Der Frauenweg ist die Verbindung zwischen dem Streifweg in Bertelsdorf Richtung Spittelleite und der Parkanlage vor der HUK-Coburg.
Parallel zum Max-Böhme-Ring und der Willi-Hussong-Straße verlaufend, ist er nur den alten Bertelsdorfern bekannt und in keinem Straßenverzeichnis oder Flurplänen der Stadt Coburg mehr eingezeichnet. Zwar wird er tagtäglich von vielen Fußgängern benutzt, doch ist der historische Name dieses Flurteiles verschwunden.
Woher kommt der Name ?
Aus dem Namen "Weg zur Kirche unserer lieben Frauen" ist im Laufe der Zeit in der Umgangssprache der "Frauenweg" geworden. Die Gestaltung des tief eingefahrenen Hohlwegs weist auf ein beachtliches Alter hin. Es dürfte sich um einen Verbindungsweg zum Kloster in Mönchröden gehandelt haben, da die Fläche inmitten des steuerbaren und zehndpflichtigen Gebietes lag.
Heute ist der Frauenweg bis zum Parkbeginn bei der HUK geteert und mit einer Brücke überbaut. Sein Name ist aber verschwunden
Geboren wurde Eva Herold am 07.12.1923 in der Bertelsdorfer Mühle. Nach der üblichen vierjährigen Volksschulzeit in Neuses besuchte sie die damals bestehende "Aufbauschule" bis zur mittleren Reife und begann dann eine Lehre als Müllerin, die sie 1943 mit der Gesellenprüfung abschloss. Trotz der vielfach besehenden Schwierigkeiten des Kriegs- und Nachkrigszeit bekam sie - als politisch "Unbelastete" - Ende 1945 die Erlaubnis zur vorgezogenen Meisterprüfung und durfte für den damals noch nicht entnazifizierten Vater als Treuhänderin die elterliche Mühle weiterführen. Dieser erste, für eine Frau bereits recht außergewöhnliche Lebensabschnitt, endete notgedrungen 1956 mit dem Betriebsende der Bertelsdorfer Getreidemühle. Getreu ihrem Motto: "Nicht nach den Sternen greifen, sondern sich ein Ziel setzen, das man ohne Hilfe anderer Menschen erreichen kann", begann Eva noch einmal mit der Schulausbildung und legte nach nur einjähriger Vorbereitung und nunmehr bereits im 32. Lebensjahr das Abitur ab. Anschließend begann sie erneut eine Lehre, diesmal als Apothekerin, um dann die nächsten 27 Jahre in der väterlichen Apotheke in Coburg Neuses erfolgreich wirken zu können. Die Lage der Apotheke am Rande der Stadt führte natürlich viele Kunden aus dem umliegenden Land zu Eva, und so mancher von ihnen konnte dazu bewegt werden, Gegenstände aus seinem Besitz bzw. seinem Umfeld der Sammlung der Apothekerin hinzuzufügen - denn Eva hatte schon vom Vater die Neigung zum Sammeln heimatkundlicher Dinge übernommen und bald auch selbst Erfolg damit. Gleichzeitig begann sie auch, ihre Sammlung in gewisser Weise in den Dienst der Volksbildung zu stellen. Stets dienten die beiden Schaufenster in der Neuseser Apotheke als Museumsvitrinen, worin die verschiedensten Themen zur Volkskunde dargeboten wurde, was bei der Bevölkerung auf erfreulich großes Interesse stieß.
Mit 62 erfolgte "endlich der langersehnte Eintritt ins Rentendasein". Mit anderen Worten: nun konnte sie mit "vollem Einsatz" ihrer eigentlichen Neigung, der Volkskunde, nachgehen. Immerhin hatte Eva in den vorhergehenden Jahrzehnten ihre Mühle bereits zu einem richtigen Museum ausgebaut. Finanziert wurde das Bertelsdorfer Museum stets rein privat ohne jegliche öffentliche Zuschüsse oder Steuervorteile. "Angestellte oder Mitarbeiter gibt es keine, die Funktion eines leitenden Direktors bis zur besenschwingenden Putzfrau vereinigen sich in einer Person, und das bin ich" sagte Eva.
Damit aber immer noch nicht genug. 1986 - nun völlig unabhängig von beruflichen Zwängen - begann Eva an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg mit dem Studium der Volkskunde und den Nebenfächern Denkmalpflege und Archäologie des Mittelalters, das sie dann - nun 68-jährig - mit der Magisterprüfung erfolgreich beendete. Natürlich waren dabei die von ihr zusammengetragenen eigenen Sammlungen eine wertvolle Hilfe und Anschauungsmaterial im besten Sinne des Wortes, auch für die jungen Studienkolleginnen und - Kollegen. Die Katalogisierung der eigenen Möbelsammlung war dann auch ein wesendlicher Bestandteil ihrer Magisterarbeit, die (1993) unter den Titel: "Bemalte Möbel im Coburger Land" als Buch erschien. Weitere Bücher von Eva waren: "Moggenbrunn - Das goldene Dorf" (1994) "Bertelsdorf und seine Höhe" (1997) "Spitalgasse 100 Jahre Handel und Wandel" (1998) "Coburger Weihnacht" (1999) "Coburg Rathaus-Bürger-Marktgeschehen und der Weg der Frauen ins Rathaus" (2002) "Das Leben und Treiben auf dem Marktplatz in Coburg" (2005) "Vom Sterben und Begrabensein in Coburg und anderswo" (2005) "Ev`chen komm...!" (2007)
Wer Eva persönlich näher kennenlernen durfte, wird mir zustimmen, daß sie immer für eine Überraschung gut war. Keine Überraschung war ihr Tod, der sie nach einem Aufenthalt im "Seniorenwohnheim Am Schießstand 40", im Klinikum in Coburg am 07.04.2009 zu sich holte. Der Grabstein ihrer Vorfahren steht im Park der Bertelsdorfer Mühle, auf dem Eva schon vorsorglich ihren Namen eingravieren ließ.
Ihre Sammlung hat Eva schon teilweise zu Lebzeiten weiterverkauft. Der Rest wird nun nach ihrem Tod in alle Windrichtungen zerstreut. Dies ist nicht nur ein Verlust für Bertelsdorf, sondern für ganz Coburg. Ob das Eva wirklich wollte ?
Bild 1 Eva als Müllerin bei der Arbeit Bild 2 Eva bei einer Führung durch ihr Museum Bild 3 Eva beim Besuch einer Ausstellung in der Bertelsdorfer Gemeinschaftshalle.
ich bin im Besitz eines Fotos Din A 4 das sich in einem schönen Holzrahmen befindet der auf der Rückseite verklebt ist und den ich zum scannen des Bildes nicht öffnen möchte. Das Bild zeigt einen Soldaten auf einem Pferd im Alter von ca. 30- 40 Jahren.
Die Inschrift unterhalb des Bildes lautet:
Ihrem hochverehrten Herrn Rittmeister u. Eskadronführer Freiherrn von Werthern in dankbarer Erinnerung ... Weldkrieg 1914/17, 5. Eskadron Zentral-Pferde-Depot Nr. 8, Cassel im März 17
Das Bild ist bei uns schon lange in Familienbesitz, da meine Uhrgroßeltern Johann und Marie H.... Angestellte auf dem Gut Esbach waren. Johann war als Buttler, Gärtner und Kutscher tätig und Marie war für die Küche und den Haushalt auf dem Gut zuständig.
Jetzt würde ich gerne mehr über die von Wertherns erfahren. In Esbach ist ja bekanntlich eine Straße nach ihnen benannt.
Im Zuge der Umbauphase von 1908-1924 auf der Veste Coburg wurde von Cortendorf über den Bausenberg eine Seilbahn in Betrieb genommen. Diese diente dazu um hauptsächlich Baumaterial wie Steine hinauf zur Veste zu befördern. Diese Bauphase wurde von dem Berliner Architekt, Professor und Burgenforscher Bodo Ebhardt geleitet. Als die Seilbahn nicht mehr in Gebrauch war, wurde sie abgerissen. Die Schneise die bei der Rodung der Bäume entstandt wurde noch viele Jahre von der Coburger Jugend als Skisprungschanze genutzt. Hier ein Bild der Seilbahn:
Der "Verein Coburger Briefmarkensammler e.V. von 1903" läd zu seinen Tauschtagen und einer Briefmarkenschau in der Offenen Klasse, am 24.04.2010 von 9.00 - 16.00 Uhr und am 25.04.2010 von 9.00 - 14.00 Uhr in die CoJe (Stadtjugendheim) Rosenauer Str. 45 in Coburg ein.
Was können wir dieses Jahr von dir sehen, Norbert Feldwebel M
Heute ist um 16.00 Uhr die Esbacher Straße in Bertelsdorf wegen Hochwasser für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. Mal schaun wie hoch das Wasser noch steigt
biete verschiedene Ansichtskarten aus Coburg zum Tausch oder Verkauf an. Es handelt sich ausschließlich um Originalkarten die "nicht gelaufen" sind. Zustand siehe Scann. Für den Versand berechne ich innerhalb von Deutschland 1,00 Euro. Bei mehreren AK´s wird es dann billiger. Ware kann aber auch pers. bei mir abgeholt werden. Standort: Coburg-Bertelsdorf Für mehr Informationen bitte ich, den Curser einfach auf die jeweilige AK zu setzen. Dann kann man die Bildnummer, Bildinfo und den Preis ersehen.
Kontakt bitte über E-Mail-Adresse hier im Forum unter: Feldwebel M
Die Beliebtheit der Kreisel nimmt bei den Stadt- und Straßenplanern immer mehr zu. Hier mal eine Übersicht über die Kreisverkehre in Coburg Stadt und Land.
Die "Mutter" aller Coburger Kreisel, über den wohl am meisten gestritten wurde.
Die Kradschützen charakterisierten sich durch eine Vereinigung von Schnelligkeit, Wendigkeit und hoher Feuerkraft und der Fähigkeit, sich bei günsigen Bodenverhältnissen auch abseits von Wegen und Straßen in freiem Gelände mit ihren Fahrzeugen bewegen zu können. Das wesendlichste Kennzeichen ihrer Gefechtsführung war der schnelle Wechsel zwischen schneller Bewegung auf Beiwagenkrädern und dem abgesessenen Kampf zu Fuß. Mit ihren Fahrzeugen, ihrer Bewaffnung, Ausrüstung und ihrer Ausbildung waren sie zu folgenden taktischen Aufgaben besonders befähigt: -Schnelle Inbesitznahme wichtigen Geländes. -Offenhalten und Sperren von Engen vor dem Feind oder im Kampf gegen schwachen Feind. -Überraschender Angriff gegen Flanken und Rücken des Feindes. -Verfolgung. -Sicherung und Verschleierung von Bewegungen motorisierter Kräfte.
Das Maschinengewehrbataillon 6 (MG-Btl. 6) wurde am 15. Oktober 1935 in Bamberg aufgestellt. Am 01. Oktober 1936 wurde das Bataillon in Coburg stationiert. Das Bataillon wurde danach am 15. November 1940 in das Kradschützen-Bataillon 40 (K 40) umgegliedert. Am 18. April 1943 erhielt das (K 40) die Bezeichnung Panzeraufklärungsabteilung 110 (Pz. A.A. 110) Als die deutsche Wehrmacht kapitulierte, kam die Masse der Division zum dem die Pz.A.A.110 gehörte, im Raum Zwittau in sowjetische Gefangenschaft. Die wenigen Teile, denen es gelang, die amerikanischen Truppen zu erreichen wurden von diesen ausgeliefert und mußten lange Jahre das Los der Gefangenschaft in den Weiten Rußlands auf sich nehmen.
Nach dem Krieg schlossen sich die Überlebenden zu einem Kameradschaftsverband in Coburg zusammen.
Quellenangabe:
Scan 1-4 berichten über die Formations- und Kriegsgeschichte des MG-Btl.6 aus dem Buch "Garnisonen vorm Frankenwald" Scan 5-7 Bilder aus den Standorten und im Einsatz Sammlung: Markus H. Scan 8 Begegnung der alten und neuen Zeit aus dem Buch "Kradschützen" Die Geschichte der schnellsten Truppe des Heeres Scan 10 Taktisches Zeichen + Bild von Kradschützen und Generaloberst Guderian aus dem Buch "Kradschützen" Die Geschichte der schnellsten Truppe des Heeres Scan 11 AK´s Coburg Sammlung Edgar H. Scan 12 Einschreiben an die 2.KP MG-Btl. 6 in Coburg Sammlung Edgar H.
Ich bin bei dem durchstöbern von Web-Seiten auf 2 Fotos gestoßen die in Coburg aufgenommen wurden. Es soll sich dabei um den Thanksgiving Day 1946 des Headquarters Troop 6. th Constablary Squadron handeln.
Laut H-J Schmidt (Coburg und die amerikanischen Streitkräfte 1945-1990 Heft 10 Coburg 1995) wurden von den Amerikanern 1945 folgende Häuser beschlagnahmt: -Das Palais Edinburgh heute IHK für Militärregierung und -Gericht. -Der Gräfsblock für die Militärpolizei (MP) -Das ehemalige Warenhaus Montag als Offtz- Uffz- Club -Das Hotel Exelsior als Hauptquartier
Jetzt meine Frage: In welchem Saal / Haus wurden die Fotos aufgenommen ? Wer kann helfen ?
Durch den Trend “Coburger Bratwürste” wurde ich auf den Gedanken gebracht, einmal die Essgewohnheiten der Coburger in Bezug auf die Coburger Bratwurst zu beleuchten.
Meines Erachtens gibt es 3 Essweisen, wie die Bratwurst verzehrt werden kann. Das sind:
1. Man beißt an einer Seite an und zieht die Wurst dann nach und nach durch die halbe Semmel, isst diese auf und verzehrt die Semmel dann zu Schluss quasi ohne Wurst.
2. Man beißt beide Seiten an und arbeitet sich dann gleichmäßig zur halben Semmel hin und isst das Stück das noch in der Semmel liegt zusammen mit der Semmel nach und nach auf.
3. Man nimmt die Wurst aus der Semmel in die Hand und beißt Stück für Stück je einmal in die Wurst und einmal in die Semmel.
Habe ich eine Essensweise vergessen, dann schreibt sie bitte. Unerheblich ist die Gewissensfrage ob die Coburger Bratwurst mit oder ohne Senf verzehrt wird. Das muß wohl jedem selbst überlassen bleiben und ist schließlich Geschmackssache,
In der Zeit vom 15. - 17.06. 2012 feiert die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Matthäus in Neuses das 600 jähriges Jubiläum ihrer Kirche. Hier die Einladung: