So hallo ich bringe mal wieder ein neues Thema rein. Nachdem so viel über Gärten (Rosengarten, Federsgarten) geredet wurde, sollte nun mal ein eigener Beitrag rausspringen. Freue mich schonmal auf die Beiträge.
Hallo für eine Häusergeschichte, die ich verfassen möchte, benötige ich geschichtliche Informationen über die Brauerei Scharpf in Heilgersdorf (bei Seßlach). Es scheint da starke Verbindungen nach Coburg zu geben. Schonmal im vorraus Danke für die Bemühungen.
1655 Vom 29. Januar bis zum 3. Februar diesen Jahres war die Kälte so groß, daß die Brunnen alle einfroren. Gegen Weihnachten war die Kälte wieder außenordentlich stark, so daß bei Friesendorf auf freiem Felde 9 Wölfe, etliche Luchse und ein Bär gefangen wurden.
1658 war ein kalter Winter, in welchem viele Menschen und Vieh erfroren sind.
1678 war ein so heißer Sommer, daß in vielen Orten Mangel an Wasser war. Wein gab es viel und gut. Darauf folgte ein kalter Winter ohne Auftauen vier Monate lang.
1661 war das Wetter im Winter so mild, daß die Bäume ausschlugen und verschiedene Blumen zu blühen anfingen.
Hallo, mit dem neuen Beitrag der denkmalgeschützten Häuser der Judengasse habe ich gleichmal die Rubrik "Judengasse" im DAMALS-Bereich neu gestaltet. Schaut sie mal euch an, ob sie euch gefällt, bzw. was ihr noch da hinzufügen würdet. Bei Gefallen könnte man das auch bei anderen Straßen machen (dachte dabei an die Diskussion im Sommer).
Im neuen Denkmalbuch von Morsbach & Titz werden die neuesten Erkenntnisse bezüglich der Gründung Coburgs dargestellt. Das Ur-Coburg des Jahres 1056 war ein Wirtschaftshof, der später dem Benediktinerkloster Saalfeld unterstellt war und so zu einer Propstei wurde. Dieser war wohl zu jener Zeit recht bedeutend, denn sonst wäre der Name "Coburg" in der Schenkungsurkunde der Königin Richeza nicht aufgetaucht. Die Forschungen laufen dahin hinaus, dass diese Propstei im Jahre 1056 noch auf dem Festungsberg befunden habe. Als dort der Platz für den Bau der Veste benötigt wurde, zog man ins Tal, auf das Gelände hinter der Moritzkirche. Dies wird als das Ur-Coburg angesehen, aus dem sich die Stadt schließlich entwickeln sollte. Erst 1555 wurde die Propstei aufgelöst. Die Propstei hatte großen Grundbesitz (siehe den Probstgrund). Die Reste dieser Gebäudeanlage wurden 1829 abgerissen. Die Grundmauerreste mit der Propsteikapelle sind heute im Grabungsmuseum im Keller des Ämtergebäudes Kirchhof Nr. 5 zu sehen. Ich denke mal Norbert hat dazu irgendeinen Fotobeleg dazu
wie ihr sicher wisst, gibt es in Coburg zahlreiche Stiftungen in Coburg, beispielsweise die Rast´sche Stiftung. Meine Frage nun lautet was es sich mit der Ernst-Alexandrinen-Stiftung auf sich hat. Was haben die unterstützt? Vielleicht ist in dem einen oder anderen Adressbuch darüber was zu lesen. Vielleicht könnt ihr mir da mal weiter helfen
Eine einfache wie auch nicht leichte Frage, die ich da stellen möchte. Auf die Idee kam ich als wir letztens über die Nikolauskapelle gesprochen haben. Was könnte denn eure Meinung nach das älteste Bauwerk in der Stadt sein? Das Judentor, Moritzkirche, Nikolauskapelle, Hofapotheke oder die Steinerne Kemmenate in der Neugasse? Bin schon mal auf die Antworten gespannt.
nach dem Freiherrn von Rast geht es mal wieder mit den denkmalgeschützten Häusern in Coburg weiter. Diesmal ist der Buchstabe L dran. Am interessantesten sind die Leopoldstraße, Lossaustraße und Löwenstraße. Vielleicht fällt euch bei dem einen oder anderen Gebäude etwas ein.
Im Jahre 1858 eröffnete in Coburg der erste Personenbahnhof in der Lossaustraße. Mit der Bahn konnte man damals nur nach Eisfeld (Werrabahn) und nach Sonneberg fahren. Die Strecke nach Lichtenfels wurde erst 1859 eröffnet.
Man könnte ja heutzutage vermuten die Deutsche Bahn habe von dem Jubiläum was mitbekommen und wolle deshalb unseren Bahnhof nicht sanieren - damit die Kunden mal sehen dass sich in den letzten 150 Jahren nichts verändert hat - innen und außen, im Gegensatz zum Bahnhofsplatz.
Hallo, habe eine E-mail bekommen. Darin bittet der Absender um Informationen über die Maschinenbaufabrik A. Flocken in der Callenberger Straße. Besonders interessiert sich die Person für Werbung der Firma.
So weit ich weiß gibt es im Adressbuch von 1913 eine Werbung, bei den anderen weiß ich es nicht. Die Firma existierte von 1880 bis Anfang der 1930er Jahre und befand sich in der Callenberger Straße, wo heute noch die Firmengebäude stehen (Haus Nr. 12,14 und 15)
Nachdem Wolfgang Vatke den 3. Band des Coburger Brauereiführers herausgebracht hat (erschienen im Roßteutscher-Verlag), kommt am kommenden Montag ein weiteres Buch über die Geschichte Coburgs auf den Markt.
Titel: Eine Straße erzählt Coburgs Geschichte. Aus der Vergangenheit der Judengasse und deren Bewohner. Erschienen ist das Buch in der Schriftenreihe der Historischen Gesellschaft Coburg und wurde von Christian Boseckert verfasst.
Markannte Ereignisse geschahen vor 100 Jahren in Coburg
Februar 1909: Jahrhunderthochwasser in Coburg April 1909: Mohrenstraßendurchbruch zur Spitalgasse Juni 1909: Beginn des Abbruchs der Domäne Festungshof für das gleichnamige Hotel. Dezember 1909: Beginn der Umbauarbeiten auf der Veste Coburg.