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gerd
Beiträge: 4467 | Punkte: 4593 | Zuletzt Online: 28.11.2025
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Name
Gerd Bieler
E-Mail:
gbieler@freenet.de
Geburtsdatum
10. Oktober 1949
Hobbys
Modelleisenbahn-Töpfern-Modellieren
Wohnort
Untersiemau
Registriert am:
19.06.2004
Benutzer-Blog
Geschlecht
männlich
    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 09.10.2025

      Conrad Rüger berichtet,das der "Beichtvater" vom Wallenstein,in des Herrn Tobias Garten, vor dem Bürglasstor erschossen wurde!
      Lässt sich heute noch ermitteln, wo sich dieser Garten befand?

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 03.10.2025

      ....hahahaaa...was doch nicht alles existiert..?
      Conrad Rüger war also schon immer in Coburg bekannt...😅

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Seltsame Abnutzungen an Sandsteinwänden - woher kommen die? " geschrieben. 19.09.2025

      Die Fa. BRANDT befand sich m.W. im ehemaligen Anwesen Conitzer(?) In der Spit.
      Über mehrere Etagen wurde verkauft.Für uns Kinder interessant die oberste Etage,weil es dort Spielwaren gab...Modelleisenbahn usw.
      Es gab einen Fahrstuhl und in der Vorweihnachtszeit stand ein Nicolaus am Lift...
      Später hatte Brandt im Kellergeschoss noch eine Werkzeugabteilung und einen Zugang von der Nägleinsgasse aus.
      Dann hat Brandt in der Spitalgasse dicht gemacht und alles nach Niederfüllbach verlegt und sich
      auf den Bausektor ( Holz,Eisen,Stahl) stark gemacht.

      Gegenüber von Brandt war die Fa. HEYN, bei denen konnte man kleine Mengen an Schrauben oder Nägeln usw. bekommen.
      Fa.Dietrich,Mühlgasse (?) bot Sanitär Artikel an und die Fa. Max Carl hatte unmittelbar neben Cafe
      Schilling im Seifartshof ihren Standort,ehe sie zum Südlichen Güterbahnhof verzogen sind.
      Diese Firmen boten alles in der Innenstadt an,hatten wohl ihre Lager,aber der Besuchsverkehr war
      in der Stadt.Anlieferung mit LKW..."Opel Blitz"...😀...?
      Die Fa. Schlosserei Krummholz,heute in Scheuerfeld ansässig,
      hatte ihr Anwesen in der Victoria Strasse,....heute eine stark befahrene Strasse.....
      Wenn die z.B. Material bekamen- Stahl oder Bleche usw. wurde das mit der Hand abgeladen!...
      Heute unvorstellbar...😁

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 11.09.2025

      ...übrigens gab es in Coburg ein Gasthaus namens
      "Conrad Rüger Stuben"...entweder in der Ketschengasse oder beim Zugang zum Pasage Kino, Mohrenstrasse?
      Wer weis es noch ?

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 11.09.2025

      Die von C.Rüger erwähnten Gebäude unterhalb der Veste gelegen, erscheinen immer wieder auf alten Ansichten.J.Lindner zeigt sie z.B. im Jahr 1830 in seinen "Lindner Album", sogar mit einen Treppenweg - Zugang! Demnach standen diese Häuser noch rund 200 Jahre nach C.Rüger!
      Von wem und wann die Gebäude errichtet wurden ? Und wo der genaue Standort war?

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 09.09.2025

      Auf alten Stadtansichten von Coburg, z.B. auf dem Kupferstich von Matthäus Merian
      " Coburg 1648" sieht man unterhalb der Veste drei Gebäude.
      Es könnten die von Rüger erwähnten Scheunen und Haus sein ?
      Wo der Standort genau war?
      Das Umfeld der Veste war von Bewuchs befreit um freies Schussfeld zu haben. Hliefür gab es die Rajongesetze.Ob die hier im 30 jhrg. Krieg schon angewendet wurden? ( alle Bauten im nahen Umkreis einer Festung mussten binnen kurzer Zeut abgebrochen werden)

      Rüger schreibt in seinen Bericht z.B. von der "blauen Kemnaden"..., der "neuen Bastei"...?
      Andere Ortsangaben sind ja bekannt,z.B. die" Losau" ( heute etwa der Bahnhof)
      Lt. Dr. Dietze hatte Coburg damals knapp 5000 Einwohner.Wie schwer mag dann der Bevölkerungs verlust durch die Pest und den Kriegsverlauf gewesen sein ?
      Die Amtsverwalter ( Schosser) waren vepflichtet über ihre Orte Lageberichte an die Herzogliche
      Verwaltung nach Coburg zu senden Erschreckend sind die Zahlen der Bevölkerungsverluste von Orten ,welche an den Durchgangstrassen lagen!
      Die damals schon bekannten Handelswege Nürnberg -Leipzig oder Frankfurt - Prag kreuzten Die Stadt Coburg.Diese Strassen benutzten auch die Truppen und es gab Orte wo niemajd mehr wohnte.

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 08.09.2025

      Die Gesamtbevölkerung der Pflege Coburg betrug im Jahre 1618 55 450 Seelen.
      Die Fläche der Pflege hatte 1360 qkm, somit eine Bevölkerungsdichte von 40 Menschen auf dem qkm. Somit war die Pflege zu Beginn des siebzehnten Jahrhundert ein weit überdurchschnittlich besiedeltes Land
      In diese gesunde Bevölkerungsentwicklung brach nun der 30 jhrg. Krieg mit seinen Begleiterscheinungen ein.
      Diese Begleiterscheinungen waren die Seuchen, die schon nach wenigen Jahren die Bevölkerung traf. Pest, Typhus und Ruhr hatten das Land, auch schon vor dem 30.jhrg. Krieg heimgesucht
      Im Kriege jedoch nahmen diese Epidemien weit gefahrvollere Ausmasse an.
      Wegen der häufigen Truppendurchmärsche konnte das Einschleppen von Seuchen nicht verhindert werden Die rote Ruhr herrschte im Land 1623..Die Pest suchte die Pflege 1626 heim.
      Die "Hauptkrankheit" wie die Pest genannt wurde brach erneut Ende Sept.1632 in der Stadt aus,welche von Flüchtlingen und Truppen überfüllt war.
      Noch furchtbarer wütete die Pest nach dem Einfall der Lamboyschen Truppen im Jahr 1635 im Coburger Land.
      In der Stadt Coburg starben 1635 809 Erwachsene und 348 Kinder ! Besonders Kinder waren mit der Krankheit der Blattern betroffen, so wurden 1640 in Coburg 277 und im Jahr 1646 184 Kinder begraben.

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 08.09.2025

      Von Rüger wird an anderer Stelle berichtet, das er in der Spitalgasse vor dem ehemaligen Gasthof
      "Zum Bären"! einen Defensions Hauptmann erstochen habe...
      Dr.Walter Dietze schildert in seinem,im Jahr 1941bei Rossteutscher erschienenen Buch,
      "Die Wirkungen des 30 jhrg. Krieges in der Pflege Coburg" eindringlich die Zustände im Land.

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 08.09.2025

      Sie zogen zur Stadt ein, in welcher sie viele der Feinde antrafen, wie auch auf der Losau und vor dem Ketschentor und schossen alles nieder, was sie feindselig antrafen.
      Unter anderem bekamen sie des Herzog von Friedland (Wallenstein) Beichtvater gefangen, welchen sie in des Herrn Tobias Garten vor dem Bürglasstor niederschossen.
      Sie brachten auch 3 Kroaten gefangen auf die Festung , welche der Herr Obrist stracks vor der
      neuen Brücke todtcschiessen lies.
      Hiermit war die Belagerung der Festung aufgehoben.
      Nach dem Abzug des Friedländers begab sich der Herr Obrist mit 8 Kompanien in die Stadt
      in 6 Quartier, welche die Bürger verpflegen mussten, nebst einer Kompanie auf der Festung.
      Auf der Festung verblieb als Commandant Herr Michael Griesheim, Capitän.

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Conrad Rüger" geschrieben. 07.09.2025

      Nächsrfolgenden Donnerstag liess der Herr Obrist 26 Dragonerpferde todt schiessen wegen Mangel des Futters und damit der Feind nicht inne würde, dass sie Mangel an Futter litten, wurden
      diese Pferde alle in den Schwibbogen auf der Bärenbastei geschleift und mit Mist hedeckt.
      Unterdessen wütete der Feind mächtig im ganzen Land mit Morden,Rauben und Brennen, steckte Eisfeld, Heldburg,,Rodach,Ummerstadt alles in Brand.
      Mittags um 12 Uhr fügte sich eine grosse Anzahl Volks auf dem Rögnersberg( Brandensteinsebene) , allda .zu approchieren. Kaum hatten sie den Anfang gemacht, gab ich mit drei Feldschlangen Feuer unter sie, das ihrer viele in die Luft flogen, etliche aber wollten weichen, welche ein Offizier mit dem blosen Degen, auf einen weisen Pferd sitzend, selbige anzutreiben sich sehr bemühte.Es wurde aber wieder von mir mit 2 Feldschlangen Feuer unter sie gegeben, so das ihrer viele blieben und endlich vom Approchieren abzulassen gezwungen wurden.
      Des Abends um 9 Uhr entstand eine Feuersbrunst vor dem Steintor, wovon eine Seite ganz abbrannte. Daher machten sich die auf der Festung Gedanken, als hätte es der Feind nach seinen
      vorigen Drohungen angezündet, worauf auf der neuen Bastei mit einer Felschlange 3 mal Feuer gegeben wurde, in Meinung den Feind abzuhalten. Als ihnen aber durch das grosse Geschrei
      offenbar wurde das dem nicht so wäre, liessen sie es bleiben und riss das Feuer durch Gotts Gnade nicht weiter.
      Mittwoch chargierten die aus der Festung wieder auf obgedachte Scheunen- Haus und Laufgräben mit Stücken,Doppelhaken, Musketen und Feuerröhren. Hingegen wehrte sich der Feind aber tapfer und wurde in selbigen Scharmützel Segcar, so ein Engländer war, auf der Mauer bei der blauen Kemnaden durch den Kopf geschossen, allwo das Blut eine geraume Zeit noch zu sehen gewesen.
      Von den Coburgern in und ausser der Festung sind todt geblieben 4 Mannsperson, welche auf der Bärenbastei begraben liegen.
      Von Feinden aber, welche vor der Festung und Stadt blieben, wurden über 1000 gezählt (?)
      Donnerstagfrüh um 4 Uhr machten die Bayern den Anfang abzumarschieren,an welchen Tag alles ganz still war.
      Den folgenden Freitag zündeten die Kaiserlichen die 2 Scheunen sammt dem Haus an und
      marschierten auch davon.
      Morgens früh um 6 Uhr kommandierte Herr Obrist eine Partei von 20 Pferden und einem Lieutnant
      den Fürwitz zu recogniszieren ( erkunden) welche bald gewahr wurden, das der Feind noch stark da lag, deswegen sie mit dem Feind scharmutzierten und wurde der Lieutnant durch ein Bein gesch8ssen, schadete ihm aber am Leben nicht.
      Um 7 Uhr wurde wieder an selbigen Ort eine Partei von 20 Pferden kommandiert, die, nachdem siex recognosziert hatten, alsbald wiederkehrten und berichteten das der Feind fortmarschiert und alles leer wäre., ausser viel aufgebaute Zelter,Rauchfeuer und Dampf.
      Hierauf kommandierte der Herr Obrist bald 4 Trupp Reiter,den Feind nachzuhauen und der Stadt Beschaffenheit zu erkundigen.
      F.folgt

    • gerd hat das Thema "Conrad Rüger" erstellt. 07.09.2025

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Kleine Judengasse" geschrieben. 31.08.2025

      Danke! Von der Victoriastrasse aus kommend rechter Hand.Zuerst das alte Gebäude das die Glaserei Fischer aufnahm,ehe die zur Webergasse verzogen und dann das hohe Haus wo der Doc
      war.

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Lehesten, Schieferbruch" geschrieben. 03.07.2025

      Bevor die Bahnstrecke nach Lehesten gebaut war,transportierte man den abgebauten Schiefer
      mühevoll mit Ochsen und Pferdegespannen zur bereits bestehenden Bahn nach Ludwigstadt.Aufwändige Umladearbeiten waren dadurch erfordelich.
      Die nur wenige Kilometer lange Normalspurige Strecke nach Lehesten,zweigte von der Hauptbahn
      München - Berlin südlich von Ludwigstadt ab und überquerte dort auf einem Viadukt die Bundesstrasse 85.
      Bereits 1951 wurde auf Seite der DDR das Gleis abgebaut,auf Bayerischer Seite erst zu Anfang der 70er Jahre. Im Bereich des Schieferbruch soll eine Schmalspurbahn im Einsatz gewesen sein.
      Teilweise sind auf der Normalspurigen Strecke Zahnstangen eingebaut worden um den Lokomotiven die extremen Steigungen zu ermöglichen.
      Es sollen Lokomotiven der Baureihe 97...welche Österreichische Fabrikate waren dort gefahren sein,die zur Reichsbahn Direktion Erfurt gehörten..Diese Maschinen wurden Anfang der 50er Jahre ausgemustert und verschrottet,weil die RBD für diese Loks keine Verwendung hatte.

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Lehesten, Schieferbruch" geschrieben. 02.07.2025

      Der Schieferbruch in Lehesten hatte ja eine traurige Berühmtheit erlangt.
      Nachdem man Peenemünde angegriffen hatte wurden Arbeiten von dort ausgelagert,so auch in den Schieferbruch nach Lehesten.(Andere "Berühmtheit " Nordhausen "Mittelbau Dora " ) In Lehesten sollen Triebwerke für die V 2 im Probelauf getestet worden sein...Ich war vor Jahren dort und konnte damals mit einer betagten Anwohnerin sprechen.
      Sie erinnerte sich ,als Kind, an das "heulen" der Triebwerke,wenn die auf den Prüfständen liefen.
      Das soll man damals Tag und Nacht gehört haben.
      Über das andere worüber nicht gerne gesprochen wurde,war die Tatsache,das dort KZ Häftlinge
      arbeiteten....eine Gedenkstätte für diese Menschen ist vorhanden!...
      Ein Bahnanschluss dorthin ( von Ludwigstadt aus)wurde in den 70er Jahren bis zur Grenze DDR
      abgebaut.

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Bergstraße" geschrieben. 07.05.2025

      ...Berichtigung...bei Kob..nicht "Schmierstoffe" sondern "Betriebsstoffe" !..

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Bergstraße" geschrieben. 07.05.2025

      Bevor das Haus abgerissen wurde baute man dort eine " Passage" ein, welche dem steigenden Strassenverkehr geschuldet war.Die alte B 4 / Reichstrasse 4...führte ja immer noch mitten durch die Altstadt - Ketschengasse/ Markt/ Spit/Steinweg usw.In Erinnerung ist,das die Ketschengasse
      etwa von frühere Fa. GROSSMANN - Markt als Einbahnstrasse und die Rosengasse Markt - "Pfaff" ebenfalls als solche deklariert waren.
      Szenen aus dem Film " Liberators", welcher beim Sender ARTE vor Jahren erschien,zeigen Panzer der US Army in der Ketschengasse mit Blickrichtung Markt,bzw. Albertsplatz.
      Ganz kurz kann man auf einen Schild die Namensendung "...stoffe" lesen und eine 4 erkennen.
      Die Fa. Kob hatte am Haus ein Reklameschild angebracht,wo auch auf " Schmier- stoffe"
      hin gewiesen wurde, die " 4" diente als Hinweis f0r die Reichs/ Bundesstrasse.
      Die Stadtbusse welche früher alle den Marktplatz angefahren hatten,quälten sich südlich durch die Rosengasse und auch am Haus "Kob" um die Ecke....der Neubau"Pfaff" und die neue Strassenführung liessen dort alles weiträumiger und sicherer erscheinen.

    • gerd hat das Thema "Fa. ATLAS" erstellt. 05.02.2024

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Fahrrad Händler Coburg" geschrieben. 17.01.2024

      Fa. Amend in Neues , hatte Zündapp Vertretung und waren beide, Senior/ Junior begeisterte Motorradfahrer.
      Der Senior organisierte in den frühen 50 er
      Jahren im Callenberger Forst (!)
      eine Motorrad Zuverlässigkeits Fahrt.Die Fa. Amend war aber
      hauptsächlich Schlosserei.
      Der Sohn Bernd Amend war darüber hinaus ein "Edelschrauber" und baute für Kunden Motorräder um.Nicht nur an Zündapp sondern auch an
      der Marke Adler kannte sich Bernd aus und solche Motorräder waren bei ihn in guten Händen...

      eine

    • gerd hat einen neuen Beitrag "Fahrrad Händler Coburg" geschrieben. 16.01.2024

      In Hans Jürgen Schmidt's Buch
      "An der Grenze der Freiheit" auf Seite 43 ist diese Lizenz zu sehen.

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gerd
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