bommy hat recht, vergleicht man mit anderen städten und aus der ferne ist coborch scho a schöner flecken. weil wir grade bei bausünden, stillstand, tradition etc. sind. hat jemand einen plan wie der josiasgarten bald aussehen soll. ich habe nur den schwebenden josias gerade gesehen:
Zum Haus Oberer Bürglaß 28 (siehe beide Abbildungen)
Vielleicht ist es interessant dazu die Geschichte zu erfahren:
Das Gebäude kam im Jahre 1822 in den Besitz der Familie Weibrecht, die darin eine Schlosserei betrieb. Diese bestand dort bis Mitte der 50er Jahre und zog dann auf den Brauhof. Heute befindet sich die Schlosserei als Metallbau-Weibrecht in Seidmannsdorf. 1934 eröffnete Hedwig Elly Schaubs, geb.Weibrecht in dem Haus einen Friseursalon den sie über Jahrzehnte betrieb und in den 60er Jahren an den Friseurmeister Waldemar Zeitler verpachtete. Gegenwärtige Pächterin des Salons ist Anja Bätz.
Christian,das mit der Schlosserei Weibrecht muß ende der 50 er Jahre gewesen sein,wenn nicht die 60er Jahre. Im Adressbuch von 1955 ist er noch im Bürglaß zu finden. Ich denke das 1960 noch der Wildner mit seiner Limonadenfabrik im Brauhof war.
Da müsste man in den Adressbüchern nachschauen Norbert. 1967 war jedoch nur noch der Friseursalon in dem Haus.
Noch was zu dem herzoglichen Wappen
Der Weibrecht war Hofschlossermeister im Diensten Herzog Alfreds, also ein "echter Hofschlosser". In herzoglichen Auftrag fertigte Weibrecht zahlreiche Metallgitter für die herzoglichen Besitzungen, z.b. für das Kyrill-Palais und für das Anwesen Oberer Bürglaß 10. Leider existieren diese Gitter heute nicht mehr.
Ich kläre das mal auf. Dieses Kellergeschoß ist der letzte Rest des sogenannten Herrenhofes der 1875 abgerissen wurde Der Herrenhof umfasste das Areal des heutigen Arbeitsgerichtes und des Gustav-Dietrich-Hauses. An der Stelle des heutigen Anwesens Oberer Bürglaß 32 befand sich zu jener Zeit das Stallmeistershaus. 1875 wurde dieses Gebäude bis auf den Eiskeller abgetragen, gekürzt und im neugotischen Stil wieder aufgebaut. Bauherr war der Rechtsanwalt Dr. Otto Muther. Ab 1919 gehörte das Haus zur Reichspostverwaltung, die 1934 von der Reichsfinanzverwaltung abgelöst wurde. Heute ist der Freistaat Bayern Eigentümer des Anwesens.