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Albertine
Beiträge: 11 | Punkte: 13 | Zuletzt Online: 27.01.2024
Name
Gaby Schuller
E-Mail:
gaby.schuller@googlemail.com
Geburtsdatum
27. Mai 1961
Wohnort
Coburg
Registriert am:
28.04.2018
Geschlecht
weiblich
    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Kuno Hirsch" geschrieben. 29.03.2021

      Ich habe eine Frage zur Familie Hirsch:

      Da Kuno Hirsch bereits fünf Jahre vor Gründung der neuen Israelitischen Kultusgemeinde geboren wurde, wie war der Status der Eltern zu dieser Zeit?

      Wie lange waren sie schon in der Stadt ansässig? Galten sie noch als "Schutzjuden", als sie nach Coburg kamen? Gab es eigentlich Matrikelnummern für Coburg, und wenn ja wie lange? Weiß man, wie es ihm während seiner Schulzeit ergangen ist, denn es wird sicher nicht viele jüdische Mitschüler gegeben haben?

      Sorry, ist jetzt doch mehr als eine Frage geworden... :-)

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Jüdische Friedhöfe in Coburg" geschrieben. 27.01.2021

      Zitat von Christian im Beitrag #2
      Die Familie Simon legte sich im Jahre 1878 an der Ecke Spittelleite/Rodacher Straße einen Privatfriedhof zu, obwohl die Anfänge eines allgemeinen jüdischen Friedhofs in Coburg auf dem Glockenberg bereits seit 1874 bestanden. Vorher wurden die Coburger Juden auf dem heute noch bestehenden Friedhof bei Autenhausen bestattet. Die Simons scheinen unter den Juden Coburgs eine Außenseiterrolle gespielt zu haben. Damit erklärt sich auch die Anlage eines eigenen Privatfriedhofs. Die Familie Simon verließ Coburg 1913 und verlegte ihren Wohnsitz ins Ausland. Um ihren Privatfriedhof kümmerten sie sich nicht mehr.

      Er verwahrloste im Gegensatz zu dem jüdischen Friedhof auf dem Glockenberg. Dort fand die erste Beisetzung am 12. Juli 1874 statt. Seit diesem Zeitpunkt sind hier 119 jüdische Mitbürger begraben worden. Eine Gedenktafel erinnert an die während der Nazizeit verschleppten und umgekommenen jüdischen Menschen, von denen keiner eine letzte Ruhestätte gefunden hat. (Fortsetzung folgt)


      Ich beschäftige mich schon eine ganze Weile mit den beiden jüdischen Friedhöfen an der Rodacher Straße und am Glockenberg.

      Nach meinem Kenntnisstand fand die erste Beerdigung auf dem Familienfriedhof Simon bereits im Juli 1851 statt, nachdem Joseph Simon gestorben war. Nach ihm kamen bis 1874 noch mindestens vier weitere Bestattungen dazu. Vermutlich hat man dann an der Familientradition festgehalten und den Friedhof so lange genutzt, bis es keine Familienmitglieder mehr in Coburg gab.

      Ich finde die Quelle gerade nicht, aber ich habe gelesen, der Friedhof sei ursprünglich 12,5 Ar groß gewesen. Das wäre 1.250 qm, also viel, viel mehr, als heute als Fläche übrig geblieben ist.

      Zum Jüdischen Friedhof am Glockenberg möchte ich ergänzen, dass dort mehr als 220 Menschen bestattet wurden, jedenfalls sind so viele namentlich bekannt.

      Es gibt leider keine komplette Erfassung der ehemaligen jüdischen Gemeinde, sodass viele Namen so gut wie in Vergessenheit geraten sind.

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "150 Jahre Bahnhofstraße" geschrieben. 27.01.2021

      Hallo,

      damit hatte ich nicht gerechnet, aber es ergibt natürlich einen Sinn: Die Einzelpersonen waren vermutlich Bedienstete des Hotels! Dadurch erklärt sich auch, dass sie ohne jegliche Familie dort gemeldet waren.

      Vielen Dank für die schnelle Hilfe!

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Pilgramsroth " geschrieben. 27.01.2021

      Hallo Rolf,

      vielen Dank, das wäre natürlich eine plausible Erklärung! Ich werde nochmal nachfragen, ob dem alten Herrn vielleicht doch noch etwas einfällt. Ein Foto vom heutigen Aussehen der Villa Nr. 5 habe ich ihm schon geschickt, aber er war sich nicht sicher. Naja, nach fast 100 Jahren käme ich sicher auch ins Grübeln.

      Herzlichen Dank jedenfalls!

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Pilgramsroth " geschrieben. 26.01.2021

      Guten Abend,

      ein ehemaliger Coburger hat mich um Hilfe gebeten, das ehemalige Wohnhaus im Pilgramsroth ausfindig zu machen, in dem er ein paar Jahre gelebt hat. Er ist inzwischen fast 100 Jahre alt und seine Angaben sind leider eher dürftig.

      Er erinnert sich an ein großes Haus in Hanglage, mit einem sehr großen (Vor-)Garten und - das ist wohl das markanteste Merkmal - einem Tennisplatz hinter dem Haus. Er meint, es habe eine "kleine Hausnummer" gehabt, eventuell 3 oder 5, aber da ist er sich nicht sicher.

      Die Familie hat Coburg 1928 verlassen, da ging er noch nicht einmal zur Schule. Mit ist bekannt, dass die Hausnummern heute nicht mehr mit den damaligen identisch sind, aber selbst unter diesem Gesichtspunkt kann ich mir im unteren Pilgramsroth-Bereich kein Haus mit Tennisplatz vorstellen.

      Weil ich weiß, dass ihr hier sehr viel wisst, bin ich zuversichtlich eine Lösung des Rätsels zu finden!

      DANKE schon jetzt!

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "150 Jahre Bahnhofstraße" geschrieben. 26.01.2021

      Guten Abend!

      Kann mir jemand sagen, um welches Gebäude es sich bei der Adresse Adolf-Hitler-Straße 39 handelte? Jetzt steht da wohl das Parkhaus der HUK, aber was war es früher?

      Mir ist aufgefallen, dass bei der Volkszählung von 1939 auffallend viele Personen mit ganz unterschiedlichen Nachnamen unter dieser Adresse erfasst wurden, die zum Teil mit dem Vermerk "kollektiv" gekennzeichnet worden sind. Es handelt sich in neun von elf Fällen um Personen ohne jüdischen Hintergrund. Lediglich zwei Personen waren sog. "Mischlinge".

      Hat jemand eine Idee? Vielen Dank schon mal!

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Die Hochwasserkatastrophe vom Februar 1909 (Beitrag vom 30.01.2009)" geschrieben. 19.06.2020

      Guten Morgen,

      wunderbar, ich bin mit den Hinweisen schon ein gutes Stück weiter! Auf dem zweiten Foto erkennt man sogar ein Eck der Fassade.

      Der Hinweis auf die Architekten Streib hat sehr geholfen, in dem Beitrag von 1972 ist zwar kein Foto vom ursprünglichen Gebäude, aber der Entwurf zur Gestaltung der Fassade. Wenn man ihn mit der heutigen Außenansicht vergleicht, findet man kaum noch Parallelen, da wurde bis zur Unkenntlichkeit "modernisiert". Ein Jammer.

      Die einzige Fotoabbildung zeigt den Zustand, als dort eine ESSO-Tankstelle war. Da war die Fassade aber schon jeglichen Schmucks beraubt und geglättet.

      Herzlichen Dank für die Hilfe!

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Die Hochwasserkatastrophe vom Februar 1909 (Beitrag vom 30.01.2009)" geschrieben. 18.06.2020

      Vielen Dank, die Information zu Friedrich Streib hilft auf jeden Fall weiter! Und auch wenn die Fotos nicht ganz so historisch sind, wie ich sie gerne hätte, so sind sie doch hochinteressant!

      Vielen Dank an alle!

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Die Hochwasserkatastrophe vom Februar 1909 (Beitrag vom 30.01.2009)" geschrieben. 17.06.2020

      Guten Morgen,

      ich bin gerade auf dieses interessante Thema gestoßen und habe eine Frage zu den zusammengestellten Fotos im ersten Beitrag:

      Welche Straße und welche Gebäude zeigt das erste Foto (1. Reihe links)?

      Grund für meine Frage ist die Suche nach einem historischen Foto von der Viktoriastraße 1 (heute die Pizzeria Azzuro). Es hat den Anschein, als seien die etwas flacheren Häuser diejenigen am Ernstplatz, aber da kann ich mich natürlich täuschen.

      Vielen Dank schon jetzt!
      Albertine

    • Albertine hat einen neuen Beitrag "Dr. Moritz Cramer" geschrieben. 18.08.2019

      Vielen Dank für die hilfreichen Antworten! Den Eintrag im Digitalen Stadtgedächtnis kannte ich, u.a. daher kam meine Irritation. Dass aber auch die Angabe der Praxis in Nr. 4 nicht stimmen könnte, hatte ich gar nicht bedacht. Es ist schon merkwürdig, wie sich solche Fehlinformationen etablieren.

      DANKE jedenfalls an alle in der Runde!

Empfänger
Albertine
Betreff:


Text:
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