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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Fragen und Antworten zur Geschichte Coburgs
Stefan Offline




Beiträge: 391
Punkte: 401

11.01.2015 19:15
Griesbach Villa Zitat · antworten

Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche nach einem Foto der Griesbachsvilla im Grund, Cortendorf. hat evtl. jemand entsprechendes Bildmaterial?
Prima wäre auch eine historische Übersichtskarte von Cortendorf.

Danke schonmal

Stefan

Christian Offline



Beiträge: 5.739
Punkte: 5.933

14.01.2015 16:11
#2 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Hallo Stefan,

eine Ansicht der Griesbach-Villa ist mir unbekannt. Eine historische Übersichtskarte ist mir aus der Zeit um 1860 geläufig.

Gruß
Christian

Rolf Metzner Offline




Beiträge: 1.641
Punkte: 1.661

14.01.2015 19:59
#3 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Zitat von Christian im Beitrag #2
Hallo Stefan,

....... Eine historische Übersichtskarte ist mir aus der Zeit um 1860 geläufig.

Gruß
Christian


Die historische Übersichtskarte von 1860 (Bereich Griesbach) kann ich beitragen:

Griesbach, historische Übersichtskarte 1860.png - Bild entfernt (keine Rechte)

Stefan Offline




Beiträge: 391
Punkte: 401

16.01.2015 14:05
#4 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Vielen Dank.

Ich habe in meinen Unterlagen eine Ansicht gefunden, die ist leider qualitativ recht schlecht. Ob ich die hier zeigen darf, weiß ich nicht, muss mal klären, wie alt das Bild ist.

Martini Offline



Beiträge: 43
Punkte: 45

14.03.2015 15:26
#5 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Wenn ich Griesbach lese, fällt mir was ein: Porzellanfabriken sind zwar schon mal 2008 behandelt worden, ich konnte aber keinen Beitrag finden über den Großbrand, der in der Fabrik Griesbach gewütet hat. Das müsste so Ende der 49iger, Anfang der 50iger Jahre gewesen sein. Trotzdem ich damals noch sehr klein war, ist mir dieses Erlebnis in ewiger Erinnerung geblieben. Ich stand damals mit meiner großen Schwester und vielen Schaulustigen ziemlich weit weg (vielleicht Höhe der Brauerei Scheidmantel), erinnere mich aber, dass es trotz der Entfernung unheimlich heiß war, weil die ganze Fabrik lichterloh gebrannt hat. Die nicht mehr zu verkaufende Ware wurde damals auf einen Haufen geworfen und die Leute durften sich holen, was sie gebrauchen konnte. Der Ansturm war groß, da es ja nicht lang nach dem Krieg war. Ich habe heute noch ein ganz kleines Blumenväschen, an dem ich sehr hänge. Kann sich außer mir noch jemand erinnern, weiß vielleicht etwas mehr als ist?

Stammbus Offline



Beiträge: 1.507
Punkte: 1.577

14.03.2015 22:04
#6 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Hallo Martini, willkommen hier.

Ich bin erst 1952 geboren und auch in einem anderen Stadtteil aufgewachsen (obwohl ich die ersten Lebenstage in der Rosenauer Str. in der Frauenklinik Dr. Gemmer, also nicht weit entfernt zugebracht habe ).

Als Neumitglied möchte ich Dich aber herzlich einladen, Kindheits- und Jugenderinnerungen von größeren Ereignissen allgemeinen Interesses hier nieder zu legen.

Sputnik60 Offline



Beiträge: 163
Punkte: 205

22.09.2017 06:10
#7 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Ich habe vor der ehem. Firma Griesbach diese "Wasserwege" entdeckt. Weiß jemand wozu die so 20170917_105709.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)20170917_105659.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)angelegt wurden bzw. was der Nutzen ist/war?

Christian Offline



Beiträge: 5.739
Punkte: 5.933

23.09.2017 09:02
#8 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Da haben wir schon mal vor etlichen Jahren darüber gesprochen. Ich habe die Sache mal kopiert.

Noch ein paar technische Daten zu den Wehren


Ein Überfallwehr an der ehemaligen Porzellanfabrik Griesbach - das sogenannte Obere Wehr - zur allgemeinen Regulierung des Wasserstandes, konnte man doch hier bei Hochwasser die überschüssigen Wässer in den sog. "Toten Arm" ableiten. Dadurch ist der Wasserabfluß zum Hahnfluss - der etwa 400 Meter abwärts von der Itz abzweigt - nahezu derselbe.


Das Sog. Schützenwehr - Unteres Wehr - ist der Feinstregulator. Über der Ausflußstelle des Hahnflusses steht das sogenannte Wehrbauhäuschen. Es birgt drei Holzschützen, die von Eisenketten gehalten werden. Durch Drehen der Querbalken, an denen die Eisenketten befestigt sind, können die Schützen je nach Bedarf verstellt werden und regeln so den direkten Wasserzufluß. Außerdem verhindern sie in der kalten Jahreszeit das Eindringen von Eisschollen in den Hahnfluss und schützt so die Mühlen vor Beschädigungen.


Ein Ein zweites Überfallwehr - die sog. Rumpel - ermöglicht ein Anstauen des Wassers auf eine bestimmte, durch einen am rechten Itzufer gesetzten Eichpfahl festgelegte Höhe. Damit ist es möglich dem Hahnfluss auch bei Niedrigwasser eine Mindestmenge davon zuzuführen. Die Rumpel ist eine künstlich angelegte Steintreppe. Sie überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Überfallwehr und dem weiteren Itzlauf und sorgt für einen raschen Wasserabfluß.

Sputnik60 Offline



Beiträge: 163
Punkte: 205

24.09.2017 08:14
#9 RE: Griesbach Villa Zitat · antworten

Zitat von Christian im Beitrag #8
Da haben wir schon mal vor etlichen Jahren darüber gesprochen. Ich habe die Sache mal kopiert.

Noch ein paar technische Daten zu den Wehren


Ein Überfallwehr an der ehemaligen Porzellanfabrik Griesbach - das sogenannte Obere Wehr - zur allgemeinen Regulierung des Wasserstandes, konnte man doch hier bei Hochwasser die überschüssigen Wässer in den sog. "Toten Arm" ableiten. Dadurch ist der Wasserabfluß zum Hahnfluss - der etwa 400 Meter abwärts von der Itz abzweigt - nahezu derselbe.


Das Sog. Schützenwehr - Unteres Wehr - ist der Feinstregulator. Über der Ausflußstelle des Hahnflusses steht das sogenannte Wehrbauhäuschen. Es birgt drei Holzschützen, die von Eisenketten gehalten werden. Durch Drehen der Querbalken, an denen die Eisenketten befestigt sind, können die Schützen je nach Bedarf verstellt werden und regeln so den direkten Wasserzufluß. Außerdem verhindern sie in der kalten Jahreszeit das Eindringen von Eisschollen in den Hahnfluss und schützt so die Mühlen vor Beschädigungen.


Ein Ein zweites Überfallwehr - die sog. Rumpel - ermöglicht ein Anstauen des Wassers auf eine bestimmte, durch einen am rechten Itzufer gesetzten Eichpfahl festgelegte Höhe. Damit ist es möglich dem Hahnfluss auch bei Niedrigwasser eine Mindestmenge davon zuzuführen. Die Rumpel ist eine künstlich angelegte Steintreppe. Sie überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Überfallwehr und dem weiteren Itzlauf und sorgt für einen raschen Wasserabfluß.


DANKE

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