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Dieses Thema hat 80 Antworten
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 Die Geschichte Coburger Straßen
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Jürgen Offline



Beiträge: 1.089
Punkte: 1.089

12.01.2009 09:54
#46 RE: Verbindungswege Zitat · antworten


Nägel brennen halt manchmal schlecht!

Stefan Offline




Beiträge: 391
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13.01.2009 18:55
#47 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Norbert,
willst wohl 'ne Runde Grillen ??

Lecker Steak ..... Yammi

Stefan Offline




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13.01.2009 20:04
#48 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Zum Hahnfluss und dessen Unrat hab ich auch noch etwas Poesie aufgetrieben:

Heinrich Langbein, „Hahnflusspflege“, Cob.Zeitung v.10.Juli 1939

HAHNFLUSSPFLEGE

Gehst du jetzt an den Hahnflusstrand,
So siehst du keinen Wasserstand,
Du siehst nur trübe Lachen.
Am Ufer steht das Publikum
Und widmet sich dem Studium
Der dort verstauten Sachen.

Denn das verbrauchte Inventar,
Das in dem Jahr entbehrlich war,
Das lebende und tote,
Wenn's irgendwo den Platz verengt,
So wird es in die Flut versenkt
Trotz städtischem Verbote.

Der Lodenhut und Seidenstrumpf
Liegt mit dem Schlüpferchen im Sumpf
Bei Mausefall'n und Scherben.
Ach, auch manch junge Miezekatz'
Fand hier den letzten Ruheplatz
Und musst im Hahnfluss sterben.

Vom rost'gem Eisen, Ring und Rohr,
Ja selbst ein halbes Gartentor
Und Büchsen für Sardinen,
Spiralen aus dem Kanapee,
Der Wecker einer Küchenfee
Sind jetzt am Licht erschienen.

Die Buben patschen drin herum,
Ein Blech, ein Draht, ein Eisentrumm
Sind wert, sich drum zu raufen.
Und Männer schaufeln auf den Kram,
Der achtlos in das Wasser kam
Und fahren in auf Haufen.

Ach, lieber Mitmensch, denk' daran,
Wir haben den Vierjahresplan,
Nach dem solch Tun verkehrt ist.
Der halbe Pfennig kommt' zu Ehr',
Ins Wasser kommt jetzt gar nichts mehr,
Und wenn's noch wen'ger wert ist.



War nicht Heinrich Langbein Heimatschriftsteller und Lehrer am Casi ?

Christian Offline



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13.01.2009 20:08
#49 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Ja das ist korrekt. Langbein war Heimatforscher und Lehrer. Der hat seiner Zeit auch einen Artikel über die Coburger Biergärten um 1900 verfasst. Daher kenne ich ihn.

gerd Offline



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15.01.2009 16:04
#50 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Norbert,der Weg,den man da erkennen kann,ist das der Fussweg/Treppe vom Rittersdeich-Hahnweg-"Krafft"-Richardi-bis hinauf zu "Nordlehne"??

gerd Offline



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22.01.2009 15:58
#51 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Wohnte da nicht die Annerose Hacker???Norbert??
gerd Offline



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22.01.2009 19:18
#52 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Meinst die wohnt da noch??

Stefan Offline




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22.01.2009 20:05
#53 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Ohne die Diskussion über das Hackergäßchen abbrechen zu wollen,
nochmal zurück zum Hahnfluß:

Gehe ich recht in der Annahme, dass dieses Brückchen nicht unweit vom herzöglichen Gartenhäusschen mal über den Hahnfluß führte (evtl. sogar heute noch über die Verrohrung)

Christian Offline



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23.01.2009 12:33
#54 RE: Verbindungswege Zitat · antworten
Espee, das ist so richtig. Man hat jetzt den Verlauf des Hahnflusses anhand von Blumenbeeten sichtbar gemacht. Die hier zu sehende Stahlbetonbrücke in Jugendstilformen wurde 1910 vom Stadtbaumeister Max Böhme errichtet. Der Brückenbogen ist weitgehend im Erdreich versunken.
Bildquelle: Historische Gesellschaft Coburg
Angefügte Bilder:
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 Freizeit 554.jpg 
gerd Offline



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23.01.2009 15:25
#55 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Logo!

gerd Offline



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23.01.2009 18:31
#56 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Christian, auf der alten Aufnahme von der Hahnflußbrücke ist rechts ein markantes Gebäude zu sehen.Ist darüber was bekannt?

gerd Offline



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23.01.2009 18:43
#57 RE: Verbindungswege Zitat · antworten
Also ich sag,es ist im Bereich vom Pilgramsroth.Ist aber ein weiter Begriff.Könnte es der Weg(mit Treppen) vom Pilgramsroth zur Langen Gasse sein?
gerd Offline



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23.01.2009 21:04
#58 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Na hat nun die Annerose dort gewohnt? oder nicht??

gerd Offline



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24.01.2009 10:13
#59 RE: Verbindungswege Zitat · antworten

Hab`doch gewusst,das Du die gekannt hast!

Christian Offline



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24.01.2009 11:55
#60 RE: Verbindungswege Zitat · antworten
Gerd, das Gebäude rechts war ein Stallgebäude und hatte die Adresse Floßstegstraße 4, die Scheune daneben war Floßstegstraße 3. Laut Adressbuch von 1928 (aus diesem Jahr stammt das Foto) gehörte Nr. 3 dem Kohlenhändler Frommann aus der Löwenstraße. Die Familie Frommann stammte aus der Judengasse 23 (siehe Beitrag über den Feilenhauer Frommann in meinem Judengassen-Buch). Die Nachfahren betrieben einen Kohlenhandel, zuerst in der Judengasse, später dann in der Löwenstraße. Die Scheune Nr. 4 gehörte der Metzgermeisterswitwe Anna Schlick vom Steinweg. Nach dem Krieg war die Familie Dietz (Leder-Dietz aus der Judengasse) Eigentümer der Nr. 3.
Die Scheune Nr. 4 wurde in den 1960er Jahren abgebrochen. An deren Stelle entstand das heutige Wohnhaus Floßstegstraße 4.

Die Nr. 3 wurde in den 1970er Jahren abgerissen, vor dem Abbruch des Alexandrinenbades.
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