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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 675 mal aufgerufen
 Die Geschichte Coburger Straßen
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Jürgen Offline

Stammgast
Beiträge: 1.089

26.08.2010 14:39
#16 RE: Marktplatz in den 50ern Zitat · antworten

Christian, Du hast noch zwei wichtigen Punkte vergessen: Die Verzinsung des Standes mit Reparaturkosten (auch für das Rost) und die Kühla selbst!

LG
Jürgen

... unser Coburg ist doch einzig schön ...

Christian Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.262

27.08.2010 15:16
#17 RE: Marktplatz in den 50ern Zitat · antworten

stimmt

gerd Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.463

27.08.2010 18:58
#18 RE: Marktplatz in den 50ern Zitat · antworten

[Vertippt!!

gerd Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.463

27.08.2010 19:28
#19 RE: Marktplatz in den 50ern Zitat · antworten

Also,jetzt wolln wir nicht sagen,das früher alles besser war!Aber die Großmutter,die Tante und die Cousine hatten vor langer Zeit einen Bratwurststand am Markt und die lebten von den Geschäften!(Wie gut und wie schlecht--kann ich nicht sagen!)---Aber ihr Auskommen hatten sie alle!
So richtig "gebrummt "hats am Pfingstdienstag(Frühschoppen),Schützenfest am Anger,Weihnachtsmarkt und am Samstag wenn dort Markt war...und wer "an erster Stelle"seinen Standplatz hatte,machte mitunter den besten Umsatz.Das "an erster Stelle"bedeutete soviel: Wer vom Stadthaus zum Marktkaree rüber ging(damals war da eine Ampel) ging auf den ersten Bratwurststand zu!Zumindest die Besucher und Touristen!(die Coburger hatten eh "Ihren" Metzger,bei dem sie ihre Bratwurst kauften....an den Ständen waren ja die Metzger angeschrieben,welche da ihre Bratwürste feilboten!
Und so konnte es eben passieren,das die "an erster Stelle"den besten Umsatz machten.Das es unter den Standbetreibern kein böses Blut gab wurden die Stellplätze immer getauscht.
Ein "Honiglecken" war der Job damals nicht!Bei Wind und Wetter,Sommers wie Winter in einer verräucherten Bude zu stehen,war nicht einfach.War Feierabend mußte die Bratwurstbude(sofern sie nicht für den nächsten Tag stehen bleiben konnte)abgebaut werden und mit nach Hause genommen werden.Auf Leiterwagen verladen und zu Hause untergestellt.Der Feuerrost mußte gesäubert und die Kühleasche entsorgt werden.Da nicht nur Bratwürste angeboten wurden,sondern auch "Siedewürste",waren Elektrokocher nötig und das der Topf,wo die Würste erhitzt wurden,nicht sichtbar war,wurde der von einem großen Messingzylinder umgeben.Da Messing bekanntlich "anläuft" wurde der Zylinder dann zu Hause auf Hochglanz geputzt!...Weiße Kittel oder Schürzen und der "Waschweiberturban",wie die Frauen nach dem Krieg sagten ,waren selbstverständlich!Und gerade dort,an diesen Ständen war das Gewerbeaufsichtsamt gerne zu Gast!

Phoenician Offline

Ordentliches Mitglied
Beiträge: 113

28.08.2010 22:16
#20 RE: Marktplatz in den 50ern Zitat · antworten

Da nicht nur Bratwürste angeboten wurden,sondern auch "Siedewürste".... Die Siedewuerste hiessen Bockwuerste. Ich weiss nicht, ob's die heute noch gibt.

Christian Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.262

29.08.2010 17:01
#21 RE: Marktplatz in den 50ern Zitat · antworten

Die gibt es heute noch.

Hier meine Bilder von den Bratwürsten auf dem Markt.

Angefügte Bilder:
CCI08022010_00001.jpg   Bratwurstbraterei Bosecker auf dem Markt um 1955.jpg  
Christian Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.262

29.08.2010 17:17
#22 RE: Marktplatz in den 50ern Zitat · antworten

Nach einigen Jahren wird die Rathausfassade wieder einmal saniert. Hier das Gebäude im Laufe der letzten 50 Jahre.

Angefügte Bilder:
Ansichtskarte Rathaus (1955).jpg   Ansichtskarte Rathaus 1970er Jahre.jpg   Ansichtskarte Rathaus 1980er Jahre.jpg  
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