Coburger Geschichte

RE: Coburger Landesherrn in der Frühen Neuzeit

 von Christian , 09.04.2018 08:06

1699-1735 kein Landesherr

Wegen des Erfolgestreits, der nach dem Tode Herzog Albrechts ausgebrochen war, waren die Herrschaftsverhältnisse im Fürstentum Coburg ungeklärt. Die stärksten Ansprüche besaßen die Herzöge von Meiningen und Saalfeld. 1735 sprach das Reichskammergericht dem Herzog von Saalfeld die Coburger Lande endgültig zu. Es war einer der längsten Prozesse dieses Gerichts.

Herzog Franz-Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld

geb. 25.9.1697 in Saalfeld

gest. 16.9.1764 in Rodach

Francis Josias, duke of Saxe-Coburg-Saalfeld.jpg
Von A.G. Meuser (erwähnt 1752-1755) - Bildindex der Kunst und Architektur: Objekt 17011241 – Bilddatei com-363a.jpg, Gemeinfrei, Link



Unter dem Eindruck des Erbfolgestreits führte der neue Landesherr, Franz Josias, für Coburg die Primogeniturordnung ein. Das heißt der älteste Sohn ist jeweils nachfolgeberechtigt.

Er verlor beim "Jeue de Paume" im Ballhaus sein Auge und ließ das Jagdschloss in Bad Rodach errichten.


Christian
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