RE:Frage nach Firmen

#21 von gerd , 21.07.2005 20:23

Christian, das kann ich dir leider nicht beantworten,als wir noch dort wohnten,das war so bis
ca.1955 war da ein Milchgeschäft,namens" Meder,"Mäder,"Meeder."(???)
Wer da Auskunft geben könnte,wäre ein ehemaliger BusFahrer bei der StadtC.Issleib Jürgen.Der wohnte damals ebenfalls in dem Haus.(Der war auch,so viel ich weiß einmal der Vorsitzende der Coburger Reservisten)Müßte man sich mal schlau machen!
Wem das Haus vor dem Krummholz gehörte weiß ich auch nicht,ich kann mich nur erinnern,das in dem Durchgang vom Haus Judengasse 29 zur Schlosserei in der Victoriastraße erst keine Türe war und dann aber dort eine Türe(ich denke das war so eine Gittertüre)eingebaut worden ist.Da latschten nämlich manchmal die Anwohner vom Haus 29 als Abkürzung zur Victoriastr.mitten durch die Schlosserwerkstatt.
Zwischen dem Haus 29 und dem Neubau vom Krummholz in der Victoriastraße stand ein flaches Gebäude und ich denke da war ein Schreiner drinnen!?-Es könnte ein Schreiner Örl-oder Oerl oder Öhrl(?) gewesen sein,der aber im haus 33(??) wohnte.(Ich glaube der hat dann sein Geschäft aufgegeben und ist an die Berufschule in der Kanalstraße als Lehrer gegangen.(Vermutung!?)


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RE:Frage nach Firmen

#22 von Christian , 21.07.2005 20:42

Gerd, ein paar Fragen kann ich beantworten, da ich die Häusergeschichte (tabellarisch) für die Judengasse 29 gerade mache.

Im Adressbuch von 1949 steht:

Besitzer: Lina Schiller, Glasermeisterswitwe / Martha Schunk

Früher war hier eine Glaserei Schiller drin,
Vor dem Krieg gehörte das Haus einer Familie Eckardt, das war eine Töpferfamilie


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RE:Frage nach Firmen

#23 von gerd , 21.07.2005 21:22

Christian,das ist mir alles Neu!Zu den Anwesen 31 und 29 folgendes:Leider ist jetzt von der alten Ansicht der Rückgebäude zur Victoriastraße hin das nicht mehr gut zu erkennen!Aber-das Anwesen 31,Rückgebäude hatte 2Giebel und einen Verbindungsbau(wo wir wohnten)wenn man von der Victoriastr.aus das Haus bedrachtet,war links ein Giebel,da hatten wir unser Wohnzimmer und in dem Verbindungsbau war unser Schlafzimmer/Kinderzimmer.Der Giebel rechts gehörte aber zum Anwesen 29!!
Ich hab mir schon oft Gedanken gemacht warum wurde das so regelmäßig gebaut,obwohl es doch auf verschiedenen Grundstücken steht?Ob da ,als dieses Gebäude errichtet wurde andere Besitzverhältnisse waren?Zum Vorderhaus 31 war ein Zwischengebäude ,hier hatten wir Fenster in einen kleinen Innenhof,Küche-Toilette-Abstellraum.An der gegenüberliegenden Hofseite zum Anwesen 29 hin schauten wir an eine hohe Brandmauer,an der im Hof ein kleiner Schuppen angebaut war.
Unter unsrer Küche befand sich die Schmiede vom Krummholz,Toilettenanlagen und ein Raum für die "Geschäftsräder"-unter unsrem Schlafzimmer,war ein Durchgang,der mit einer doppelten Blechtüre
zur Werkstatt Krummholz hin verschlossen war.(wurde jeden Abend geschlossen)-Vom Hof zum Vorderhaus 31 war eine Hoftüre wo es in das Treppenhaus und von hier aus auch ein Zugang zum Gemüseladen gab.
Die Haustüre war stets verschlossen.Über dem Gemüseladen hatte der Wollandt,(der ehemalige Bürgermeister und Berufschullehrer) seine große Wohnung-zur Judengasse raus.
Über uns war noch eine kleine (schräge) Wohnung,dort war Jahre später die große Modellbahnanlage der Wollandts Jungen aufgebaut, und über der Hausbesitzer Wohnung war auch noch eine kleine Wohnung vorhanden.Im Dachboden hatte Krummholz einen Raum angemietet,wo er Schlüssel und Sicherheitsschlösser aufbewahrte.-Der kleine schuppen im Hof,war für die Gemüseabfälle vorgesehen- und es roch da manchmal nicht gerade fein!
Der Wollandt transportierte dann mit dem "Huckelkorb"Gemüseabfälle vor zum Hahnfluß,etwa dort,wo jetzt die Neue Judenbrücke ist.Dort war ein kleiner Müllplatz(!!)-Ich erinner mich deshalb daran,weil ich manchmal mit dem"Karl" mitgehen durfte.(Sicher ist da auch mancher Korb voll in die Fluten der Itz verschwunden.)Im Garten zur Victoriastraße hin stand eine große Kastanie,auch war der Garten schön mit einem Rosenspalier abgeteilt.(gibt noch Fotos davon-wenn wir uns wieder mal treffen bring ich sie mal mit)

Zu den Glaser und Töpfer im Anwesen 29 könnte ich mir vorstellen,das in dem Flachbau(s.o.)die drinnen waren.Auch an das Anwesen 27(?) anstoßend war auf dem Grundstück Krummholz ein Anbau,der die Neue Schmiede aufnahm.Unter dem Rückgebäude 29 hatten die Schlosser ihren Aufenthaltsraum,sowie Toiletten und Duschen.Wieviel Wohnungen aber im Haus 29 waren ist mir nicht bekannt!


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RE:Frage nach Firmen

#24 von Christian , 25.07.2005 21:02

Gerd, für die Häuser Judengasse 29 bis 33 habe ich jetzt auch die tabellarischen Häusergeschichte fertig gestellt. Bei Interesse schicke ich sie dir zu.


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#25 von Christian , 25.07.2005 21:04

Wie gesagt ich suche noch etwas über die Häuser Judengasse 50 (Lederwaren-Dietz) sowie 52/52a (ehemals Streng). Bisher habe ich nur ein Bild vom Abbruch der beiden Häuser 52/52, die Hausgeschichte und eine Werbung für die Kohlenhandlung Heß dort. Jetzt fehlt mir nur noch ein Bild von den alten Häusern


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RE:Frage nach Firmen

#26 von Christian , 26.07.2005 18:12

Vielen Dank Norbert, und sogar in Farbe ! Wahnsinn! Der Dietz ist noch in Callenberger Straße (genauer in der Nr.21n) Ich schicke mal die Häusergeschichte der Nr.50 zurück (Ist Bestandteil des Judengassen-Ordners) Kannst ja mal was dazu sagen, ob dir das so gefällt oder man noch etwas anderes machen kann.


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#27 von Christian , 27.07.2005 21:09

Hallo Gerd,
das mit Oehrl stimmt, ich habe bei den Recherchen eine Schreinerei Oehrl entdeckt. Diese war erst in der Judengasse 33, zog dann in die Kirchgasse, ab 1949 findet man sie in der Judengasse 31 (also bei dir) und 1955 wieder in der Judengasse 33


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#28 von Christian , 27.07.2005 21:19

Cyriaci hat was über 3500 Häuser geschrieben ! Und der Mann war über 60 als damit angefangen hat.

Die letzten 200 Jahre - Das langt !

Auf der Seite bin ich fertig bis Nr.40 (ehemals Metzgerei Birnstiel/Sippel)
Auf der anderen Seite bin ich bis zur Nr.29 (ehemals Schlosserei Krummholz) vorgestoßen


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#29 von Christian , 27.07.2005 21:53

Das muss so 1984 oder 1985 gewesen sein. Vom meinem Großvater weiß ich das die aus dem Bambergischen nach Coburg gekommen sind. Und der Hans Sippel hat die Häuser vom Metzger Birnstiel gekauft. Das waren ja bekanntlich zwei (Nr.40/42) In der Nr.40 war der Metzgerladen und in der Nr.42 war die Garagenzufahrt zur Metzgerei. Die Häuser waren auch miteinander verbunden.


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#30 von gerd , 28.07.2005 18:49

Hast recht Christian mit dem Birnstiel!Erinner mich, das die einen schwarzen "Käpt`n"= Opel Kapitän(so hieß das Auto damals )hatten.-Sind die aber nicht nach Rödental abgewandert? Oder bin ich da verkehrt dran??


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