Coburger Geschichte

RE:UFA

 von gerd , 07.10.2004 20:33

Wie sicher vielen bekannt ist, wurde der Waffenstillstand nach dem ersten WK im Wald von Compiegne in Nordfrankreich in einen Eisenbahnwaggon unterzeichnet.Das war in den frühen Morgenstunden des 11.Nov.1918.
Dieser Waggon der heute (wieder) dort steht,ist für die Franzosen ein Nationalheiligtum!
Der "Versailles Vertrag" bürdete Deutschland eine Fülle von Lasten und Demütigungen auf,die bis ins Jahr 1958(!!) reichen sollten,eine Wiedergutmachung von deutscher Seite aus wäre bis zu diesem Jahr zu leisten!
Nun, es kam ja dann anders wie wir ja wissen!
Doch zurück zu dem Waggon dort in Compiegne.-Als 1940 Frankreich von Deutschland eingenommen war,wurde im selben Waggon die Kapitulationsurkunde im Beisein von AH unterzeichnet und somit "die Schmach von Versailles" getilgt.

Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen,wurde nun dieser Waggon von Compiegne nach Berlin gebracht.
Lange Jahre herrschte die Ansicht, das der Waggon bei einem Luftangriff auf Berlin verbrannt sein sollte, denn er war nicht mehr in Berlin zu finden!

Als dann 1989 die "Wende" kam und somit viel ans Tageslicht ,stellte sich heraus, das besagter Waggon in den letzten Kriegstagen nach Thüringen gebracht wurde.-Thüringen war ja als das letzte "Reduidt" des Reiches ausersehen worden,es wurde sehr viel nach hier verlagert,speziell in unterirdischen Stollen und Höhlen.
Besagter Waggon kam nun bis zu dem kleinen Ort CRAWINKEL,der sich in unmittelbarer Nähe zum allbekannten Truppenübungsplatz QHRDRUF befindet.
Hier wurde letztendlich dieser Waggon ein Raub der Flammen,hervorgerufen durch den Bordwaffenbeschuss eines Amerikanischen "Jabos".
An dem Waggon,befanden sich aussen links und rechts Wappen.Es wird dort erzählt, das sich ein Anwohner ,nachdem der Waggon ausgebrannt war,so ein Wappen "unter den Nagel gerissen haben soll"
Ein Wappen wäre nicht mit verbrannt gewesen!
Die Franzosen bauten sich eine Replika,und stellten diese in eine Halle dort im Wald von Compiegne wieder auf.
Im Sommer 1985 war ich mit Ingrid und Jens dort und wollten uns zu dritt den Waggon ansehen.
Unser Jens war damals 6 Jahre alt und hatte im Campingbus tagsüber nur ein Unterhemd und eine Turnhose an.Der Zutritt wurde uns verwert,mit der Begründung,das die Kleidung des Kindes für eine Besichtigung nicht angemessen sei!!(Normal??)

Der TRÜPL Ohrdruf war einer der größten Plätze mit in Deutschland, als Pedant der TRÜPL in Grafenwöhr in der Oberpfalz.
Ohrdruf findet sich zwischen Oberhof und Gotha.


gerd
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