Klaus Klumpers hat recht, wenn er sagt, dass dieses zur Stadt Coburg gehörige Haus ein beschämendes Vorbild für Privatleute ist. Alles andere ist ein Rückfall in die Politik eines Wolfgang Stammberger "Das olda Götsch muß wag!".
Andreas, als Historiker bin prinzipiell gegen den Abriss alter Bausubstanz, solange sie gerettet werden kann und das ist hier wahrlich der Fall. Da ich selbst in einem denkmalgeschützten Haus lebe, weiss ich welche Auflagen die Stadt sprich Denkmalbehörde macht. Das geht über die Art der Fenster bis zur Farbe, die du an dein Haus pinseln darfst. WIr hatten damals die Wahl zwischen weiß, grasgrün und beige. Mein Großvater hat sich für letzteres entschieden. Was ich damit sagen will: Die Stadt legt sehr viel wert auf ihr Äußeres, wie man sieht. Wenn es aber um die eigenen Immobilien geht, sieht das ganz anders aus.
Zitat von ChristianAndreas, als Historiker bin prinzipiell gegen den Abriss alter Bausubstanz, solange sie gerettet werden kann und das ist hier wahrlich der Fall. Da ich selbst in einem denkmalgeschützten Haus lebe, weiss ich welche Auflagen die Stadt sprich Denkmalbehörde macht. Das geht über die Art der Fenster bis zur Farbe, die du an dein Haus pinseln darfst. WIr hatten damals die Wahl zwischen weiß, grasgrün und beige. Mein Großvater hat sich für letzteres entschieden. Was ich damit sagen will: Die Stadt legt sehr viel wert auf ihr Äußeres, wie man sieht. Wenn es aber um die eigenen Immobilien geht, sieht das ganz anders aus.
Ich selbst wohne in einem Haus das ca. 1840 erbaut wurde! Ich wäre der glücklichste Mensch der Welt, wenn ich den Putz abklopfe und ein Fachwerk freilegen und vor allem erhalten könnte! Aber zur damaligen Zeit - bis in die 1920er Jahren wurde viel gestückelt! Wohnraum war wichtig! Mein Haus ist wohl für alle Zeit repräsentativ! Von Fachwerk über Betonbausteine bis Ziegel ist alles vorhanden! - Schlimm wäre es, wenn man solch einen Ziegel- oder Betonbau ohne historische Grundlage auf "den Markt schmeißen" würde! Mein "Slogan" (?): "vernünftige Grundsubstanz" (!?)
Zitat von ChristianAndreas, als Historiker bin prinzipiell gegen den Abriss alter Bausubstanz, solange sie gerettet werden kann und das ist hier wahrlich der Fall. Da ich selbst in einem denkmalgeschützten Haus lebe, weiss ich welche Auflagen die Stadt sprich Denkmalbehörde macht. Das geht über die Art der Fenster bis zur Farbe, die du an dein Haus pinseln darfst. WIr hatten damals die Wahl zwischen weiß, grasgrün und beige. Mein Großvater hat sich für letzteres entschieden. Was ich damit sagen will: Die Stadt legt sehr viel wert auf ihr Äußeres, wie man sieht. Wenn es aber um die eigenen Immobilien geht, sieht das ganz anders aus.
Dieser Eintrag wäre doch ein Leserbrief wert.
Kann mich Norbert nur anschliessen. Christian als persönlich Betroffener sollte diesbezüglich einen Leserbrief verfassen.
Zitat von NorbertLeserbrief:Thema Schlossplatztiefgarage Neue Presse Coburg 21.1.2011
Sehr treffender Leserbrief von Norbert! Übrigens: weiß jemand ob der von Christian Gewünschte (bezüglich denkmalgeschützter Häsuer) schon erschienen ist?
Zitat von NorbertLeserbrief:Thema Schlossplatztiefgarage Neue Presse Coburg 21.1.2011
...daß sie bei den Pflasterarbeiten bzw den Vorarbeiten unter dem coburger Marktplatz auf VERGANGENHEIT gestoßen sind, hat doch auch niemanden interessiert. Auch von Seiten der Bevölkerung wurden keine Stimmen laut, die einen Baustop und eine genaue Untersuchung der Funde gefordert hätten. Wirtschaftliche Überlegungen sind die einzigen Überlegungen die ernst genommen werden. Damit will ich nicht sagen, daß ich mir das so wünsche...
Alle diese Sachen wurden in meinen Augen "Norberisiert! Die Kameraden, die dagegen sind, haben das Problem - Ausgaben! Es könnte ja was gefunden werden - jetzt: wir sind die "Kings"! Es zieht sich - zu teuer!