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  • MauerDatumGestern 08:52
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 8

    1605 Erstmals erwähnt.

    1711 Ein alter Bau mit drei Stockwerken und zwei Stuben.

    1766 Johann Christoph Neupert, Schuhmachermeister

    1807 Christian Friedrich Lenk, Schuhmachermeister, erblich

    1842 Christian Philipp Lenk, Schuhmachermeister, erblich.

    1864 Johann Georg Lenk, Schuhmachermeister, erblich.

    1910 Georg Fiedler

    1919 Rosa Fiedler

    1955 Ida Schelhorn, Hausfrau

  • Ketschendorfer Straße DatumGestern 08:41
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Es gab zwar in diesem Bereich einen Brunnen, dessen Brunnenkasten sich heute in Rögen befindet. An welcher Stelle der sich am Anger befand, weiß ich nicht.

  • Wer weiß wo was ist?Datum22.04.2019 12:19
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Diese Firma befand sich im Hause Steinweg Nr. 11.

  • MauerDatum22.04.2019 09:24
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 7 - Ehemaliges Physikatshaus

    In diesem Haus lebte der Stadtarzt (im damaligen Sprachgebrauch Stadtphysikus genannt).

    1581 Erstmals erwähnt.

    1772 Eva Kunigunda Weidmann, Witwe

    1816 Johann Georg Weidmann, Hofuhrmacher, erblich.

    1836 Sophie Johanne Weidmann, Witwe, erblich.

    1837 Christian Imanuel Hartmann, Kaufmann, erblich.

    1845 Hermann Gräf, Kaufmann, erkauft das Wohnhaus.

    1881 Magdalena Gräf, Tabak- und Delikatessengeschäft

    1898 Max Gräf, Hoflieferant

    1903 Verkauf des Grundstücks an die Stadt Coburg

    Danach sind folgende Geschäfte aufgeführt:

    Delikatessengeschäft Gräf (bis 1928)
    Weinkelterei Dinkel (bis 1931)

    Das Gebäude wurde 1934 bei der Neubebauung des Gräfsblocks abgerissen.

    Bildmaterial und weitere Infos findet sich hier in diesem Forum unter folgendem Aufsatz:

    Der Gräfsblock - Die Verbindung zwischen Spitalgasse und Mohrenstraße (Beitrag vom 03.04.2009)

  • Frohe Ostern ...Datum21.04.2019 08:49
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Ich wünsche allen Forumsteilnehmern und Lesern ein frohes Osterfest.

  • MauerDatum20.04.2019 07:49
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 6

    1606 Erstmals erwähnt.

    1678 Ein altes Haus mit drei Stockwerken und drei Stuben.

    1798 Anna Maria Günschmann

    1806 Eva Elisabeth Popp, Turmwächtersehefrau

    1810 Johann Stephan Schilling

    1838 Neubau des Hauses des Zimmermeisters Böhm

    1864 Eva Maria Böhm

    1868 Friedrich Böhm, Zimmermeister

    1870 Erhard Rauscher

    1872 Salomon Reißenweber, Musikdirektor

    1880 Margarethe Brückner

    1898 Ludwig Schunk, Schreinermeister

    1900 Friedrich Jahn

    1902 Anton Schmutzer, Sattler

    1955 Glaswerk Schuller GmbH

  • MauerDatum19.04.2019 13:10
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    ja, Der Fotograf stand am heutigen Ende der Mohrenstraße.

  • MauerDatum19.04.2019 08:01
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Zu dieser Gaststätte gibt es einen Zeitzeugenbericht von Lina Hermann die über 70 Jahre im Hinterhaus Spitalgasse 25 lebte (heute Mauer 28). Dieser Bericht wurde erstmals 1982 veröffentlicht.

    "An der Stelle, wo heute die Hypobank steht, war Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts das außerordentlich beliebte Restaurant Schaffner. Diese Gastwirtschaft bestand aus einem großen Wirtsgarten, in dem sich mehrere kleine Gebäude befanden. Das Restaurant Schaffner galt lange Zeit als Coburgs feinste Weinstube und vornehmstes Bierlokal. Es verkehrten dort Beamte und Offiziere sowie Künstler des Hoftheaters. Die Räume reichten mit der Zeit für die zahlreichen Gäste nicht mehr aus. Der Sohn von Schaffner baute deshalb um. Es entstanden aber in einem langgestreckten Bau einige ungemütliche Säle, so dass die Gäste fernblieben. Der Besitzer kam in finanzielle Schwierigkeiten. Die Nachfolger wechselten häufig. Auch der Name wechselte. Die Wirtschaft hieß zuletzt die "Grübelei" nach einem Wirt Griebel, der vorher eine Wirtschaft im Steinweg besaß. Um den Betrieb rentabel zu halten, wurden allerlei Vergnügungen abgehalten, bei denen es nicht immer fein zuging. Der Lärm war oft so laut, dass die Nachbarschaft nicht schlafen konnte. Es entstanden oft Prügeleien. Nach der Jahrhundertwende wurde die Grübelei abgerissen. An ihrer Stelle wurde das Hotel "Bürgerhof" gebaut, das sich nicht halten konnte."

  • MauerDatum18.04.2019 09:18
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 5

    1858 Wilhelm Schaffner, Gastwirt und Bierbrauer

    1872 Bau eines Gasthauses auf der Mauer (Gasthof "Grübelei")

    1878 Albrecht Schaffner, Gastronom (Gasthof "Grübelei")

    1900 Vereinsbrauerei Coburg, Wirt: Michael Jäger

    1904 Hans Münscher, Baumeister (Gasthof "Grübelei")

    1910 wird dieses Gebäude abgerissen. An gleicher Stelle entsteht das heutige Anwesen Mohrenstraße 38.

    [[File:Grübelei-1.jpg|none|auto]][[File:Grübelei-2.jpg|none|auto]]

    Hier zwei Aufnahmen dieser Gaststätte

  • MauerDatum17.04.2019 09:12
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 4

    1603 Erstmals erwähnt.

    1804 Johann Nicolaus Müller

    1842 Rosina Dorothea Mangler, ein Neubau

    1853 Johann Margaretha Marlier

    1864 Berta Albrecht, Rechtsanwaltswitwe

    1875 Christian Krämer, Landkrankenhausinspektor

    1892 Friedrich Jahn, Flaschenbierhandlung

    1904 Otto Heyn, Flaschenbierhandlung

    1955 Erbengemeinschaft Heyn

    [[File:Mauer 4 (2).jpg|none|auto]]

    In diesem Gebäude befand sich nach 1945 die Gaststätte "Frankenbräustüble". Mitte der 1990er Jahre wurde dieses Haus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

  • MauerDatum16.04.2019 09:21
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 3

    1875 Johannes Kleemann

    1886 Emma Kleemann

    1912 Erbengemeinschaft Kleemann

    1919 Elise Schade

    1934 Emma Bergner

    1955 Wolfgang Bergner, kaufm. Angestellter

    Dieses Gebäude befand sich an der Ecke Mauer/Grabengasse am heutigen Treppenweg beim Möbelhaus Hirsch. Es wurde beim Bau des Parkhauses Mauer in den 1970er Jahren abgerissen.

  • MauerDatum15.04.2019 08:37
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 2a

    Dieses Gebäude gehörte ursprünglich zum Anwesen Judengasse Nr. 10 (Gasthof "Zum Goldenen Hirschen"). 1883 folgte die Abtrennung von diesem Gebäudekomplex.

    1883 Wilhelm Krämer, Gastwirt

    1889 Gustav Besser, Druckereibesitzer

    1924 Edmund Müller, Konditor aus Wildenheid (noch 1955)

  • MauerDatum13.04.2019 09:31
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 2

    1602 Erstmals erwähnt

    1704 Ein altes Haus mit zwei Stockwerken, zwei Stuben und einem Stall.

    1791 Rosina Dorothea Döhler

    1802 Erbengemeinschaft Döhler

    1842 Friederike Voigt, erblich

    1876 Carl Voigt, Buchbindermeister

    1896 Dietz´sche Hofdruckerei

    1898 Graphische Werke, Inhaber: Gustav Besser

    1919 E. S. Spanaus, Magazin für Haus und Küche

    1927 Müller & Schmidt, Sprechsaal-Verlag (auch 1955 verzeichnet)

  • MauerDatum12.04.2019 09:26
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Mauer 1

    1557 Erstmals erwähnt, das Marktmeistershaus; gehörig der Stadt Coburg

    1803 Die Marktmeisterswohnung

    1823 Johann Friedrich Volkmann, Ratsdiener (Mieter)

    1837 Georg Friedrich Schmidt, Marktmeister (Mieter)

    1870 Heinrich Zetzmann, Polizeikommissar (Mieter)

    1900 Abbruch des Hauses

    Das Gebäude wurde im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Areals am Judentor abgerissen. Abgebrochen wurden damals auch drei Gebäude in der Judengasse (Nr. 14, 16 und 18), darunter auch das Vortor der Judentores. Das Haus Mauer Nr. 1 war am Judentor angebaut. Von dort gelangte man auch ursprünglich in die Turmstube. Nach dem Abriss wurde ein neuer Aufgang mit Balkon an dem Tor angebaut.

  • MauerDatum12.04.2019 09:15

    Diese Straße beginnt am Judentor und endet am Spitaltor. Der Name ist leicht erklärt: Hier führte die innere Stadtmauer entlang. Aus diesem Grund ist diese Straße nur einseitig mit Häusern bebaut worden.

    Von der Altbebauung hat sich wenig erhalten. Vieles ist beim Bau des Gewerbehofes Anfang der 1980er Jahre abgerissen worden.

  • Szenen vor 100 JahrenDatum11.04.2019 09:24
    Thema von Christian im Forum Coburger Geschichte

    Vor 100 Jahren beschäftigte sich die Coburger Regierung mit den Anschluss des Freistaates Coburg an Bayern. Diesbezüglich fanden mit den bayerischen Verantwortlichen Verhandlungen statt. Über diese Aspekte wurden bereits zahlreiche Abhandlungen geschrieben.

    Interessant sind jedoch zwei beiläufige Blätter in den Akten, die hier erstmals erwähnt werden und einen Eindruck über die damaligen Verkehrsverhältnisse geben. Sie waren geprägt von ernsten Energieproblemen, womit das Deutsche Reich das Jahr 1919 hindurch zu kämpfen hatte. Es herrschte nämlich ein derartiger Kohlenmangel, dass bei der Bahn der lebensnotwendige Güterverkehr Vorrang vor der Personenbeförderung hatte. Dementsprechend fielen viele Zugverbindungen aus. Am 7. August 1919 kündigte der Stadtrat von Königsberg (in Bayern), das damals zum Freistaat Coburg gehörte, der Coburger Landesregierung an, dass er mit einem Pferdefuhrwerk in die Vestestadt kommen will, um in einem Gespräch Näheres über den Stand der Verhandlungen mit Bayern zu erfahren. Eine Bahnfahrt über Hofheim, Haßfurt und Bamberg war wegen des eingeschränkten Zugverkehrs nicht möglich und ein Auto stand nicht zur Verfügung.

    Die Coburger Landesregierung hatte drei Monate später ähnliche Schwierigkeiten wie der Königsberger Stadtrat. Am 5. November 1919 berichtete sie in einem Eilbrief nach München über eine Abstimmung im Coburger Landtag und schrieb u. a. wörtlich: "Wir würden dankbar anerkennen, wenn den hiesigen Regierungsvertretern die Reisemöglichkeit nach München durch die Gestattung der Benutzung von Güterzügen oder sonst wie gegeben werden könnte." Nun, die Coburger Delegation hat es doch noch fertiggebracht, mit einem Auto nach München zu reisen, haben aber vorher die bayerische Regierung dringend um Förderung und Unterstützung durch die bayerischen Behörden gebeten.

    So sah es im Jahre 1919, ein Jahr nach Kriegsschluss aus: Sehr eingeschränkte Verkehrsverhältnisse und schwierige Reisemöglichkeiten, dazu Rationierung aller Lebensmittel. Bezugsscheine auf Textilien und Schuhe. Ein besonders krasses Beispiel der damaligen Ernährungslage: Wenige Wochen vor Weihnachten war in Neustadt bei Coburg 14 Tage lang keine Milch für Säuglinge vorhanden. Dieses katastrophalen Verhältnisse führten auch dazu, dass sich die Coburger Bevölkerung zu Bayern hinwendete. Man nahm an, dass durch diesen Zusammenschluss, sich die Versorgungslage im ehemaligen Herzogtum verbessern würde. Viele Historiker sehen in dieser "Bauchentscheidung" den ausschlaggebenden Faktor, dass sich die Bevölkerung in der Volksbefragung 1919 zu einhellig für Bayern entschieden habe.

  • Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Ich habe mir diese Dokumentation im ZDF bereits angeschaut. Ich muss sagen, dass die fachlich sehr gut gemacht ist. Auch die NS-Zeit wird thematisiert. Die wissenschaftliche Beratung übernahm Thomas Nicklas, der m. E. die bisher beste Gesamtdarstellung des Hauses Coburg geschrieben hat.

  • Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Das "Bräustüble" in Meschenbach

    Die Geschichte dieses Gasthofes beginnt bereits 1557, als ein Valentin Reinhardt an der Landstraße zwischen Coburg und Bamberg eine Schankstatt eröffnete. 1775 erhielt ein Vorfahr des heutigen Besitzer, Johann Georg Stahn, eine Braukonzession. Dies war die Geburtsstunde der späteren Meschenbacher Brauerei. Stahn erhielt 1778 die Erlaubnis, sein Bier auch in Coburg zu verkaufen. Dies war folgenreich. Das Meschenbacher Bier wurde zu einer Institution in der Vestestadt. Davon zeugten noch im 20. Jahrhundert die Gaststätte "Meschenbacher" im Steinweg und die Tatsache, dass das Bier auf dem Vogelschießen ausgeschenkt wurde.

    Der letzte Namensträger der Stahn´s, schied 1935 aus dem Unternehmen. Dieses wurde von Stahns Schwiegersohn Georg Gömmel weiterbetrieben. Wiederum dessen Schwiegersohn, Friedrich Müller, übernahm 1960 den Betrieb. 1975 wurde die Brauerei geschlossen. Das Bräustüble indes wird von der Familie Müller weiterhin betrieben.

    [[File:brauerei-meschenbach .jpg|none|auto]]

  • Hinterm MarstallDatum09.04.2019 09:14
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Hinterm Marstall 6

    1499 Erstmals erwähnt

    1630 Herzog Johann Casimir erwirbt als Haus als fürstliche Schlosserwerkstatt (siehe herzogl. Wappen am Eingang)

    1730 Ein Haus mit zwei Stockwerken, zwei Stuben und einem Keller

    1783 Friedrich Vogt, Hofadvokat

    1815 Rosina Sophia Hofmann, erkauft.

    1832 Johann Andreas Hofmann, der Ehemann, erblich.

    1852 Erbengemeinschaft Hofmann

    1877 Christian Stang, Schneidermeister

    1882 Rosina Stang, Schneidermeisterswitwe

    1894 Johann Günther, Privatier

    1937 Erbengemeinschaft Günther

    1955 Anna Günther, Hausfrau

  • Hinterm MarstallDatum08.04.2019 08:37
    Foren-Beitrag von Christian im Thema

    Hinterm Marstall 5

    1499 Erstmals erwähnt.

    1716 Ein altes Haus mit zwei Stockwerken, einer Stube, einem Keller und einem Stall

    1791 Erbengemeinschaft Carl

    1800 Georg Friedrich Jacobi, Nadlermeister, erkauft.

    1802 Catharina Margaretha Mengewein, erkauft.

    1811 Johann Christoph Plapper, Beutlermeister, erkauft.

    1836 Sabina Plapper, Beutlermeisterswitwe, erblich.

    1837 Johann Caspar Puff, Landwirt, erblich.

    1864 Anna Barbara Puff, Landwirtswitwe, erblich.

    1904 Ernst Puff, Schreinermeister

    1910 Berthold Poßeckert, Lokomotivführer (auch 1955 verzeichnet)

Inhalte des Mitglieds Christian
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