RE: Verbindungswege

#31 von gerd , 08.01.2009 19:24


Christian,auf deiner Karte ist auch der Herrenhof zu sehen.Lässt sich feststellen,welches Gebäude dort die alte Scheune ist,die dann für die Vereinsbrauerei abgebrochen wurde?
Die Ziffer römisch 8 am oberen Rand der Karte bezeichnet doch den 8.Bezirk in der Stadt?(Hier war ja Beinert Stadtverordneter ca. um 1875)-Mitbegründer der Vereinsbrauerei.

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RE: Verbindungswege

#32 von Christian , 08.01.2009 19:35

Die alte Scheune, welche später im Brauhof stand, findest du auf der Karte am rechten Block des Herrenhofes. Das nördlichste Gebäude, auf Höhe des Wortes "schwarz" (für Schwarze Allee) stellt diese Scheune da.

Die VIII bezeichnet tatsächlich den 8. Stadtbezirk. Soweit ich weiß, wohnte ja Beinert in der Bahnhofstraße-

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RE: Verbindungswege

#33 von gerd , 08.01.2009 20:03


Alles klar.Christian, hattet ihr da auf eurem Anwesen zur Allee hin einen Garten ?

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RE: Verbindungswege

#34 von Christian , 08.01.2009 20:04

Hattet ist der falsche Ausdruck Den Garten gibt es heute noch.

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RE: Verbindungswege

#35 von gerd , 08.01.2009 20:11


Ich war ja seit unserer Begehung vor Jahren nicht mehr in der Allee.Wurde da Euer Anwesen nicht von der damaligen Stadtmauer an der Allee begrenzt?

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RE: Verbindungswege

#36 von Christian , 08.01.2009 20:21

Ja das ist korrekt. Mein Vater ist seinerzeit als Junge immer über die Stadtmauer zum Bürglaßtor geklettert und dort eingestiegen.

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RE: Verbindungswege

#37 von gerd , 08.01.2009 20:22

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RE: Verbindungswege

#38 von Jürgen , 09.01.2009 12:11


Hallo Gerd,
der Ausdruck "Schwemmland" kann manchmal irreführend sein. Legt man ihn wörtlich als nicht tragfähig aus, so wäre der gesamte Bereich von Cortendorf zur Stadt hin unbebaut. Beim Bau eines Kanals in der Schemann-Straße sind wir auf teilweise versteinerte bzw. seit langer Zeit dort im Untergrund liegende Hölzer (Bäume) gestoßen. Die gleiche Situation findest Du auch im Bereich Kalenderweg/Düringstraße, im Gebiet Schrebergärten Nord (z. B. Bereich der Zufahrt Fa. Hauch).
Unseere "Altvorderen" wussten aber mit diesem Problem umzugehen. So hat man beim Holstentor in Lübeck - wahrscheinlich Versuchsweise - die eigentlichen Fundamente auf ein Eichenholz-"Gitter" gesetzt, um den Flächendruck zu minimieren. Dies hat zwar nicht für geplante Sicherung gegen Absacken genutzt, wohl aber, dass das Holstentor nicht die "Grätsche" gemacht hat und deshalb heute noch steht. Das Eichenholzgitter hat als untere (ungewollte) Zugsicherung ein Auseinanderdriften der beiden Torhälften verhindert, so dass das Holstentor heute infolge des Absackens nur über die erste Etage zugänglich ist.
Die Technik, mit Pfählen Gründungen vorzunehmen, ist schon alt. Im Grunde genommen könnte man sie schon fast in die Zeit, in der man Burgen mit Palisaden baute und befestigte, datieren.
Hölzer, die voll im Wasserbereich - also unter Luftausschluss - liegen verotten so gut wie überhaupt nicht. Ich habe vor Jahren mal den Bereich einer alten Schleuse am Main (bei Flörsheim) mit einer Pipeline durchqueren müssen - war eine ziemlich Plagerei, denn wir sind auf eine hölzerne Spundwand gestoßen. Der Einsatz von Kettensägen war schwierig, wenn nicht gar unmöglich, denn innerhalb kürzester Zeit war die Kette wieder stumpf (hinter der Wand die Auffüllung, sowie die Härte des Holzes). Wir haben dann die Wand "abgeknuppert", d. h., mit dem Bagger Stück für Stück abgebrochen.
Gruß Jürgen

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RE: Verbindungswege

#39 von gerd , 11.01.2009 09:54

Norbert,da sind doch sicher handgemalte
farbige Pläne dabei?

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RE: Verbindungswege

#40 von Christian , 11.01.2009 10:13

Zum Hahnfluss:
Es gibt eine schöne Bilderserie in dem Buch: Coburg von Walter Schneier aus dem Jahr 1980. Vielleicht hat Norbert das Buch ja (Dunkler Einband und auf der Vorderseite ein Bild vom Markt)

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