Hallo Norbert, sehr berechtigte Frage! Meine Antwort darauf lautet: sie hat sich zwar nichts zuschulden kommen lassen, war aber mit dem falschen Mann (Herzog Carl Eduard) verheiratet, der bis heute totgeschwiegen wird!
Folgende Personen kommen noch in betracht, für einen Straßennamen in Coburg, dies würde doch die Zusatzschilder an den Coburger Straßen attraktiver machen. ______________________________________________________________________________ Sibylla (Kronprinzessin von Schweden geb.Prinzessin von SCG.1908-1972 ) Friedrich Josias ( Prinz von SCG 1918-1998 ) Ferdinand ( Zar von Bulgarien 1861-1948 ) Maria ( Königin von Rumänien geb. Prinzessin von SC 1875-1938 ) Victoria Melitta (Großherzogin v.Hessen geb,Prinzessin v.SC 1876-1936 ) Antoinette ( Herzogin .Wüttemberg geb, Prinzessin v.SC 1779-1824 ) Juliane ( v.Rußland geb, Prinzessin v.SC 1781-1860 ) Um nur einige zu nennen. Ich glaube kaum, dass was dagegen spricht oder.
Das mit dem Totschweigen, da muss ich dem Autor absolut Recht geben. Es gab innerhalb des Herzogshauses immer "Lieblinge", auf die sich frühere Historiker gestürzt hatten. Schwierige Komplexe wurden einfach umfahren, weil das evtl. dem Bild des Herzogshauses hätte Schaden können.
Ich bin da eher der Auffassung, die Mitglieder des Herzogshauses als Menschen und nicht als "überhöht" zu betrachten. Sie hatten ihre positiven und ihre negativen Seiten. Sich jedoch nur den positiven Seiten als Historiker zuzuwenden, wird einer objektiven Geschichtswissenschaft nicht gerecht.
In Bezug auf Straßennamen und über Coburgs Vergangenheit ist schon viel diskutiert und geschrieben worden. Besonders aber im Zusammenhang mit der unrühmlichen Zeit des "Tausenjährigen Reiches". Verknüpfungen hiermit, egal in welcher Weise, sind immer mit einem Makel behaftet. Wir Deutschen neigen da sehr zur Selbstgeißelung unserer Geschichte gegenüber, im Gegensatz zu anderen Nationen.
Das Herzogtum Coburg hat durch seine Heiratspolitik wesendlich zur Einigung Europas beigetragen, was offenbar manchmal vergessen wird.
Da kommen dann so "schöne" Straßennamen wie: Qudenaader Straße, Niorter Straße oder Garden City Straße zum Vorschein. Nichts gegen unsere Partnerstädte, aber muss das so sein ?
Es liegt vermutlich am Zeitgeist der in Coburg durch "Werte und Wandel" geprägt ist.
Es liegt vermutlich am Zeitgeist der in Coburg durch "Werte und Wandel" geprägt ist. --------------------------------------------------------------------------------- Werte und Wandel ist Schrott. Wo sind den unsere Werte,wenn sie damit ein Problem haben sie zu zeigen,und sie lieber in den Archiven verstauben lassen. Wo ist den unser Wandel,ist damit vieleicht der Jobcenter gemeint.
Da kommen dann so "schöne" Straßennamen wie: Qudenaader Straße, Niorter Straße oder Garden City Straße zum Vorschein ---------------------------------------------------- Das ist eine Modeerscheinung,und was bring sie uns. Damit Leute die Kohle haben hin oder her Fahren können,wie viele Kinder können diese Städte bei einer Klassenfahrt nicht besuchen weil die Eltern nicht die Kohle dafür haben.
Das Herzogtum Coburg hat durch seine Heiratspolitik wesendlich zur Einigung Europas beigetragen] ---------------------------------------------------------------------------------------- Nicht nur mit ihrer Heiratspolitik................
Wir Deutschen neigen da sehr zur Selbstgeißelung unserer Geschichte gegenüber, im Gegensatz zu anderen Nationen --------------------------------------------- Und die kommen vor lauter LACHEN nicht zum Schlafen.
Geschichte kommt und geht,aber in Coburg bleibt sie in den Archive.
Wenn man das Totschweigen verschiedener - vielleicht unliebsamer - Personen bedenkt, sollte man aber nicht vergessen, in welcher Zeit das war und in wessen "Brot" diese Historiker standeb. Ihr wisst ja: "Wessen Brot ich ess' dessen Lied ich sing!" Ich habe manchmal das Gefühl, dass man bei uns besonders "allergisch" bei allem ist, zum WK II Bezug hat. Es ist mir zwar unverständlich, warum man dies CE besonders stark ankreidet, denn es hat hier mit Sicherheit weit mehr und wahrscheinlich auch stärker "Belastete" gegeben. Man sollte endlich einen Schlussstrich ziehen und sich an dem was das Herzogshaus uns allen hinterlassen hat erfreuen. Für mich ist es immer ein erhabendes Gefühl, wenn ich von einer Reise komme und die Veste grüßt schon von fern - da weiß ich, dass ich tatsächlich zu Hause bin.