Dann hole ich mir für Morgen eine Tüte Popcorn und für dich Norbert einen Kasten Bier. Dann machen wir es uns schön gemütlich und lassen uns von dem verbalen Schlagabtausch unterhalten.
herzlichen Glückwunsch zu der aus meiner Sicht sehr gelungenen Buchpräsentation gestern im stilvollen Rahmen des Ehrenburgsaales.
Ich habe bei Ihrem Vortrag zur Buchdarstellung "HITLERS HERZOG" die gelungene Mischung aus "Herzblut" und stringentem Bemühen um geschichtliche Objektivität bewundert.
Vor allem haben Sie auch das notwendige Interesse erzeugt, sich mit dieser Thematik noch näher zu befassen, z.B. eben durch Lesen des Buches einschließlich persönlicher Auswertung der Bilddokumente.
Durchaus Norbert, ich habe mir ein Buch gekauft. Bis zu den genannten Seiten bin ich noch nicht gekommen. Ich habe sie mir jedoch durchgelesen. Bezüglich des "Archivs der Historischen Gesellschaft" kann ich folgende Mitteilung machen. Ich möchte dazu anmerken, dass ich seit letztem Jahr Archivar des Vereins bin und daher den Sachverhalt kenne.
Fakt ist dass vor 2008 kein zentrales Archiv der Historischen Gesellschaft existierte. Die Unterlagen, Bücher usw. waren in ganz Coburg verstreut, u.a. in der Grundschule Scheuerfeld und im Stadtarchiv in der Steingasse. Erst 2008 wurden alle Dokumente in einer zentralen Stelle in Neuses zusammengetragen. Allerdings war zu dem Zeitpunkt niemanden bekannt, welche Inhalte und in welchem Umfang im Archiv zu finden sind. Dementsprechende Auflistungen gab es nicht. Es musste also erstmal gesichtet werden, was da ist. Mir wurde seinerzeit (um 2009) die Aufgabe erteilt, eine solche Liste zusammenzustellen.
Bisher wurden in dieser Liste alle Aufsätze und Bücher der Historischen Gesellschaft aufgenommen. Über Bildmaterialien verfügt die Gesellschaft lediglich in digitaler Form. Originale sind nicht im Archiv zu finden. Aufnahmen von Carl Eduard sind dementsprechend vorhanden. Dokumente wie die Aufzeichnungen Rudolf Priesners konnten nicht gefunden werden. Nicht einmal seine Carl-Eduard-Biografie findet sich im Archiv. Dafür kann es zwei Gründe geben. Entweder behielt Priesner diese Unterlagen bei sich und diese sind nach seinem Tode vernichtet worden, oder er übergab die Unterlagen der Historischen Gesellschaft und diese sind nicht mehr auffindbar. Ich möchte in dem Zusammenhang darauf hinweisen, dass derartige Unterlagen wie Korrespondenzen, Geschäftsberichte usw. bis 2008 im Privathaus des früheren Vorsitzenden der Historischen Gesellschaft aufbewahrt wurden. Ob dieser 2008 alle Dokumente der Historischen Gesellschaft übergeben hat, weiß ich nicht, weil eine vorherige Einsichtnahme nicht möglich war.
Ich hoffe das es jetzt besser gemacht wird. Ich weiß schon warum ich nichts aus den Händen gebe,ein Archiv gehört an einen Ort und die Formulare selbst müssen sicher aufbewahrt werden, und dauerhaft für eine eventuelle Übertragung allen Vereinsmitglieder zu verfügung stehen.Jedes Heft,Buch oder Foto darf nur gegen ein Pfand herausgegeben werden z.B. das Foto hat einen Kaufwert von 10- € so ist ein Pfand von 50- € fällig.Bei Ordnungs gemäßigter rückgabe bekommt er sein Geld zurück, sonst nichts.
Ich bedanke mich bei allen Interessierten anläßlich der Vorstellung meines neuen Buches! Die Bildergalerie kann auf meiner Webseite (www.sandner-coburg.de) angesehen werden.