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  • Firma BrandtDatum31.07.2016 10:09
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Firma Brandt

    Am Markt gab es auch ein Spielwarengeschäft in der Passage ganzt am Ende zur Mohrenstraße. Das war zwar klein aber fein!

    Da habe ich als Gymnasiast immer Revel-Modelle gekauft

  • Thema von sailgeneration im Forum Coburger Geschichte

    Große Frage!

    Ist es Truffalistat oder gar eine Anlage, die vor den Gründungszeiten Coburgs bereits bestand?

    Wer hat mehr Wissen, als es im Radi Eins Artikel beschrieben steht?

    War jemand an den ersten Grabungen beteiligt?

  • Geheimgang zur VesteDatum08.07.2012 09:49
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Geheimgang zur Veste

    Nee, leider darf der gar Nix weitergeben.

    Er musste eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben!

    Wird wohl seinen Grund haben, warum die Nix rauslassen?

    Gruß Jochen

  • Geheimgang zur VesteDatum01.07.2012 11:11
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Geheimgang zur Veste

    Moin!

    Ich kenne jemanden, der für die unterirdischen Gänge vom IHK zur Ehrenburg und weitere das Schließssystem installiert hat.

    Aussage: Da ist fast jedes Gebäude unterirdisch angebunden. Die Gänge sind x Kilometer lang.

    Warum die Stadt so verschwiegen ist in dieser Beziehung, weiß ich nicht.


    Gruß
    Jochen

  • Untergegangene OrtschaftenDatum29.08.2009 16:54
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Untergegangene Ortschaften

    Man muss sich unweigerlich die Frage stellen wo soll den Grundwasserspiegel vor der Absenkung gewesen sein?

    Das Gebiet über das wir sprechen, ist auch heute noch Feuchtgebiet und wurde nur durch Drainagen im letzen JDH für den Staßenverkehr nutzbar gemacht. Das kann also nicht vor ein paar JHDs noch nasser gewesen sein, denn dann hätte es unter Wasser gestanden!

    Der westlich LK wurde im Dreisigjährigen Krieg ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

    Ich beziehe mich hier auf das Buch 'Die Wirkungen des dreißigjährigen Krieges in der Pflege Coburg' von Walter Dietze.

    Beispiele:
    Mannschaft
    Coburg 1618: 850 - 1650: 541
    Oberlauter 1618: 38 - 1650: 19
    Birkenmoor 1618: 2 - 1650: 0
    Drossenhausen 1618: 14 - 1650: 7
    Rodach 1618: 315 - 1650: 84
    Gauerstadt 1618: 72 - 1650: 25

    Güter
    Oberlauter 1618: 18 - 1650: 12
    Birkenmoor 1618: 2 - 1650: 1
    Drossenhausen 1618: 14 - 1650: 7
    Großwalbur 1618: 5 - 1650: 1

    'Über alle Dörfer lagen auch 2 Jahre nach Kriegende die Hälfte der Güter brach!'

    Das sagt auch exemplarisch schon alles!

    Gruß Jochen

  • Untergegangene OrtschaftenDatum28.08.2009 20:54
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Untergegangene Ortschaften

    Es gibt einiges in Bobo's Artikel zu korrigieren.

    A) wurde der Coburger Landkreis - besonders der östliche - im 30-jährigen Krieg erheblich in Mitleidenschaft gezogen;

    B) Sind Ortschaften im Umkreis Ebersdorf nicht um 1300 untergegangen. Sie werden in Unterlagen bis ins 17. und 18. Jahrhundert genannt;

    C) War die Absenkung des Wasserspiegels nicht die Ursache - das beweisen Dokumente aus der Zeit

    Sorry, aber so konnte ich das in einem öffentlichen Forum einfach nicht stehen lassen.

    Gruß Jochen

  • Untergegangene OrtschaftenDatum01.03.2009 18:10
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Untergegangene Ortschaften

    Hallo BOBO


    Ich habe eine weitere Wüstung in Frohnlach nachweisen können.

    Interesse?

    Bitte um Kontakt per Email.

    Gruß Jochen

  • Geheimgang zur VesteDatum29.09.2008 20:16
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Geheimgang zur Veste

    Dann verstehen wir uns ja umso besser!

    Trotzdem kann ich dieses alte Gewäsch nicht mehr hören und wollte dem final ein Ende setzen!

    Gruß Jochen

  • Geheimgang zur VesteDatum28.09.2008 22:07
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Geheimgang zur Veste

    Keine Ahnung!

    Haben denn die Coburger einen con 1900 - ???



    Gruß Jochen

  • Hallo Gerd,

    Über dem Tor steht noch wer da mal gearbeitet hat!

    Weiß jemand was mit dem Haus passiert?

    Wird es erhalten oder abgerissen?

    Steht es zu Verkauf?

    Wer ist heute Eigentümer?

    Gruß Jochen

  • Geheimgang zur VesteDatum28.09.2008 17:06
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Geheimgang zur Veste

    Zitat von Jürgen

    Die Neustadter sagten immer dies hieße "Nie ein Coburger!"
    Übrigens, was bedeutet es, wenn in Neustadt ein Hund im Kinderwagen spazierengefahren wird?
    Ganz einfach: Essen auf Rädern!
    Jürgen


    Hoffe anbei der finale Beweis, dass die Coburchä die Hundsfrasä warn:

    Auszug aus dem 'Bürgerbuch der Herzogl. Residenzstadt Coburg' auf Seite 139:

    E: Gebührentarif
    §27. Schlacht und Unetrsuchungsgebühren:
    Für das schlachten, die Schlachtvieh- und Fleischbeschau und bezw. Trichinenschau sind zu zahlen:
    Für 1 Pferd M 5.--
    " 1 Bullen (unkastriert, mit mindestens 1 Schaufel) M 6.--
    .
    .
    .
    " 1 Schaf oder Ziege M. -.20
    " 1 Hund M. -.20
    Die in vorstehendem Absatz normierten Gebührensätze gelangen auch bei Notschlachtungen zur Erhebung.

    Für die mikroskopische Untersuchung auf Trichinen werden erhoben:
    Für 1 Schwein oder 1 Hund M. -.50
    Für einzelne Schweinestücke oder für zwei nachweislich von einem SChweine stammende Stücke (Schinken, Schweinsrücken) M. -.30

    Gerne kann ich noch weitere Dokumente liefern, die den Verzehr von Hundefleisch in Coburg beweisen.

    Gebt Euch doch mit so hochnäsig - Ihr Residenzler!

  • Thema von sailgeneration im Forum Coburger Geschichte

    Wer kennt denn den Wagen- und Karrosieriebau Werner Schilling am Zinkenwehr.

    Da verkommt gerade ein Gebäude mit der oben genannten Anschrift. auf dem Gehweg sind bereits Absperrungen vorgenommen worden um die Fußgänger vor herabfallenden Teilen des Hauses zu schützen.

    Kümmert sich da einer drum?

    Gruß Jochen

  • AbstürzeDatum23.03.2008 19:55
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Abstürze

    BRANDENSTEINSEBENE

    kann das nicht davon kommen das es da gebrannt hat?

    'gebrannte Steine', könnte auch auf Erzverhüttung deuten?

    Kennt jemand bergbauliche Aktivitäten in der Nähe? War da nicht ein Steinbruch bei Löbelstein?

    Gruß Jochen

  • Untergegangene OrtschaftenDatum23.03.2008 18:42
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Untergegangene Ortschaften
    Hallo!

    Ich habe mittlerweile einige Wüstungen zwischen Coburg, Sonnefeld und Lichtenfels entdeckt. Die meisten sind leider in der Karte der BDs nicht registriert. D.h. sie werden bei anstehenden Bauarbeiten nicht berücksichtigt!

    Aktuelle wird die umgehung von Rödental gebaut. Diese soll angeblich eine keltische Siedlung zerstören.

    Unsere Heimat verliert dadurch an Vergangenheit, weil sie keiner mehr rekonstruieren können wird!

    Wo findet man Karten aus der frühen Vorzeit?


    Neben Wüstungen gab es in der Region jede Menge bergbauliche Aktivitäten. Die amtlichen Stellen behaupten, dass es in der Region Coburg keine Bergwerke gegeben habe. Das ist schlicht weg falsch.

    Es gibt Mundlöcher (Eingänge in Stollensysteme = horizontaler Eingang) und Hinweise auf Schächte (vertikale Eingänge in Bergwerke). Aber noch viel mehr gibt es nachgewiesene Hinweise auf Schmelzstätten. ... und wo wird Eisen verhüttet - klar - da wo Erz gewonnen wird. Keiner transportiert die große Menge Erz, wenn er nur Interesse an dem Eisen hat!

    Gibt es in diesem Forum Interessierte an den Themen?

    Gruß Jochen
  • 150 Jahre Coburger BahnhofDatum23.03.2008 18:35
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema 150 Jahre Coburger Bahnhof

    Weißt Du wer Eigentümer der Stinnes Spedition ist?
    Dazu gehört im Übrigen auch Schenker u.v.a.!

    ... genau. Die DB!

    Gruß Jochen

  • Untergegangene OrtschaftenDatum24.09.2007 22:04
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Untergegangene Ortschaften

    Hallo,
    habt Ihr weitere informationen zum Thema Wüstungen im Coburger Land?
    Ich bin noch immer auf der Suche nach Informationen zur Gründung der Ortschaften/Höfe/... in der Gegend Frohnlach-Sonnefeld.

    Danke für jede Hilfe!

    Gruß Jochen

  • Auflistung Coburger BrauereienDatum08.02.2006 22:38

    Seht Euch mal den Artikel: 7741122415 bei ebay an:
    http://cgi.ebay.de/A751-LITHO-Gruss-aus-...1QQcmdZViewItem

    Gruß Jochen

  • Untergegangene OrtschaftenDatum06.02.2006 07:52
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Untergegangene Ortschaften

    Habe neue Unterlagen zu Frohnlachs Geschichte. Da haben sich verschiedenste Wissenschaftler mit beschäftigt.
    Unter http://www.frohnlach.de habe ich da einiges zusammengetragen. Kommt noch einiges - wenn ich die Zeit habe alles zu digitalisieren!
    Gestern war ich an der ursprünglichen Niederlassung. Ist mittlerweile gut zu Fuß erreichbar!

    Gruß
    Jochen

  • Geschichte der Coburger SchützenDatum06.02.2006 07:46

    Um 1920 hat es einen Schützenverein in Frohnlach gegeben. Der war Patenvereni bei der Fahnenweihe der Gruber Schützen.

    Hat jemand von Euch Unterlagen, Dokumente, Bilder die auf diesen heute nicht mehr existenten Verein hinweisen?

    Ich betreibe die Seite http://www.frohnlach.de und würde dort gern vom untergegangenen Schützenverein berichten.

    Gruß
    Jochen

  • AbstürzeDatum18.01.2006 07:48
    Foren-Beitrag von sailgeneration im Thema Abstürze

    Nee, der Chronist war Arno Rüger:

    Arno Rüger — 34 Jahre im Dienste der Gemeinde Frohnlach

    Er verkörperte über drei Jahrzehnte die Gemeindeverwaltung Frohnlach schlechthin — der „Rügers-Arno“! Verwaltungsangestellter, Gemeindekassier, Standesbeamter, Chronist usw. — es gab keinen Vorgang, der im Rathaus der ehemals selbständigen Gemeinde Frohnlach nicht über seinen Schreibtisch gegangen wäre. Stets aufgeschlossen gegenüber allen Belangen der Bevölkerung, war Arno Rüger in dieser langen Zeit zu einer „Institution" in Frohnlach geworden, ja, er war die „Seele" in der Verwaltung seiner Heimatgemeinde.
    Arno Rüger, ein „waschechter Franicher", wurde am 5. 9. 1919 als Sohn des Korbmachers Max Rüger und seiner Ehefrau Anna geb. Friedrich, in Frohnlach, Hs.-Nr. 92 (später Bahnhofstraße 8 - jetzt Göritzenstr. 8) geboren. Hier wuchs er auch mit seiner jüngeren Schwester Gerda (jetzt verheiratete Volk, Neugasse 4) auf.
    Die Eltern betrieben eine kleine Landwirtschaft und fertigten, wie damals in vielen Familien üblich, Körbe und Wäschetruhen in Heimarbeit an.

    Arno Rüger besuchte zunächst die Volksschule seines Heimatortes und wechselte später an das Gymnasium Ernestinum nach Coburg. Hier konnte er jedoch nur zwei Klassen besuchen, da der finanzielle Aufwand für die Familie zu groß war.
    Am 25. 3. 1934 wurde er in der Ebersdorfer Kirche von Pfarrer Lochner konfirmiert.

    Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Steinmetz bei der Firma Granit- und Marmorwerke Schmutzler in Coburg und erlernte anschließend in Wunsiedel die verschiedenen Schriftbilder für Grabsteine. Dies kam ihm später bei seiner Tätigkeit in der Frohnlacher Verwaltung zugute, denn viele Urkunden für dienstliche und private Zwecke wurden von ihm kunstvoll gestaltet.
    Im Jahre 1939 verlobte er sich mit der Packerin Martha Ehrlicher, sie stammt aus dem Haus Nr. 104 (jetzt Ehrlicherstraße 11) und ist die Tochter der Korbmacherseheleute Georg Max Ehrlicher und Johanna geb. Schillig.

    Das Schicksal nahm nun seinen Lauf — und es hielt für Arno Rüger ein schweres Los bereit!
    1938 leistete er seinen Reichsarbeitsdienst ab und wurde zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als einer der ersten Wehrpflichtigen aus Frohnlach im Oktober 1939 eingezogen. Nach einer Schnellausbildung beim Infanterie-Regiment 95 in Coburg nahm er am Polen- und Frankreichfeldzug teil. Anschließend kam er nach Rußland, wo ihn genau an Weihnachten 1941 ein harter Schicksalsschlag ereilte.
    50 Kilometer vor Moskau wurde er durch einen Granatsplitter schwer verletzt, sofort mußte ihm im Feldlazarett ein Bein bis zum Oberschenkel amputiert werden. Damit aber nicht genug. Sofort nach der Operation erfolgte ein neuer schwerer feindlicher Luftangriff, und seine gesamte Kompanie mußte die Flucht ergreifen. Arno Rüger hat nie vergessen, daß ihn sein Kamerad Walter Höcherich (späterer Bürgermeister von Grub a. Forst) als Frischoperierten auf einen Schlitten gebunden und mit zurück genommen hat. Es war damals ein besonders harter Winter in Rußland gewesen, und durch die eisige Kälte ist dem Verletzten während des Rückzuges auch der gesunde Fuß erfroren und mußte in Warschau abgenommen werden. Aber auch jetzt nahm das Leiden noch kein Ende. Er verbrachte nahezu noch ein ganzes Jahr in Lazaretten in Schmalkalden, Fulda und zuletzt in Coburg, wobei er noch mehrere schwere Operationen über sich ergehen lassen mußte, letztlich mit dem traurigen Ergebnis, daß auch das zweite Bein unterhalb des Knies amputiert werden musste.

    Am 16. 1. 1945 heiratete er seine Verlobte Martha Ehrlicher, die ihm auch während seines schwierigen Genesungsprozesses immer zur Seite gestanden war und ihm die Kraft und den Mut zum Weiterleben gab. Im Mai 1944 wurde die Tochter Karin, jetzt verheiratete Kirchner, geboren.

    Nachdem aufgrund seiner schweren Erkrankung keine Aussicht mehr bestand, seinen ihm lieb gewordenen Beruf weiter auszuüben, wurde ihm zunächst eine Umschulung als Bauingenieur genehmigt, doch die Bauschule in Coburg schloß ihre Pforten, so daß ihm auch dieser Berufsweg verwehrt war.

    Am 1. 5. 1943 schließlich wurde er als Angestellter des öffentlichen Dienstes der Gemeinde Frohnlach übernommen, zunächst als Gemeindeschreiber und dann ab 1. 6. 1943 als Gemeindekassier und schließlich am 30. 9. 1943 auch als Standesbeamter. Vom ersten Tag seines Wirkens in Frohnlach hat sich Arno Rüger in gewissenhafter und pflichtbewusster Arbeit um die Gemeinde verdient gemacht. Zu Beginn seiner Tätigkeit waren es die Bezugsscheine und Lebensmittelkarten, mit deren Verteilung er seine liebe Mühe hatte. 1943 kamen die ersten Flüchtlinge aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches ins Dorf, Arno Rüger musste für ihre Unterbringung sorgen. Der Schulerweiterungsbau, das Feuerwehrgerätehaus, der Straßenbau und vieles mehr wurden mit seinen Planungs- und Finanzierungskenntnissen verwirklicht. Er war Kassier und Schriftführer des Abwasserzweckverbandes Ebersdorf-Frohnlach und fertigte die Niederschriften von den Frohnlacher Gemeinderatssitzungen. Als Vorstandsmitglied war er im VdK-Ortsverband tätig, wirkte einige Jahre im Kirchenvorstand und war Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Frohnlach und des Brieftaubenvereins.

    (Bild: Arno Rüger war schon die rechte Hand des von 1946 bis 1964 amtierenden
    Frohnlacher Bürgermeisters Willy Martin - rechts)

    Ein besonderes Interesse jedoch besaß Arno Rüger für Schriften. Es gibt kaum eine verliehene Urkunde in den Frohnlacher Häusern, die er nicht gefertigt hat. Darüber hinaus hat er als Archivar der Gemeinde manches Dokument aus dem Coburger Staatsarchiv herausgefischt und damit die wertvolle Chronik seiner Heimatgemeinde erstellt. Er liebte es, in seiner Freizeit Formen anzufertigen und dann Figuren zu gießen, von denen noch manche heute in Frohnlacher Gärten stehen. Auch das Schnitzen von Holzfiguren und Weihnachtskrippen gehörte zu seinen Hobbys.

    So war Arno Rüger stets ein überaus aktiver Mensch gewesen, der sich dadurch auch von seinen Schmerzen ablenken wollte, die ihn oft sehr geplagt haben.

    Für seine Frohnlacher war er stets Ansprechpartner, guter Freund und Helfer, insbesondere auf den Gebieten Renten- und Sozialleistungen. Sein Markenzeichen war die Zigarre, die bei ihm nie ausging und deren Rauchschwaden stets durch das Rathaus zogen. Er kannte weder Arbeitsende noch Dienstschluss und hatte sich auch zu Hause ein Büro eingerichtet. Alle wussten, beim Arno kam man auch abends oder am Wochenende noch an, und so hat manches Brautpaar in seiner Wohnung das Aufgebot bestellt, so dass keine Arbeitszeit versäumt werden musste.

    Im Jahre 1976 erlitt Arno Rüger einen Schlaganfall, war zunächst halbseitig gelähmt und dann an den Rollstuhl und das Bett gefesselt. Dies war für ihn, der trotz seiner schweren Behinderung immer aktiv gewesen war, ein schlimmer Zustand. Hiervon konnte er sich auch nicht mehr erholen. Er verstarb am 13. 7. 1980 an den Folgen eines Herzinfarktes.


    Gruß Jochen

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