gibt es noch Fotos von den Betriebsstätten der Porzellanfabrik Albert Riemann, ehemals Kasernenstr. 23. (1860 - 1937)? Gerüchten zufolge sollen ja im Gelände neben der Sparkasse noch Überreste von Porzellanöfen o.ä. sein. Gruß EssPe
Die beiden Straßen (oder Gassen) "Pöbelgasse" und "Poppengasse" sagen mir im Zusammenhang mit Coburg nichts. Diese soll es aber gegeben haben. "Im Juugel luuche" (wie der Kölner so sagt) hilft auch nicht weiter. Weiß man hier vielleicht mehr ?
Sicherlich ist es den meisten schon bekannt: Neu erschienen: Hubertus Habel - Kleine Coburger Stadtgeschichte, Erschienen im Verlag Friedrich Pustet, zer € 12.90
Kurze Anmerkung meinerseits: Das Buch "Kleine Coburger Stadtgeschichte" von Hubertus Habel ist ein recht kurzweiliger kleiner Abriss der Coburger Geschichte mit interessanten Einschüben. Das Buch wird am Mittwoch, den 18.3. offiziell im historischen Rathaussaal vorgestellt. Allerdings kann ich nicht verstehen, dass diese Buchvorstellung Eintritt kosten soll (Abendkasse 14 Euro). Aber vielleicht gibt es ja ein außerordentliches Rahmenprogramm, welches den Eintrittspreis rechtfertigt ....
Beim Durchblättern der Sandner Chronik fiel mit auf, dass für die momentan in der Erneuerungsdiskussion befindliche Angerturnhalle im Januar 1975 einige Häuser Platz machen mussten. Hat jemand noch Fotos von "vor der Angerturnhalle" ??
Heute vor 35 Jahren (also am 26.3.74) haben OB Stammberger und der Stadtrat versucht, die Eröffnung eines Bordells im ehemaligen Hotel "Vier Jahreszeiten", Kasernenstr. 5, zu verhindern. Hat (natürlich) nicht geklappt, das Etablissement gibt es bis heute unter wechselnden Namen. Weiß jemand mehr zum vorherigen Hotel (in seiner Funktion als Hotel)
Am Sonntag, den 24.Mai lädt das Stadtarchiv Coburg von 11 - 15 Uhr zum "Tag der offenen Tür" ein.
Führung mit Einblick in das Magazin, Erstellen von Pergament sowie eine Ausstellung zu den Beständen des Archivs, die Vorführung eines historischen Films über Coburg sind einige Punkte des Programms.
Ich bin auf der Suche nach Informationen zur Coburger Hulle, auch Hullewaatsch, genannt. Hat jemand hier tiefere Erkenntnisse? Ich kenne die Erzählung von Anneliese Hübner.
Ein schlüpfriges Thema zur Vorweihnachtszeit: ist es richtig, was da so bei Wikipedia zum Thema "Prinz-Albert-Ring" zu lesen (und auch zu sehen OMG!) ist? Geht das wirklich auf Prinz Albert zurück oder sind das nur mal wieder irgendwelche Erzählungen? Ist das irgendwo geschichtlich belegbar?
Ähmmm, ich verlinke jetzt mit Absicht nicht bei Wikipedia, sucht einfach mal bei http://de.wikipedia.org nach "Prinz Albert Piercing" - sagt aber nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!
Nachdem der andere Beitrag zum Bilderrätsel in "Umland" steht, mein Bilderrätsel aber aus dem Stadtgebiet kommt, war ich mal so klugscheißerisch und habe einen neuen Beitrag aufgemacht. Also: wo steht denn das?
Idyllisch am Rand von Rödental gelegen, kann die Parkanlage und das darin gelegene Schloss prima mit dem Rad (beispielsweise vorbei an den Dörfleser Tongruben) erreicht werden.
Die Sommerresidenz der Coburger Herzöge, nordöstlich von Coburg gelegen, war nicht immer in deren Besitz. Bereits 1439 erstmal urkundlich erwähnt, gehörte der mittelalterliche Sitz Rosenau den Rittern von Rosenawe, einem alten Rittersgeschlecht, in deren Besitz u.a. das Rittersteichschlösschen (ehemaliges Wasserschloss Rosenau), das Schloss Ahorn und das Münzmeisterhaus waren.
Nach dem wirtschaftlichen Niedergang der von Rosenau wechselten die Besitzverhältnisse bis schließlich 1805 der Coburger Herzog Franz Friedrich Anton das Schloss für seinen Sohn Ernst I. erwarb. Ernst I. ließ den verfallenen Bau zwischen 1808 und 1817 unter Mitwirkung von Karl Friedrich Schinkel umbauen und es entstand das Schloss Rosenau mitsamt den Parkanlagen wie wir es heute kennen. Ernst I. gefiel das Schloss so sehr, dass er 1817 auf Schloss Rosenau die blutjunge, bildschöne und lebenslustige Tochter des Herzogs von Altenburg, Dorothea Luise ehelichte.
Am 26.8.1819 wird auf Schloss Rosenau Prinz Albert, der spätere Gemahl von Queen Victoria, geboren. Seine Wiege gehört noch heute zu den Highlights der Ausstellungsstücke. Albert und Victoria sind häufig auf Schloss Rosenau, selbst nach dem frühen Tod von Albert besucht Queen Victoria mehrfach ihre Sommerresidenz. Ihr Ausspruch "Wäre ich nicht, was ich bin, so wäre hier mein wahres Zuhause.“ zeigt die Verbundenheit mit dem Schloss. Das Ferienhaus der Herzöge wurde ausschließlich in den Sommermonaten genutzt, Öfen oder Feuerstellen sucht man übrigens vergebens. 1920 ging das Schloss mit samt der Liegenschaften an die Coburger Landesstiftung und ist seit 1972 im Besitz der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Das vorzüglich gepflegte Schloss sowie die Parkanlagen laden zu einem Besuch ein. Empfehlenswert ist auch die Führung durch Schloss Rosenau, insbesondere die Kinderführungen sind ein Genuss!
Heute auf einer Tour bin ich in Löbelstein an einer Höhle (mit Eisentür verschlossen) vorbeigekommen. Daneben scheint auch mal ein Gebäude gestanden zu haben (siehe Bild). Wer weiß etwas zu dieser Höhle (Tropfsteinhöhle )? Gibt es irgendwelche Geschichten? oder gar alte Bilder?
Hallo werte Experten, die Antwort hat zwar nun 2 Jahre auf sich warten lassen, aber egal: neulich bei der Museumsnacht in Coburg gab es die Möglichkeit die Gruft unter der Luther-Kapelle auf der Veste zu besichtigen - und tatsächlich waren dort 4 Särge gestapelt, unter ihnen auch ein kleiner Kindersarg. Die verschalten Särge werden nach Fertigstellung der Restaurierung in den hinteren Teil der Gruft gebracht und die Totenruhe wieder hergestellt. Bei den Toten scheint es sich um den ehemaligen Kommandanten der Veste zu handeln, evtl. weiteres Wachen und um vermutlich ein Kind des Kommandanten (so zumind. die Aussage von Herrn Weschenfelder). Warum die Särge in die Gruft gebracht wurden und warum ein Kindersarg dabei ist, ist ungeklärt. Ein Foto kann ich leider nicht befügen, das war total verwackelt Grüße EssPe
auch hier muss ich wieder auf meinen Besuch der Crypta in der Museumsnacht verweisen. Geht man die enge Treppe von der Lutherkapelle in die Krypta nach unten, gibt es unten die Möglichkeit nach links in die Krypta und nach rechts ist ein versperrter Gang, der am Brunnen ausserhalb der Mauern enden soll (und zwar unterhalb der Oberfläche. Dieser Gang wurde genutzt, um in Belagerungszeiten an Frischwasser zu kommen. Dieser Gang soll wohl noch benutzbar sein. EssPe
Hallo Gerd, Jürgen, auch wenn ich erst kurz dabei bin - so ein Live-Exkurs würde auch mich interessieren - wenn ihr noch einen Frischling dabei haben wollt. Als geborener Cortendorfer kenne ich die Ecke Gustav-Freytag-Brunnen und Festungsberg Richtung Cortendorf gut. EssPe