliche "Ur Coburg",das sich um einen Vorgängerbau der Moritzkirche gruppiert hatte.?

Christian Offline



Beiträge: 5.678
Punkte: 5.870

11.10.2012 19:24
#26 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Das Zentrum Coburgs lag früher an der Moritzkirche, davor lagen Marktplatz und Rathaus. Bei der Umgestaltung des heutigen Marktplatzes 2006 wurden bei Ausgrabungen die erste Coburger Stadtmauer auf einer Linie Rosengasse-Markt-Spitalgasse und Fundamente von Häusern gefunden, die durch eine Feuerkatastrophe zerstört worden sind. Auch glaubt man die 2 Hauptstraßen zu kennen, die von dem Marktplatz an der Moritzkirche wegführten: Die Gymnasiumsgasse nach Süden und das Mittlere Kirchgäßlein nach Norden.

Am Bürglaß fanden in den 1980er Jahren Ausgrabungen statt. Gefunden wurde dort aber nichts.

gerd Offline



Beiträge: 4.384
Punkte: 4.482

12.10.2012 21:28
#27 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Gustav Freytag und Leopold Oelenheinz gehen auf die Stadtgeschichte ein.Liest man bei ihnen,dürfte das Ur coburg sich um die Moritzkirche gegründet haben.
Es wird auch bestätigt,was Christian sagte,das man auf einer Linie Rosengasse-Markt -Spitalgasse schon vor sehr langer Zeit Fundamente von einer Stadtmauer gefunden hat.
Es wird aber von beiden beklagt,das diese Ausgrabungen nicht archeologisch aufgenommen worden sind und vieles spekulativ bleiben muss.
Der Name der Ursiedlung,der mit "Truftelstat" oder "Trufalistat" überliefert ist,entzieht sich bis heute jeglicher sprachgeschichtlichen Beweisführung!
Der Höhenzug,auf dem sich die Ur- Siedlung befunden haben muss,hatte die Form eines langgestreckten "Buckels",wie sich die Geländeform noch heute rekonstruieren lässt.
Der "Buckel" muss sich bis zu 10 Meter über das (heutige, verrohrte) Bachbett des "Hahnflusses"erhoben haben.
Im ältesten Coburger Stadtbuch gibt es mehrere Erwähnungen dieses Ortes.Da heisst es:"...1473 März 4-Hundeßpuhel,daz der alden Heydgemein gewest ist"
Man weiß also noch im Jahre 1473, das der "Hundsbuckel" Sitz der alten Heidengemeinde gewesen sein muß.
(Diese Nachricht,welche ich aus dem Buch "Verborgene Spuren" von der Autorin Mayer-Schebendach,1984 aus den "Blättern zur Geschichte des Coburger Landes" entnommen habe,könnte aber durch neuere Kenntnisse überholt sein!?)

Christian Offline



Beiträge: 5.678
Punkte: 5.870

13.10.2012 15:17
#28 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Gerd, Helmut Wolter hat in seinem Buch über den Bürglaß den Begriff Hundsbühl untersucht. Das wäre was für ein separates Thema.

gerd Offline



Beiträge: 4.384
Punkte: 4.482

14.10.2012 00:01
#29 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Gehen wir das mal an?

Christian Offline



Beiträge: 5.678
Punkte: 5.870

16.10.2012 13:05
#30 RE: Den Coburger Bausünden auf der Spur. Zitat · antworten

Also ich habe mir den Abrisskalender 2013 von den Coburger Altstadtfreunden besorgt.

Zu sehen sind viele alte Aufnahmen (Ratsschule, Zollhof, Hofbräusaal, Bürglaßtor, Mohrenkeller, Alexandrinenbad, Parkhotel, Hotel Excelsior, Ernst-Albert-Seminar und Spindlervilla)
Aber auch aktuelle Abriss-Unternehmen wurden berücksichtigt (Goethestraße 9 und Gaststätte Jägersruh)

In einigen Fällen ist allerdings die Gegenüberstellung von alt und neu nicht so gut gelungen. Da sind die Coburger Geschichtsblätter und Harald Sandners "Zeitsprünge" besser.

Ab und zu hat sich auch der Fehlerteufel in Abbruchdaten eingeschlichen. So ist nach dem Kalender die Ratsschule bereits 1979 abgerissen worden. Tatsächlich geschah dies erst 1989. Aber alles im allen ein guter Kalender, der einen Einblick über frühere Bauten in Coburg gibt.

Seiten 1 | 2 | 3
Neue Bilder »»
 Sprung  


Xobor Ein Kostenloses Forum von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen