schade, aber trotzdem danke. ein freund sagte mir er habe da eins entdeckt, werde mich demnnächst selbst mal auf die suche machen.. ------------------------------------------------------------------------- Ist schon fast unmöglich da noch was zu entdecken, von Hahnweg aus gesehn ist die Veste nicht mehr sichtbar.
Hallo Norbert, dass Ochsen eingesetzt wurden, dürfte zweifelsfrei sein, denn diese haben meines Wissens noch mehr Kraft als Pferde. Ich schätze mal, der Nachfahre der Ochsen im Coburger Land war der Lanz-Bulldog von Janson
Jetzt möchte ich gerne mal folgendes wissen: Die Fa. Waldrich war doch früher in der Gerbergasse.wo sich später die "Volksküche" befand??Wann ist denn Waldrich auf seinen heutigen Platz am Hahnweg verzogen? Wurde eimal am Hahnweg,gegenüber der späteren Gastwirtschaft "Zur Veste" Ton abgebaut??Wer was darüber weiß...gebt mal Info.
Also dürfte somit geklärt sein,wann sich die Fa.Waldrich im Hahnweg niedergelassen hat.Demnach war der Platz , wo sich die F. Waldrich später dort niederließ, bis zu den Jahren 1926 sehr frei und unbebaut? Ich glaube wenn man sich die Fotos zur Seilbahn hier im Forum bedrachtet,man recherchiern könnte,wo sich nun die "Talstation" der Seilbahn im Hahnweg befand?...Was meint ihr, wo sich dieser Anfang der Seilbahn befunden haben könnte??
Demnach war der Platz , wo sich die F. Waldrich später dort niederließ, bis zu den Jahren 1926 sehr frei und unbebaut? Wieso war der Platz frei. Bericht lesen in der abbildung.
Hallo Gerd, Deine Frage zum Tonabbau im Hahnweg kann ich - so glaube ich wenigstens - zumindest teilweise beantwortrn. Im Bereich der Kaeser-Villa (Carl Kaeser)und im Bereich des Neubaus seines Sohnes (an de Straße Wolfsrangen) hat man früher Ton abgebaut. Die beiden in Richtung Veste gelegenen Böschungen sind sehr steil, was auf feszn Ton hinweist. Meines Wissens waren auch im Bereich Hahnweg mehrere Tonfabriken und/oder Ziegeleien vorhanden, die man früher- um sich Transportkosten und -Wege zu ersparen - in der Regel bei den Tongtuben errichtete
Jürgen,das mit der Tongrube am Hahnweg ist ja mit dem Foto vom Norbert nachgewiesen.Das Gebäude links(wo das Fachwerk zu erkennen ist)steht doch noch.Die anschließenden Gebäude sind aber verschwunden. Wo könnte nun die "Talstation" der Seilbahn gewesen sein?War sie im Bereich der Tongrube oder weiter nach Cortendorf hin nach Waldrich zu finden?Dort waren doch noch bis in unsere Zeit hin freie Flächen. Und wo war dann die "Bergstation" an der Veste?Das ist doch m.M. nach bestimmt irgendwo niedergeschrieben?Oder?
Hallo Gerd, ich glaube nicht, dass die Zalstation im Bereich der Tongrube war. Der Höhenunterschied wäre hier sehr groß gewesen. Ich kann mir vorstellen, dass man versuchte, möglichst flach zu bauen, um erstens Material (Stützenhöhe) zu sparen und zweitens durch eine möglichst senkrechte Belastung Material im gesamten Stützenbereich (Statik!) einmzusparen. Durch schräg aufzunehemende Belastungen ändern sich neben den erforderliche Querschnitten auch Fundamente usw. Ich kann mir vorstellen, dass die Talstation oberhalb des jetzigen Wolfsrangen lag. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen in diesem Bereich - der ja nur geringes Gefälle aufweist - wären ideal für diese Anlage gewesen; auch die Zufahrtsmöglichkeiten über Cortendorf (Bereich der jetzigen Schulstraße) wäre möglich gewesen. Hinzu ist auffällig, dass die dortigen Flurwege sehr gut ausgebaut sind. Oberhalb der Tongrube dürfte nichts gewesen sein. Die Bergstation könnte m. E. im Bereich des Brunnens (jetziger Pavillpon auf dem Wall) gewesen sien. Der Zugang zum inneren der Veste wäre über den Zugung im zweiten Burghof möglich gewesen, zumal man ja auch die Türme rtneuert resp. komplett neu baute. Auch flächenmäßig wäre im Bereich des Pavillons die Bergstation einschl. Lagerflächen möglich gewesen. Du fragst nach schriftlichen Aufzeichnungen dieser Arbeiten. Vielleicht solltest Du man mit Herrn Oezhm vom Staatl. Bauamt Bamberg (früher Hof) Kontakt aufnehmen, vielleicht weiß er mehr oder hat gar Aufzeichnungen oder Kopien davon. Seine Dienstelle (er ist Dienstellenleiter) befindet sich im Rittersteich-Schlösschen. Eine weitere Trassenmöglichkeit für die Seilbahn wäre der Fußweg der von der Ampel in Richtung Cortendorf Führt (unterhalb Hotrl Festungshof), Obwohl ich die andere Trasse favorisiere.
Hallo Jürgen,die auf dem Foto vom Norbert gezeigte Seilbahn zur Veste wurde von der Saarbrücker Firma HECKEL errichtet.Die Firma gibt es heute noch,allerdings firmiert sie heute unter einen anderen Namen.Die Firma ist weltweit mit dem Bau von Seilbahnen vertraut.Unter Saarbrücker Seilbahnen Heckel kann man bei google viel von der Firmengeschichte erfahren.(Bilder) Zur "Bergstation" der damaligen Seilbahn möchte ich Dir aber widersprechen!Der Brunnen am oberen Wall steht doch unmittelbar unterhalb vom Fürstenbau. Sieht man sich aber die Stützen der Bahn auf dem Foto vom Norbert einmal genauer an,möchte ich sagen das die S.B. in gerader Linie am "Oberen Wall" unmittelbar unterhalb vom neugebauten ROTEN TURM endete.Etwa im Bereich vom M6 er Denkmal.Der Pavillon des Brunnen ist viel weiter nach links zu suchen.Oder?
Auch von Cortendorf aus gesehn kann nicht stimmen die Seilbahn geht mehr in richtung Ampelanlage an der Veste. Meine Vermutung ist das die Seilbahn ab Gundstück Käser los geht.
Als ich im Frühjahr dieses Jahres auf das CM-Forum stieß und in den einzelnen Threads blätterte, faszinierte mich besonders das Thema "Seilbahn zur Veste" (auch weil ich vorher nie etwas davon gehört hatte).
Heute konnte ich das Rätsel um Trassenverlauf der Seilbahn und Standort der Talstation lösen:
Nach topografischer Auswertung der Fotos zur Seilbahn waren mir Trassenverlauf und Lage der Talstation schon relativ klar (ich hatte mich auch nur um ca. 50 m verschätzt, was den Standort der Talstation betraf). Heute früh unternahm ich eine "Ortsbesichtigung" und die Befragung einer freundlichen älteren Dame am Beerhügel traf in's Schwarze. Diese Dame lebt mit ihrem Ehemann noch in ihrem Elternhaus, kannte das Thema "Seilbahn zur Veste" sofort und wusste auch den genauen Standort der Talstation. Sie ging in's Haus, um ein Fotoalbum zu holen. Hierin befanden sich alte Fotos zur Seilbahn, die mit denen im Forum so gut wie identisch sind. Sie hatte auch noch alte Fotos vom Gelände, auf dem sich die Talstation der Seilbahn befand. Auf dem einen Foto sind noch die Baracken (urspünglich seien es 3 Baracken gewesen) erkennbar, die an der Talstation der Seilbahn standen (ich habe diese 3 Fotos der Dame abfotografiert und hier mit eingestellt; habe aus einem dieser 3 alten abfotografierten Fotos nochmals die Fundamente der Talstation herausvergrößert). Die Lage der Talstation und die Trasse habe ich auf einem Google-Earth-Bild markiert (Sogar auf diesem Google-Earth-Bild kann man den kleinen bewachsenen Hügel, unter dem sich noch Reste der Fundamente der Talstation verbergen, erkennen). Die Seilbahntrasse ist nach Google-Earth-Berechnung 396 m lang. Die Reste dieser Talstation befinden sich auf WALDRICH-Gelände in einem großen Wiesengrundstück oberhalb des Waldrich-Parkplatzes. Vom Köcherweg aus ist dieses Wiesengrundstück leider wegen einer hohen Hecke nicht einsehbar; es ist auch eingezäunt. Mit Erlaubnis betrat ich dann das Gelände der Firma Waldrich und begab mich an den Standort der Talstation. Dieser Standort ist durch einen kleinen bewachsenen Hügel identifizierbar. Hier verbergen sich auch noch Backsteinfundamente der Talstation. Der Antransport des Baumaterials zur Talstation der Seilbahn verlief damals wohl über den Köcherweg. Die verschiedenen aktuellen Fotos von mir zeigen den kleines Hügel in der Waldrichwiese, von dort aus einen Blick zur Veste, der den Trassenverlauf mit etwas Phantasie erahnen läßt(auf dem letzten Foto rot eingezeichnet) und Fundamentreste der Talstation. Vom Ehemann meiner "Informantin" erfuhr ich ergänzend, dass im Waldstück oberhalb der Gustav-Freytag-Quelle noch Fundamente eines Seilbahnstützels zu finden seien (die Seilbahn muss ziemlich genau über die Gustav-Freytag-Quelle hinweg geführt haben).
hallo Rolf, interessante Sache,was du dort entdeckt hast! Ich meine doch irgendwo einmal gelesen zu haben,das während des 2.W.K. am Köcherweg ,oberhalb von Waldrich,leichte Flak stationiert gewesen sein soll!Wahrscheinlich nur 20 mm oder höchstens noch die 3,7!(Schwere Flak war m.W. in Coburg nicht im Einsatz!) Für die Mannschaften sollen dort Baracken gestanden haben!... Zeitlich würde das aber mit der Seilbahn nicht zusammen passen!