Ist schon erstaunlich, was da die Gerüstbauer geleistet haben!Geht man davon aus,das dort nicht unmittelbar mit einem grösseren Lkw angefahren werden kann und dann die Gerüstteile alle mit der Hand an ihren Platz gebracht wurden!!...DAS...sehe ich als echten "Knochen-Job" an!!!! Ein Hubschrauber stand ja dafür sicher nicht zur Verfügung!
gerd, bei aller Leistung der Gerüstbauer, eine Kleinigkeit im Vergelich dazu, was die Handwerker vor 500 Jahren mit Qchsenkarren heranschafften und herumhievten. Ein Hubschrauber wäre nun wirklich übertrieben.
shabby,das ist richtig...mit einem Hubschrauber kann man da sicher auch nicht viel ausrichten! Natürlich ist auch die Arbeit der Handwerker vor 500 Jahren zu würdigen.Ich konnte einmal vor vielen Jahren einen Blick in den Dachstuhl der "Steinernen Kemenade "werfen und war überrascht von der Mächtigkeit der Eichebalken,welche dort früher eingebaut worden sind! Und selbst in den 30er Jahren,war es 1938(?) als der Moritzturm eingerüstet war,stellte das für die Zimmerleute eine Meisterleistung dar.(Gibt es doch Fotos von!) Wie aufwändig gestaltete sich früher der Gerüstbau und wie schnell ist so ein "Layher-Schnellbau-Gerüst"heute aufgestellt,wenngleich das für die Gerüstbauer immer noch eine Herausvorderung darstellt.(Man ist beim Blauen Turm geneigt,die Etagen zu zählen!)
"stammbus": "@teufel: Bitte meine obigen Beiträge lesen, ich habe diesbezüglich schon alles geschrieben, was ich zu sagen hatte. Wiederholungen sind langweilig. Dass nicht jeder meine Meinungen teilt, nehme ich mit Gelassenheit in Kauf."
@stammbus: habe Ihren Rat befolgt. Ihre Meinung wird selbstverständlich immer respektiert. Was jedoch auffällt ist, dass Sie auf Argumente, die nicht Ihrer Meinung entsprechen, oft nicht eingehen bzw. diese rasch mit Schlagwörtern abtun (z.B. auf die positiven Taten von Carl Eduard).
Zitat von teufel @stammbus: habe Ihren Rat befolgt. Ihre Meinung wird selbstverständlich immer respektiert. Was jedoch auffällt ist, dass Sie auf Argumente, die nicht Ihrer Meinung entsprechen, oft nicht eingehen bzw. diese rasch mit Schlagwörtern abtun (z.B. auf die positiven Taten von Carl Eduard).
Na, dann denke ich, dass Sie meinen Rat doch nicht ganz befolgt haben. Oder begründen Sie das mir mal (in einer persönlichen Mail - um die anderen Mitleser mit Ihren oberlehrerhaften Bemerkungen nicht allzu sehr zu langweilen) mit Beispielen.
Ich bin auf das Thema "positive Taten von Card Eduard" sehr wohl eingegangen, aber genau die Art, in der ich mir erlaubt habe das zu tun, scheint Ihnen nicht zu gefallen.
Antwort: (teufel von 30.11 2011 )Also diese Diskussion, vor allem mancher Beitrag von "stammbus" und "metzner" veranlassen mich als nicht in Coburg lebende, aber mit dieser Stadt sehr verbundene, Person, mich hier einmal aktiv anzumelden und einen Eintrag zu verfassen. Das ist alles Machtgehabe unserer jetzigen Stadtführung.( Siehe Bildbeweise 1954/60 war das anders )
"Das ist alles Machtgehabe unserer jetzigen Stadtführung."
@Norbert: Es bleibt die Hoffnung, dass sich dies mit einer neuen Stadtführung ändert. Das Verhalten bzw. die Einstellung zur eigenen Geschichte kann jedoch nicht nur der Stadtführung angelastet werden. Wie bekannt, gibt es auch den einen oder anderen Verein, der diesbezüglich noch Nachholbedarf hat.
Umso mehr werden die Geschichtsblätter 2011 für erstaunen sorgen, weil da erstmalig die Biografie eines NS-Stadtrates veröffentlicht wird, dessen Name heute noch in Coburg allgegenwärtig ist. Hier ist vor allem die Beurteilung interessant, ob diese Person tatsächlich ein überzeugter Nationalsozialist gewesen sei. Mehr sei dazu noch nicht gesagt.
Man bemerkt, das zur Zeit in der Coburger Geschichtsszene ein rauher Wind herrscht. Dies kommt auch im Band 8 des Coburger Häuserbuchs, verfasst von Helmut Wolter deutlich zum Ausdruck. Wolter behandelt hier in einem 1. Teil die Häusergeschichte des Bürglaß, darunter auch des Bürglaßschlößchens.
Wolter entdeckte bei seinen Forschungen das im Jahre 1775 nicht das Bürglaßschlößchen, sondern ein anderes Schlößchen am Oberen Bürglaß brannte, dass sich im Bereich des heutigen Palais Edinburgh befand.
Dazu nun Wolter in seinem Vorwort (S.6 des Buches): "Ereignis und Überlieferung gehen hier sehr weit auseinander, da bewusst Verdrehungen in Kauf genommen oder absichtlich falsch gearbeitet wurde."..."Diese Verdrehungen und Falschaussagen waren als Broschüren und Bücher ein Produkt der Zeit ab etwa 1850 bis in die Jetztzeit der 2000er Jahre. Federführend bei diesen meist heimatkundlichen Veröffentlichungen waren oft Schullehrer, Geistliche, Künstler und andere Autoren, die aus bruchstückhaften Fundstücken und eigenem schriftstellerischen Talent "neue Erkenntnisse" vorstellten."
Man sieht die Geschichtsverfälschung kann man in jedem Jahrhundert finden. Es sei vielleicht erwähnt, das ich in diesem Zusammenhang einen Aufsatz über den Bürglaßgarten geschrieben habe, der demnächst auch veröffentlicht wird. Meine Ergebnisse sind identisch mit denen von Herrn Wolter. Das fatale dabei ist, das man dabei nicht mal so tief forschen musste um festzustellen, dass da die Geschichte mit dieser Feuersbrunst nicht stimmen konnte.
Wolter entdeckte bei seinen Forschungen das im Jahre 1775 nicht das Bürglaßschlößchen, sondern ein anderes Schlößchen am Oberen Bürglaß brannte, dass sich im Bereich des heutigen Palais Edinburgh befand.Wobei auch hier die Beweise fehlen.( Bilder - Zeichnungen)
Zitat von ChristianUmso mehr werden die Geschichtsblätter 2011 für erstaunen sorgen, weil da erstmalig die Biografie eines NS-Stadtrates veröffentlicht wird, dessen Name heute noch in Coburg allgegenwärtig ist.
Mir fällt da doch glatt der Bäckermeister Ernst Bernhardt ein.