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  • MühldammDatum29.08.2019 08:48
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mühldamm 10

    1892 Bertha Simon

    1896 Bella Politzsch

    1898 Erbengemeinschaft Politzsch

    1904 Frau Eber in Nürnberg

    1912 Hugo Roth, Obermaschinenmeister

    1955 Martha Roth, Hausfrau

  • MühldammDatum29.08.2019 08:46
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Wäre gut möglich.
    Das Haus Nr. 11 (1934) ist im Übrigen das heutige Haus Nr. 7, welches mal dem Annawerk gehörte.

  • MühldammDatum28.08.2019 09:07
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mühldamm 9

    1955 Walter Oberender, Baumaterialien-Großhandlung

    Diese Großhandlung wird erstmals in den 1950er Jahren erwähnt und deren Gelände umfasste auch die später errichteten Häuser Nr. 7a, 9a, 11 und 13.

  • MühldammDatum27.08.2019 08:56
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mühldamm 8

    1892 Ernst Krause

    1924 Oskar Flanter

    1927 Rosa Flanter

    1928 Burmeister & Zinner

    1934 Pauline Lerch

    1955 Arno Lerch, Kaufmann

  • MühldammDatum26.08.2019 08:50
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mühldamm 7

    1894 Georg Meyer, Baurat und Direktor der Baugewerkschule, errichtet ein Wohnhaus für sich selbst

    1907 Erbengemeinschaft Meyer

    1919 Annawerk, Oeslau (noch 1955 verzeichnet)

    Zu Georg Meyer existiert ein Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Meyer_(Architekt)

  • MühldammDatum24.08.2019 08:52
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mühldamm 4

    Hausnummer nicht vergeben

    Mühldamm 5

    Wurde nach 1977 nicht vergeben. (Frühere Nr. 5 ist heute Nr. 1)

    Mühldamm 6

    1889 Maurermeister Bernhard Brockardt errichtet ein Wohnhaus

    1892 Friedrich Richter, Sanitätsrat

    1910 Theodor Leutheußer, Privatier

    1919 Wilhelm Vogt, Brauereidirektor (auch 1955 verzeichnet)

  • MühldammDatum23.08.2019 08:57
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mühldamm 2

    nicht vergeben.

    Mühldamm 3

    1955 August Blümlein, Baumaterialien-Großhändler

    Dr. med. Robert-Wolfgang Vatke, Praxis für Allgemeinmedizin

  • MühldammDatum22.08.2019 09:05
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mühldamm 1

    1903 Baumeister Gustav Keßler errichtet für den Hofzimmermaler Hans Schütz ein Wohnhaus.

    1904 Hans Schütz, Privatier

    1937 Erbengemeinschaft Schütz

    1955 Andreas Kobriger

    Die Geschichte dieses Hauses findet sich vor 1977 unter der Hausnummer 5.

  • MühldammDatum22.08.2019 09:00
    Thema von Christian im Forum Die Geschichte Coburge...

    Beginnt an der Sally-Ehrlich-Straße und mündet in den Schillerplatz.
    Bei einem Wehr unterhalb der Judenbrücke zweigte links ein Mühlgraben ab, der vor der Ketschen- bzw. Schlachthofbrücke wieder in die Itz zurückführte. Auf dem Isselburg-Stich von 1626 ist dieser Verlauf gut zu erkennen. An diesem Abfluss stand bis 1875 die Angermühle, die schon 1427 genannt wird. Heute befindet sich dort das Rot-Kreuz-Haus. Der Graben wurde zugeschüttet und der Weg auf der früher durch die beiden Flußläufe gebildeten Insel Mühldamm genannt.

  • Prinz Albert & Queen VictoriaDatum21.08.2019 08:58
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Hier zum Abschluss eine heute skurrile anmutende Geschichte:

    In der NS-Zeit sollte der Markt komplett umgestaltet werden. Dazu gehörte die Erweiterung des Rathauses Richtung Rosengasse mit der Errichtung eines „Führererkers“. Zugleich sollte das Albert-Denkmal verschwinden. Die Erinnerung an einen britischen Prinzgemahl, der sich um den früheren und zukünftigen Kriegsgegner Verdienste erwarb, war der NSDAP suspekt. Es störte auch Parteikundgebungen, die auf dem Markt abgehalten wurden. 1935 gab es daher erste Forderungen, das Denkmal zu entfernen. 1941 sollte die Statue eingeschmolzen und das gewonnene Metall der Wehrmacht übergeben werden. Ein Jahr später behauptete das Hetzblatt „Stürmer“, dass Albert ein Jude gewesen sei, was deutschlandweit für Aufregung sorgte. Der Widerstand der Bevölkerung und ein Gutachten des Reichsamtes für Sippenforschung, welches die „arische“ Abstammung Alberts bestätigte, verhinderten den Abbau des Denkmals.

  • Prinz Albert & Queen VictoriaDatum20.08.2019 06:10
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Kommen wir nun zum Albert-Denkmal:

    Rund 8 Monate nach dem Tode Prinz Alberts gründeten Coburger Honoratioren im August 1862 ein Komitee zur Errichtung einer Gedenkstätte. Gerade unter den wohlhabenden Bürgern erfreute sich der Prinzgemahl großer Beliebtheit. Er galt als „Ikone bürgerlicher Moralvorstellungen“, dem man ein Denkmal stiften wollte. Als Standort für ein solches Monument wählte das Komitee den neu angelegten Albertsplatz aus. Nach Besichtigung dieser Örtlichkeit lehnte Queen Victoria diesen Vorschlag Ende 1862 ab. Stattdessen setzte sie ihren Willen durch: Das Denkmal sollte zentral auf dem Markt errichtet werden. Hier besäße das Monument seine größte Ausstrahlungskraft. Idee und Verwirklichung des Projekts geschahen ohne Rücksprache mit Herzog Ernst II., dem Bruder Alberts, was diesen sehr verärgerte. Am 46. Geburtstag des Prinzen wurde das Denkmal 1865 im Beisein der Queen und ihrer Kinder eingeweiht.

    Es zeigt den etwa 40 Jahre alten Prinzgemahl im Ornat des britischen Hosenbandordens. Er blickt dabei in Richtung des Rathauses gen Süden. In der Hand hält er einerseits einen Marschallstab und andererseits den Bauplan des Crystal Palace, der 1851 zur Londoner Weltausstellung eröffnet wurde. Die 3,18 m hohe Bronze-Statue stiftete Queen Victoria. Der aus Fichtelgebirgs-Syenit bestehende Sockel finanzierte das Coburger Denkmalkomitee, während Ernst II. die Kosten für die eiserne Umfriedung des Monuments übernahm. Die Statue entwarf der englische Bildhauer William Theed jr. (1804-1891), der im Auftrag der Queen zahlreiche Bildnisse Alberts fertigte. Von ihm stammen auch zwei Marmorbüsten des Prinzen, die in den Schlössern Ehrenburg und Callenberg aufgestellt sind. Ein Pendant des Coburger Denkmals steht in Sydney/Australien.

  • Prinz Albert & Queen VictoriaDatum19.08.2019 08:29
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Die konstitutionelle Monarchie Englands forderte von der Königsfamilie neue Legitimationsstrategien. Prinz Albert versuchte durch Wohltätigkeit gegenüber dem Volk, die Akzeptanz der Krone zu steigern. So bemühte er sich um die Verbesserung der Wohnverhältnisse für Arbeiter, über die 1845 Friedrich Engels (1820-1895) in seiner Studie über „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ schockiert berichtet hatte. Von dieser Legitimationsform überzeugt, versuchte Alberts Bruder Ernst, ebenfalls durch Wohltätigkeit zu gefallen. Er trieb den Bau des Coburger Landkrankenhauses voran (1862 eingeweiht) und öffnete zwei herzogliche Parks - Hofgarten (1858) und Park Callenberg (1850) - , in denen sich das Volk von der Arbeit erholen sollte.

  • Norbert NiermannDatum18.08.2019 14:19
    Thema von Christian im Forum Sonstiges

    Das Coburg-Magazin-Forum gedenkt seines am 17. August 2019 verstorbenen langjährigen Mitglieds

    Norbert Niermann


    mit Hochachtung und wird seinen überragenden Einsatz für die Visualisierung der Geschichte Coburgs in ehrender Erinnerung behalten.

  • Prinz Albert & Queen VictoriaDatum17.08.2019 09:10
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Der britische Klempner George Jennings (1810-1882) präsentierte auf der Londoner Weltausstellung von 1851 seine Erfindung, ein „water closet“ (WC) mit eigener Spülung. Dies rief eine große Resonanz hervor. Bereits 1860 baute man im Schloss Ehrenburg für Queen Victoria eine solche mahagoni-umkleidete Toilette englischer Herstellung ein. Diese blieb jedoch Staffage. Das Abflussrohr reichte nur bis in den Keller. Erst ab 1907 wurde in Coburg die Kanalisation angelegt und führte zur Installation weiterer WC´s.

  • Prinz Albert & Queen VictoriaDatum16.08.2019 08:25
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Durch die Heirat Prinz Alberts kamen hiesige Bräuche an den britischen Königshof. Schon 1840 feierte der Hof „deutsche Weihnachten“. Dazu gehörte auch das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes, wie es in den deutschen Städten schon in der Frühen Neuzeit üblich war. Mit der Verbürgerlichung des Adels gelangte dieser Brauch in die Fürstenhäuser. 1848 publizierte die Illustrated London News einen Holzschnitt mit der Darstellung der britischen Königsfamilie vor einem Weihnachtsbaum. Daraufhin gelangte der Brauch in alle Bevölkerungsschichten Englands.

  • Prinz Albert & Queen VictoriaDatum15.08.2019 08:31
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Albert und sein Bruder Ernst schon früh Gartenbau betrieben. Im Schlosspark Rosenau stellte man ihnen dafür ein Stück Land zur Verfügung. Dies war auch Teil ihres Erziehungsprogramms, welches ihr Lehrer Florschütz für sie ausarbeitete.

    Anlässlich des diesjährigen Jubiläums wurde dieser Garten rekonstruiert. Er befindet sich hinter dem sogenannten Kavaliershaus, in welchem 1900 Herzog Alfred gestorben war.

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  • Prinz Albert & Queen VictoriaDatum14.08.2019 08:48
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Bereits um 1800 verfolgte man in Großbritannien die Industrialisierung der Landwirtschaft unter wissenschaftlichen und ökonomischen Erwägungen. Es entstanden Musterfarmen. Zudem bildete sich eine „Agriculture-Bewegung“, die den Fortschritt in diesem Bereich vorantreiben wollte. Prinz Albert stand nach 1840 an der Spitze dieser Bewegung. In dieser Funktion schickte er die neuesten technischen Geräte nach Coburg, um den Agrarsektor dort zu fördern. Begeistert von dieser Entwicklung errichtete sein Bruder Ernst 1860-63 und 1877-79 zwei herzogliche Musterfarmen (Callenberg und Ernstfarm). Trotz einiger Probleme setzten sich diese fürstlichen Innovationen in der Coburger Landwirtschaft nach 1900 durch.

  • Dr. Moritz CramerDatum13.08.2019 21:44
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Auch im Adressbuch von 1926 ist er als Facharzt für Nervenkrankheiten aufgeführt.

    Ich gehe mal davon aus, dass das stimmt.

    im Übrigen wird immer wieder angegeben, dass er seine Praxis in der Mohrenstraße Nr. 4 hatte. Auch das ist nicht korrekt. Die Praxis befand sich im Haus Mohrenstraße 9a.

    In der Nr. 4 gab es aber eine Praxis für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, aber mit einem anderen Arzt.

    Ich hoffe, dass jetzt alle Klarheiten beseitigt sind,-)

  • HäuserabbrücheDatum13.08.2019 21:34
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Ja, hier wird ein Hotel gebaut und die denkmalgeschützten Gebäudeteile bleiben erhalten.

  • Herzlichen GlückwunschDatum13.08.2019 08:41
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Alles Gute zum Geburtstag, Rolf

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