Woher kommt das Coburger Trinkwasser?
Der größte Teil kommt aus eigenen Gewinnungsgebieten. Und zwar zwei Millionen Kubikmeter aus sechs Tiefbrunnen im Raum Fischbach/Mittelberg. Eine weitere Million kommt aus einer Bohrtiefe bis zu 150 Metern aus acht Tiefbrunnen im Gebiet Mönchröden. Rund 0,8 Millionen Kubikmeter beziehen die SÜC von der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO). Dieses Wasser stammt aus der Ködeltalsperre im Frankenwald.
Das selbst gewonnene Wasser hat nahezu Trinkwasserqualität. Im Wasserwerk Cortendorf wird lediglich überschüssige Kohlensäure entfernt. Die Wasserqualität wird regelmäßig nach verschiedenen Kriterien geprüft. Einige dieser Untersuchungen werden täglich durchgeführt. Über ein 300 Kilometer langes Rohrnetz wird das Trinkwasser an die Kunden geliefert, im Durchschnitt 10.000 Kubikmeter täglich. Kunden östlich der Bahnlinie Creidlitz/Bad Rodach werden mit SÜC-Wasser beliefert (Härtebereich mittel, 8,4 bis 14° dH), westlich der Bahnlinie kommt überwiegend FWO-Wasser (Härtebereich weich, - 8,4 ° dH) ins Haus.
In den Unterhalt der Trinkwasserversorgung und für Neuanlagen investieren die SÜC jährlich mehrere Millionen Euro. Für einen Endpreis von 1,66 Euro pro Kubikmeter, der erheblich unter dem Bundesdurchschnitt (1,86 Euro) liegt, erhalten die Kunden rund um die Uhr ein lebensnotwendiges Produkt frei Haus, das einen Preis- und Qualitätsvergleich mit Mineralwasser nicht zu scheuen braucht
Quelle Süc Coburg