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Dieses Thema hat 84 Antworten
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 Coburger Geschichte
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Stammbus Offline



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28.06.2013 09:35
#31 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Genau, aber der Bretterzaun um das Gelände hat den Räuberleitern der frühpubertären Truppe nachgegeben. Plötzlich klaffte da eine größere Lücke. Da einer der so "Bloßgestellten" einen von uns erkannte und dessen Eltern verständigte, wurde die Reparatur des morschen Bretterzauns zu Lasten unseres zusammen geschmissenen Taschengeldes vorgenommen.

Tja, solche Gönner scheinen die heute nicht mehr zu haben, wenn man sich den von Rolf verlinkten Artikel ansieht.

Rolf Metzner Offline




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28.06.2013 11:05
#32 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Zitat von Rolf Metzner im Beitrag #24
Heidi hat mich darauf hingewiesen, dass die Gaststätte "WIDDER" in der Seidmannsdorferstr. vermutlich Gaststätte "WITTER" hieß.
Für einen Coburger macht dies - zumindest in der Ausspache - keinen Unterschied, aber ich glaube fast, Heidi hat recht. Vermutlich hießen die 3 alten Wirtinnen Witter oder waren geborene Witter.

Ein ehemaliger Schulkamerad von mir hat damals dort im Hinterhaus gewohnt und müsste noch wissen, ob Widder oder Witter. Ich werde ihn fragen; vielleicht weiß es aber auch jemand aus dem Forum


Also, ich konnte gerade von Dr. Dupont, der damals im Hinterhaus von Seidmannsdorferstr. 49 gewohnt hat, bestätigt bekommen, dass Heidi recht hat: Es war die Gastwirtschaft WITTER, benannt nach dem Geburtsnamen der 3 Schwestern, die diese Gastwirtschaft damals bewirtschaftet haben. Eine an Heidi!

alter Coburger Offline



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28.06.2013 11:23
#33 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Plötzlich klaffte da eine größere Lücke.

Na endlich haben wir ein Geständniss, jahrlang haben wir nach den Übeltätern die unsern Zaun beschädigt haben gesucht. Au weia Erhard das kann teuer werden.
Als Folge dieses Schadens ist im letzem Jahr der ganze Zaun zusammengebrochen.
alter Coburger ( Mitglied beim Kneipp-und Naturheilverein)

gerd Offline



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28.06.2013 12:13
#34 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

....der Zaun war bestimmt "Antik" und die "Untere- oder Obere-"(??) Denkmalschutzbehörde hatte ihre Finger drauf?

Rolf Metzner Offline




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28.06.2013 13:02
#35 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Ich kann euch, liebe Forumsmitglieder, verraten, was Erhard gesehen hat:

Lichtbad Eckardtsberg, durch Zaun hermetisch abgeriegelter weiblicher Bereich:

Lichtbad am Eckardtsberg, Damenbereich.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Ich hoffe, dieses historische Foto fällt nicht unter die Pornogafie-Klausel des Forums

Stammbus Offline



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28.06.2013 13:51
#36 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Ich habe nichts gesehen, ich war die Räuberleiter und wäre erst in der zweiten "Schicht" dran gekommen, aber da fiel der Zaun schon um und ich habe Fersengeld gegeben.

Außerdem ist das geahndet worden, und wenn nicht, wäre es längst verjährt. Es muss so Mitte bis Ende der 60er Jahre gewesen sein.

Zurück zu den Gastwirtschaften, ich habe genug gestanden.

alter Coburger Offline



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28.06.2013 14:01
#37 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

zur Information: ein Luftbid von den Luftbädern anbei.

Hallo Erhard ich hoffe du hast dich beim über den Zaunsteigen nicht verletzt. Du siehst heute könntest du von oben rein schauen.

Kneipp Luftbad-001.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)

Stammbus Offline



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28.06.2013 14:14
#38 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Damals gab es noch kein Google Earth, da haben wir alles noch mit der Hand gemacht (selbst die Räuberleiter - ich nehme an, der Begriff ist bekannt).

gerd Offline



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28.06.2013 16:32
#39 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

...Strickte ZENSUR!!!.Das ist ja 100 % Porno...

alter Coburger Offline



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28.06.2013 16:49
#40 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Ich erinnere mich auch an die Zwick eine Gaststätte die war gleich neben dem heutigen Fischgeschäft Kupfer, da war ich ab und zu mit meinem Opa.
Im Haus hat eine Schwester meiner Oma gewohnt,aber mein Opa ist lieber unten geblieben.
Über dem Eingang von hinten,das Gässchen besteht heute nicht mehr,(da ist heute ein Wonhgebäude,da war so eine komische Figur.
Ich glaube, die ist heute noch dort,aber man kommt nicht mehr dort hin.
Das Gasthaus hatte zwei Eingänge, ein zweiter Eingang war von der Walkmühlgasse aus.

Auch die Gaststätte zum Lautergrund (Lautererstraße Ecke Eigenheim)habe ich gute Erinnerungen,der Wirt war in der 30er bis in die 60er Jahre
ein Ludwig Stegner die hatten auch eine Fleischerei dabei.Damals mußte man das Bier noch mit einer Kanne oder Krug holen,Flaschenbier gab es da noch nicht.

Stammbus Offline



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29.06.2013 10:25
#41 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Das sind die Gastwirtschaften, an die ich mich noch erinnern kann, und von denen ich nicht weiß, ob es sie noch gibt:

Gruschwitz, Ketschendorf
Halber Mond, Steintor
Weißes Roß, Judengasse

Im Westen und Norden der Stadt kannte ich mich nie so gut aus.

gerd Offline



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29.06.2013 11:23
#42 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Gruschwitz-schon lange abgerissen und auf dem Platz eine Wohnanlage.
Halber Mond-auch schon lange dicht, war eine Zeit lang ein "mexikanisches" (?) Restaurant
Weisses Ross- bekannt unter dem "Schinzel´s Ernst" heute eine Pizzaria (?)

Stammbus Offline



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29.06.2013 14:01
#43 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Danke, Gerd, an den Schinzels Ernst kann ich mich noch gut erinnern.

Bei Gruschwitz kam ja bis in die 60er Jahre jeder vorbei, der mit dem Auto nach Coburg fuhr. Heute fährt man da nicht mal mehr rein, wenn man vom Süden nach Ketschendorf will.

Der "Halbe Mond" wurde ungefähr Anfang der 70er Jahre von dem "Starkoch" Schaller betrieben, der später das Restaurant "Stadt Coburg" im Steinweg und danach das "Coburger Tor" in der Ketschendorfer Straße übernahm und sich dann in die "kulinarischen Gipfel" kochte.

gerd Offline



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29.06.2013 16:19
#44 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Beim Gruschwitz war doch eine Zeit lang eine Discothek drinnen , ich denke "Silberspindel"....hieß die?

1969 war meines Wissens die Familie Denner auf dem Halben Mond, da sind wir manchmal drinnen gewesen, wenn Denner Reklame für seine "Riesenschnitzel Halber Mond" machte....die Schnitzel waren scheinbar mit der Dampfwalze breit gerollt worden und oben und unten wurden 1 cm anpaniert!

Das der Starkoch Schaller auch da mal drinnen war, wusste ich bis dato nicht!...Kannte den nur vom "Coburger Tor" ...Anwesen jetzt im Besitz der Fa. Brose .

Der "Schinzel´s Ernst" (hatte doch drei stadtbekannte Söhne...."Marktbrunnen Schwimmer" beim Frühschoppen an Pfingst Dienstag,-"Wach und Schließ-Dienst"...fuhr mit altem Daimler mit zwei Ersatzrädern mit Schneeketten auf dem Dachboy, auch im Sommer durch die Gegend- einer der Söhne!-)....war nach dem "Weissen Ross" in der Judengasse auf der "Cortendorfer Bierstube" unweit vom Rückertbrunnen in der Steingasse. Zuletzt lebten die Schinzels in der Sally Ehrlichstraße beim ehemaligen Pferdemetzger König, später dann Pizzeria "Da Mario"....Ernst hatte Pferdekutsche als Hobby.....

Rolf Metzner Offline




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29.06.2013 17:32
#45 RE: Untergegangene Gastwirtschaften Zitat · antworten

Zitat von gerd im Beitrag #44
Beim Gruschwitz war doch eine Zeit lang eine Discothek drinnen , ich denke "Silberspindel"....hieß die?..........................



Ganz früher war das mal wohl der "Ketschendorfer Hof" (die Ansichtskarte stammt von 1930, aber sie hilft, sich an dieses Gebäude zu erinnern):

Ketschendorfer Hof 1930.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

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