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Dieses Thema hat 30 Antworten
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 Coburger Geschichte
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gerd Offline



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30.05.2013 18:36
#16 RE: SÜC Zitat · antworten

Ein weiterer Tiefbrunnen bei Mönchröden-etwa 500 m nördlich des schon vorhandenen- fördert aus 90 m Tiefe 16 l/sec. Auch er wurde an das Netz angeschlossen. Die nach der Währungsunion einsetzende rege Bautätigkeit und die Erschließung neuer Siedlungsgebiete, vornehmlich in Neuses ,Ketschendorf und Cortendorf, sowie der durch Laufbrunnen versorgte Stadtteil Wüstenahorn bedingten ein ständig erweitertes Wasserversorgungsnetz. Allein in den letzten 10 Jahren (Stand 1955?) wurden neben den Hausanschlüssen 10 km Hauptrohrleitung neu verlegt. Zu dieser Zeit umfaßt das Wasserrohrnetz rund 100 km. An 3915 Abnehmer werden ca.1,8 Millionen cbm Wasser abgegeben.(Wie gesagt, das sind Zahlen aus Mitte der 50er Jahre!)
Ständig einwandfreies Wasser zur Verfügung zu stellen ist oberstes Gebot!(Siehe hierzu auch den Hinweis von Zugereister und den Link!)
Am 28.Oktober 1953 beschloss der Stadtrat einstimmig eine zweite Leitung von 400 mm Durchmesser und 3,5 km Länge paralell zu der bereits verlegten Leitung einbauen zu lassen. Die Trasse des neuen Stranges ist aber nicht unter der Landstraße nach Dörfles/Oeslau, wie die alte Leitung, sondern neben der Fahrbahn verlegt, um Schäden von den immer schwerer werdenden Fahrzeugen zu vermeiden. Diese neue Leitung war mit 600 000 DM veranschlagt.
Die Querschnittsvergrößerung erlaubt die Absenkung des Förderdruckes und somit ergibt sich auch durch Einsparung von Strom eine Entlastung der alten Leitung. Die Verbindungen sind so gewählt, das beide Leitungen gleichzeitig oder auch einzeln benutzt werden können.
Nun gilt es noch die verfügbare Menge zu erhöhen, da das Netz von Creidlitz 1954 mit dazu kommt.
Auf Grund eines neuen Gutachtens wird nun in Mönchröden der vierte Brunnen gebohrt werden(1954?)
Das Wasserwerk hatte ähnliche Probleme wie das Elektrizitätswerk! Die Versorgungsleitungen reichten nicht aus! So musste beim E-Werk verstärkt vom Gleichstromnetz auf Drehstrom umgerüstet werden. Das gab 1953 den Anstoß, auch die alten Kolbenpumpen im Wasserwerk durch neue Kreiselpumpen zu ersetzen.
Dieser Rückblick auf das werden des Wasserwerkes und die Bereitstellung von ausreichenden Trinkwasser für die Stadt ist hier mit dem Stand zur Mitte der 50er Jahre wieder gegeben.
B.f.

gerd Offline



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31.05.2013 09:28
#17 RE: SÜC Zitat · antworten

50 Jahre Elektrizität
Am 24. Februar 1902, stimmte der Magistrat von Coburg , dem Bau eines Elektrizitätswerkes zu. Die Bauleitung hatte Ing. Diercks, der spätere Direktor des Werkes.
Schon am 16.April 1903 konnte die Gleichstromerzeugung mit zwei 100 PS Gasmaschinen aufgenommen werden Bis zum Jahresende war eine Abgabe von 66100 kWh erreicht worden. In den Jahren 1904-1908 wurden zwei weitere Maschineneinheiten aufgestellt. Aus ihrer wachsenden Leistung - 150 PS, 300 PS- wird der Anstieg des Strombedarfs sichtbar. Der außerdem vorgesehene Bau einer Straßenbahn(!) kam nicht zur Ausführung.
Im Jahr 1909 übernahm die Stadt Coburg das E-Werk in eigener Regie. Unterdessen hatte es sich heraus gestellt, das der Gasbedarf weiter zunahm und sich beide Energiearten sinnvoll ergänzten.
Gas, Wasser und Elektritzitätsversorgung wurden 1912 unter einheitlicher Werksleitung zusammengefasst. Ihr wurden die technischen Einrichtungen des Schlachthofes, der Kläranlage und des Volksbades übertragen, später der motorisierte Fuhrpark der Stadt angegliedert und 1931 die 1922 in eine selbständige A.G. umgewandelte Überlandzentrale, die dann 1933 aufgelöst wurde, wieder angeschlossen .Das Werk verteilte zu dem Zeitpunkt an 101 Gemeinden 6 und 15 kV Drehstrom, den sie vom Überlandwerk Oberfranken bezog.
Die Entwicklung des Stadtnetzes gestaltete sich folgendermaßen:
1913 Ausbau des Lauterkraftwerkes(Kanonenweg)-Turbinenleistung 38 PS.Einbau einer 415 PS Dieselmaschine
1915 Strombezugsvertrag mit der Lohmühle,Hahnweg-(hier wurde die Wasserkraft vom Hahnfluss genutzt)
1916 " Porzellanfabrik Griesbach,Cortendorf
1917 " Firma Dornburg,Neuses ( hier wohl die Wasserkraft der "Sulz")
1921 Inbetriebnahme eines 420 PS U-Boot Diesels
1924 Aufstellung einer 300 A / 450-500 V Gleichrichteranlage und einer Großoberflächenbatterie im Maschinenhaus des E-Werkes
1925 Einbau von zwei Gleichrichteranlagen für je 300 A /450 - 500 V im Lauterkraftwerk und in der Pumpstation Heiligkreuz-Wiesenstraße,zu denen noch
1926 zwei weitere im Gräfsblock hinzu kamen.
Die Gleichstromanlagen erwiesen sich zunächst als ausreichend, zumal der Strombedarf in den Krisenjahren 1929-1932 zurück ging. Als sich dann aber der Strombedarf 1932 steil nach oben entwickelte, wurde unverzüglich dazu über gegangen, von Gleichstrom auf Drehstrom zu wechseln. Das geschah zunächst nur in den Außenbezirken der Stadt, begonnen wurde mit dem Umbau an der Spittelleite.(1938)Im Jahr 1939 wurde beim Lauterkraftwerk eine Umspannstation errichtet, die diente u.A. dem nahe gelegenen Milchhof, einigen Fabrikbetrieben und ein in der Nähe gelegener Wohnblock wurden mit dem neuen Strom versorgt. Ein 15 kV Kabel verband diese Umspannstation mit dem Schalthaus Nord.
Bis zum Ende des 2.W.K. war der Strombedarf im Stadt und Überlandgebiet von rund 4,7 Mill. kWh im Jahre 1932 auf etwa 14 Mill. kWh im Jahre 1945 gestiegen.
Dieser großen Belastung waren die Querschnitte der Versorgungsleitungen nicht mehr gewachsen. Hinzu kam, das die Kupferleitungen durch Stahlkabel ersetzt werden mussten, eine Folge des 2. W.K. Infolgedessen sank in manchen Straßenzügen zu den Hauptbelastungszeiten die Spannung von 220 auf 170 V.
Bis zur Währungsreform war es schwierig zur Aufrechterhaltung des Betriebes Materialien oder Maschinen und Apparate zu beschaffen.
Durch den Anstieg des Stromverbrauches im Stadtgebiet 1948 auf 12,3 Mill. kWh, der sich bis zum Jahre 1951 auf ca. 14,4 Mill. kWh steigerte, blieb als erfolgsversprechende Lösung nur die vollständige Umstellung des gesamten Netzes auf Drehstrom 220/380 V übrig.
Bei der Drehstromversorgung besteht die Möglichkeit, das Stadtgebiet durch einen 15 kV Kabelring zu umfassen. In diesem Kabelring sind zahlreiche Trafostationen eingefügt, welche die Leistungsfähigkeit den jeweiligen Bedarf angepasst werden können. Dieser Kabelring 15 kV wurde z.T. als Freileitung bzw. im Stadtgebiet unterirdisch verlegt.
Verschiedene Betriebe oder Einrichtungen, welche es heute nicht mehr gibt, sind damals mit gesonderter Stromleitung an diesem Kabelring angeschlossen worden.
So ließt man: Fa. Trutz, Fa. Comag , Fa. Jahn, Bahnbetriebswerk, Fa. Griesbach, Hindenburgkaserne, Paschendaele-Kaserne, Ratschule!
An diesem Kabelring haben großen Anteil das Schalthaus Coburg -Süd und das Schalthaus Coburg Nord.
Der letzte Gleichstrom- Zähler wird wohl im Jahre 1955 ausgebaut werden können. Coburg hat dann ein leistungsstarkes Drehstromnetz zur Verfügung.
B.f.

gerd Offline



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31.05.2013 18:34
#18 RE: SÜC Zitat · antworten

Die Entwicklung der Überlandversorgung
Als im Jahre 1891 die Übertragung von Elektrizität über eine Entfernung von 140 km von Lauffen am Neckar nach Frankfurt/M. den Beweis für die wirtschaftliche
Transport und Transformationsmöglichkeit des Drehstromes erbracht hatte, lag es nahe , auch die Gemeinden im Herzogtum Coburg auf diese Weise mit Elektrizität zu versorgen.1911 wurde eine Überlandzentrale gegründet und dem Städtischen E-Werk angegliedert.
Die Belieferung der Landgemeinden und der dort ansässigen Industriebetriebe, wirkte sich fördernd auch auf die Städtischen Werke aus.
Die Geizenmühle bei Niederfüllbach konnte als Stromlieferant gewonnen werden und wurde mit Drehstromgeneratoren ausgerüstet.
Im Jahr 1912 waren 14 Ortschaften angeschlossen und zwar Creidlitz, Niederfüllbach, Roth, Grub a.F., Ebersdorf, Seidmannsdorf, Lützelbuch, Rögen, Triebsdorf, Haarth, Stöppach, Scherneck, Scheuerfeld und Weidach.
Am Ende des 1. W.K. waren schon 21 Gemeinden, hauptsächlich aus dem südlichen Landkreis angeschlossen.Jedoch die Eigenproduktion des E-Werkes war den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Deshalb wurde, als auch die Stromlieferung aus der Finkenmühle nicht mehr reichte, beschlossen, mit der Bayerischen E- Lieferungsgesellschaft in Bayreuth einen Strombezugsvertrag zu unterzeichnen. Die Einspeisung des Stromes erfolgte bei Marktzeuln.Sie verbesserte auch die Stromversorgung im Sonnefelder Raum.
Die Stromverteilung an die bis 1922 an das Ü-Netz angeschlossenen 91 Ortschaften erfolgte durch 6 kV Kabel, vorwiegend mit Hochspannungs Freileitungen. Die Ortsnetze erstellten im allgemeinen die Gemeinden in eigener Regie. Erst später gingen viele Ortsnetze in den Bestand des E-Werkes über.
Ein weiterer Meilenstein der Geschichte des E-Werkes war 1923, als ein Stromlieferungsvertrag mit der Nordfränkischen Überlandzentrale Bamberg geschlossen wurde.
Der Vertrag kam deshalb zu Stande, weil günstigere Anschlußmöglichkeiten gelöst werden konnten. Es sollte zunächst eine Übergabestation bei Untersiemau gebaut werden, was aber nicht realisiert wurde.
Das Annawerk erforderte eine Übergabestelle bei Mönchröden, die später zum Umspannwerk ausgebaut wurde. Dieses Umspannwerk war mit dem Umspannwerk Neuhaus verbunden und ermöglichte Strombezug aus Bayern sowie auch aus dem Thüringer Raum!(Wie sich das aber dann mit der Gründung der DDR gestaltete ist hier nicht aufgeführt)
Als Knoten unseres Verteilungsgebietes wurden das Schalthaus Süd bei Ketschendorf sowie das Schalthaus Nord in der Rodacherstraße errichtet. Die Überlandzentrale wurde 1922 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt mit einem Kapital von 12 Millionen Mark.
Im Jahre 1931 wurde das Projekt "Laufwasserkraftwerk Hausen" in Angriff genommen.
Am 21. Sept. 1934 wurde das Kraftwerk in Hausen am Main, unterhalb von Kloster Banz, in Betrieb genommen. Die vier Francis -Turbinen liefern bei einem Wassergefälle von 3,1m 660 kW.
Beim Bau des Kraftwerkes wurden 30 000 cbm Damm- Material bewegt, sowie 3000 cbm Beton verbaut. Die auf dem Gelände des Kraftwerkes errichtete Freiluft Schaltstation ermöglicht auch den Bezug von Strom aus dem Ü-Werk Oberfranken.
Um auch hier ansässige Firmen, welche Laufwasserkraftwerke betrieben, für die Stromgewinnung ins Netzt des E-Werkes anzuregen, wurden mit folgenden Betrieben Strombezugsverträge abgeschlossen.
1911 Geizenmühle, Escher und Koch, Niederfüllbach
1918 Finkenmühle, A. Franke, Finkenau
1923 Mühle und E-Werk Reißenweber, Großheirath,
Mühle Habelitz, Hof a.d. Steinach
1924 E-Werk Weiß, Steinach a.d. Steinach,
Maschinenfabrik Hörhold, Neuses bei Coburg
1930 E-Werk Keßler, Döhlau/Thüringen

Mit dem Kraftwerk in Hausen, die o. E. Kleinkraftwerke, sowie die Möglichkeit über die Schalthäuser Co-Süd und Co Nord Fremdstromlieferungen aus dem Netz des Ü-Werkes Oberfranken einzuspeisen, konnte der Strombedarf bis zum Ausbruch des 2.W.K. gedeckt werden.
Der ausgebrochene 2.W.K. brachte aber für das Coburger E-Werk einschneidente Maßnahmen.
B.f.

gerd Offline



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02.06.2013 09:34
#19 RE: SÜC Zitat · antworten

Während des Krieges mußten alle Maßnahmen zur Verbesserung der Stromverteilungsanlage unterbleiben.Die verkleinerte Belegschaft mußte die durch Kriegseinwirkung entstandenen Schäden beheben.Unerfreulich war, das in zahlreichen Ortsnetzen und Überlandleitungen das Kupferkabel abgenommen werden mußte und durch Eisenseile ersetzt wurde. Rund 12 t Kupfer kamen so zusammen und mußten abgeliefert werden.Diese "Kupferaktion " erhöhte die Schwierigkeiten, als es ging die nach Kriegsende zusammen gebrochene Drehstromversorgung wieder in Gang zu bringen.
Die Erwartung, das nach dem Krieg ein starkes Absinken des Stromes eintreten würde, erwies sich als Trugschluß. Das Gegenteil trat ein.
Deshalb wurde eine 15 kV Freileitung vom Schalthaus Ebersdorf zur Geizenmühle geplant, die zur Schaltstation Coburg -Süd verlängert werden sollte, sobald die geplante Trasse der Umgehungsstraße(!!) festlag!(Interessant das Mitte der 50er Jahre, schon eine "Umgehungsstraße" geplant war, die spätere B 4 wie sie heute existiert-(ich meine das die Bauarbeiten dazu aber erst zu Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre begonnen hatten?)
Es wurden weitere Stromlieferverträge mit Kleinwasserkraftanlagen abgeschlossen.So in den Jahren 1941 mit der Fa. Langenstein & Schemann, Cortendorf,
1946 Mühle und E-Werk,Göckel, Oberwohlsbach
1952 Mühle Stammberger,Beikheim
Mühle Renner, Hob a.d. Steinach
1953 Kunstmühle Carl, Scherneck
1953 wurde eine dritte Freileitung von Coburg-Nord nach Mönchröden verlegt.Seit 1951 haben weitere 15 Gemeinden ihre Ortsnetze an das E-Werk Coburg übergeben.
Gegen Ende des Jahres 1953 wurde der Name: "Städtische Werke Coburg" in den neuen Namen : "STÄDTISCHE WERKE.ÜBERLANDWERKE . COBURG " umgeändert.
Direktor Dengler arbeitet darauf hin, das in Neuses ein neues 110 kV Umspannwerk gebaut wird, in das dann vier 110kV Leitungen einmünden sollten.
Eine Schaltstation bei Rodach und eine weitere bei Triebsdorf sollen folgen.
Als es in den 50er Jahren allgemein aufwärts ging, konnten im Innerbertrieblichen Bereich des E-Werkes zahlreiche Verbesserungen vorgenommen werden.Dabei enstand auch am Main,unterhalb der Ortschaft Weingarten das SÜC eigene Erholungsheim "Mainfrieden",das bis heute besteht und Mitarbeitern der SÜC und deren Familien offen steht.
Mit diesen Bericht wollte ich hier einmal eine kleinen Einblick in die Geschichte unseres E Werkes -SÜC- geben, denn nicht jeder dürfte hier Einblick haben-wie leicht dreht man den Wasserhahn auf oder schaltet sein Licht an,ohne zu wissen woher das alles kommt!?
Interessant wäre die weitere Entwicklung der SÜC bis in unsere heutigen Tage zu erfahren, denn der hier wieder gegebene Bericht endet Mitte der 50er Jahre im letzten Jahrhundert.
gerd

Stammbus Offline



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03.06.2013 08:23
#20 RE: SÜC Zitat · antworten

Toll gemacht, vielen Dank, Gerd.

2fast4u Offline




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04.06.2013 19:38
#21 RE: SÜC Zitat · antworten

Danke für den interessanten Bericht

Rolf Metzner Online




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04.06.2013 23:43
#22 RE: SÜC Zitat · antworten

Hallo Gerd,

hat Spass gemacht, das zu lesen.
Ein interessantes Bild für mich in dieser Festschrift-Broschüre sind die Coburger Stadtbusse von 1954 auf dem Anger:

Festschrift Städtische Werke 1954.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Stadtbusse auf Anger 1954.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)

cni Offline




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05.06.2013 23:20
#23 RE: SÜC Zitat · antworten

Zitat von gerd im Beitrag #19
Dabei enstand auch am Main,unterhalb der Ortschaft Weingarten das SÜC eigene Erholungsheim "Mainfrieden",das bis heute besteht und Mitarbeitern der SÜC und deren Familien offen steht.

Ohh ja, das kenne ich noch. Als ich meine Lehre als Energieelektroniker bei der SÜC absolvierte (1990 - 1994), waren wir fast jährlich dort zum feiern. Mal gab es Spanferkel, mal Tauben und immer feuchtfröhlich . Was war das damals für eine tolle Lehrzeit...
Muss mal die alten Fotoalben durch schauen, vielleicht gibt´s noch Bilder.

Danke

Gruß
Christian

Rolf Metzner Online




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06.06.2013 23:52
#24 RE: SÜC Zitat · antworten

Autorisiert durch den Prokuristen der SÜC werde ich hier einige interessante Fotos aus der Festschrift der "STÄDTISCHE WERKE - ÜBERLANDWERKE - COBURG" von 1954 einstellen (zunächst zum Thema: "100 JAHRE GASWERK")

Gasversorgung Coburg 1954.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Gasversorgung Coburg 1954Freude über die frühe Gasbeleuchtung in Coburg.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Freude über die frühe Gasbeleuchtung in Coburg

Ergänzend von mir noch ein Auszug aus dem Katasterplan von 1860 mit der Städt. Gasfabrik:städt. Gasfabrik 1860.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Angefügte Bilder:
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 Werkseingang 1954.jpg  Aquarell Städtische Werke.jpg  Benzolanlage und Gassauger.jpg  Gasbehälter mit Koksaufbereitungsanlage.jpg  Kohlenschrägaufzug und Schrapper.jpg  Stadtdruckregler und Überwachungsanlage.jpg  Gaswerk 1885 (Zeichnung).jpg  Gaswerk 1906 (Zeichnung).jpg  elektrischer Teerscheider.jpg  Vertikalkammerofen, Baujahr 1951.jpg 
gerd Offline



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07.06.2013 06:11
#25 RE: SÜC Zitat · antworten

Auf dem 2. und 5. Foto von links ist der markante Schrägaufzug , der jahrelang neben den Gaskesseln zu sehen war. Wahrscheinlich bedingt durch die Vergasung der Kohle lag am Anger immer ein etwas "süsslicher" Geruch in der Luft.
Der bekannte Kunstmaler Müller-Gera schuf damals zu dieser Festschrift zahlreiche Zeichnungen und Bilder....

gerd Offline



Beiträge: 4.384
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07.06.2013 06:18
#26 RE: SÜC Zitat · antworten

Das war zur damaligen Zeit schon ein interessanter Fuhrpark, den die Stadt angeschafft hatte. Vor allen, das man mit "Hänger" fuhr!
Ist irgendwo ersichtlich, wann mit dem Neubau der B4 (Umgehungsstraße) begonnen wurde? Ich meine, das es zu Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre war?...

Rolf Metzner Online




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07.06.2013 07:53
#27 RE: SÜC Zitat · antworten

Jetzt Einiges zum Thema: "60 JAHRE WASSERWERK", bezogen auf 1954:

Wasserversorgung Coburg 1954.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Wasserversorgung Coburg 1954Wasserversorgung in Coburg früher (1).jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Wasserversorgung in Coburg früher (2).jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Wasserversorgung früher in Coburg

Angefügte Bilder:
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 Pumpstation Heiligkreuz.jpg  Pumpstation Mittelberg im Fischbachgrund.jpg  Entsäuerungsanlage Waltersdorf.jpg  Tiefbrunnenbohrung (100m) bei Mönchröden.jpg  Bau der neuen Hauptrohrzuleitung - Itzunterdükerung.jpg  Verlegen der neuen Hauptrohrleitung, Gußrohre 40 cm.jpg  Wasserhochbehälter am Eckardtsberg.jpg  Hochbehälter auf dem Plattenäcker (Innenansicht).jpg 
Rolf Metzner Online




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07.06.2013 08:31
#28 RE: SÜC Zitat · antworten

Und jetzt noch zum Thema: "50 JAHRE ELEKTRIZITÄT", bezogen auf 1954:

Stromversorgungsgebiet Überlandwerke Coburg 1954.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Stromversorgung Landkreis 1954Stromversorgung Coburg 1954.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Stromversorgung Stadt 1954Mainwasserkraftwerk Hausen.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)Main-Wasserkraftwerk Hausen

Ein besonderes Schmankerl ist für mich das Nachtfoto von der Mohrenstr. mit der HEUER-Ampel links oben im Bild von der Mohrenkreuzung (eine zweite gab es damals noch an der Heiligkreuzkreuzung)

Die Bildbeschreibung ist z.T. unter dem jeweiligen Foto; alle Bildbeschreibungen sind vorhanden, wenn man nicht im Forum angemeldet ist

Angefügte Bilder:
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 Gleichstrommaschinen vor Umstellung auf Drehstrom.jpg  Gleichstrom-Verteilungs-Schaltanlage.jpg  Glasgleichrichter-Anlage.jpg  Stahlgleichrichter.jpg  Schutzeinrichtungen im Schalthaus Nord.jpg  Kondensatoren im Schalthaus Nord.jpg  Drehstromanlage in der Finkenau.jpg  damalige Stromleitungen (1).jpg  damalige Stromleitungen (2).jpg  Trafostation bei Ketschenbach.jpg  Main-Wasserkraftwek Hausen.jpg  Belastungsgebirge 1953-1954.jpg  Veste Coburg im Scheinwerferlicht.jpg  Mohrenstr. im Licht der Leuchtstofflampen.jpg  Mohrenstr. im Licht der Leuchtstofflampen mit Heuerampel an der Mohrenkreuzung.jpg 
Stammbus Offline



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07.06.2013 10:02
#29 RE: SÜC Zitat · antworten

Zitat von gerd im Beitrag #26

Ist irgendwo ersichtlich, wann mit dem Neubau der B4 (Umgehungsstraße) begonnen wurde? Ich meine, das es zu Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre war?...


Das dürfte später gewesen sein. Denn die "Südzufahrt" zur Bamberger Straße wurde erst 1970 eingeweiht. und da gab es nach meiner Erinnerung noch keine Verbindung von der B4 zum Weichengereuth. Müsste aber doch in "Coburg im 20. Jahrhundert" zu finden sein.

An die Busanhänger kann ich mich noch vage erinnern. Aber wie die durch die enge Innenstadt gekommen sind, nicht.

Rolf Metzner Online




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07.06.2013 10:47
#30 RE: SÜC Zitat · antworten

Zitat von Stammbus im Beitrag #29


..................An die Busanhänger kann ich mich noch vage erinnern. Aber wie die durch die enge Innenstadt gekommen sind, nicht.



Die Stadtbusse mit Anhänger wurden nicht für den innerstädtischen Verkehr, sondern z.B. für den sonntäglichen Ausflugsverkehr in die Rosenau eingesetzt (da wollte ich als Kind immer im Anhänger mitfahren)

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