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Dieses Thema hat 25 Antworten
und wurde 1.973 mal aufgerufen
  
 Coburger Geschichte
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Christian Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.323

07.01.2008 19:32
150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

Im Jahre 1858 eröffnete in Coburg der erste Personenbahnhof in der Lossaustraße. Mit der Bahn konnte man damals nur nach Eisfeld (Werrabahn) und nach Sonneberg fahren. Die Strecke nach Lichtenfels wurde erst 1859 eröffnet.

Man könnte ja heutzutage vermuten die Deutsche Bahn habe von dem Jubiläum was mitbekommen und wolle deshalb unseren Bahnhof nicht sanieren - damit die Kunden mal sehen dass sich in den letzten 150 Jahren nichts verändert hat - innen und außen, im Gegensatz zum Bahnhofsplatz.

Norbert Offline

Alter Hase
Beiträge: 6.630


07.01.2008 21:26
#2 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten
Das habe ich nie verstanden, wie man sich für so einen Verein begeistern kann.
Der Deutschenbundesbahn geht es doch am Arsch vorbei wie ihre Gleise und
Bahnhöfe ausschauen,wenn man den Coburger Güterbahnhof so anschaut,denkt
man in 2 Km kommt die Zonengrenze und da ist Deutschland ja sowieso zu ende.
Ich War ca. 50 Jahre mit den Coburger Güterbahnhof konfrontiert und habe
den verfall mitbekommen.
Zum Bild.Der Güterbahnhof zwischen 1980 und 2005.
bommy Offline

Ordentliches Mitglied
Beiträge: 132

07.01.2008 22:21
#3 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

Lieber Norbert, die Bilder müssten viel größer veröffentlicht werden, dann bekommen sie anklagende Wirkung. Auch wenn schon das Miniformat erahnen lässt, in welch jammervollem Zustand die Anlagen sind. So kriegt die deutsche Bahn (Bundesbahn, das war einmal) keinen Verkehr weg von der Straße.

Norbert Offline

Alter Hase
Beiträge: 6.630


08.01.2008 22:07
#4 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

In Antwort auf:
Lieber Norbert, die Bilder müssten viel größer veröffentlicht werden
-----------------------Das war reine Absicht

Norbert Offline

Alter Hase
Beiträge: 6.630


08.01.2008 22:51
#5 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten
In Antwort auf:
So kriegt die deutsche Bahn (Bundesbahn, das war einmal)
Auch ein anderer Namen brinngt diesen " Verein" nicht weiter.
--------------------------------------------------------------
Verkehr weg von der Straße.
Dieses Spiel geht doch schon seit 35 Jahren
und was haben sie erreicht ? noch mehr Trojanische LKW,s
auf unserer Autobahnen,und weil noch mehr an den Autobahnen
kaputt geht,muß die PKW-Vignette kommen und nicht wegen des Ozongehabe.
( Siehe die Müllverbrennung in Neapel,haben die eine
andere Ozonschicht? ).

sailgeneration Offline

CM-infiziert
Beiträge: 32


23.03.2008 18:35
#6 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

Weißt Du wer Eigentümer der Stinnes Spedition ist?
Dazu gehört im Übrigen auch Schenker u.v.a.!

... genau. Die DB!

Gruß Jochen

Norbert Offline

Alter Hase
Beiträge: 6.630


23.03.2008 20:29
#7 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten
Die DB und die Post sind doch die größten Ozon Verursacher,die haben von der
Stecknadel bis zum Maschinentransport ihre Finger im Spiel.
kein Trojanischer LKW fährt durch Deutschland ohne das die 2 nicht absahnen.

Jürgen Offline

Stammgast
Beiträge: 1.089

24.05.2008 11:38
#8 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten


Wie heißt doch der schöne Spruch? Ach, ja:
"Wer nichts ist und wer nichts kann,
geht zur Post oder Eisenbahn"
Und da erwartet Ihr etwas anderes?? Ich nicht!

Jürgen

Christian Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.323

15.06.2008 21:42
#9 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

So heute habe ich mal einen beitrag verfasst zu diesem Thema

http://www.coburg-magazin.de/news/a/chri.../Werrabahn.html

Stefan Offline

Ordentliches Mitglied
Beiträge: 369


09.03.2009 19:39
#10 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten
Zum aktuellen Bahnhof suche ich noch Infos / Fotos zum Innenleben. Bevor der "Umbau" im Bahnhof stattfand, kann ich mich noch erinnern, dass früher links neben dem Eingang zum Rustikana ein Bücherkiosk war, der heutige Bücherladen war Warteraum (?), wo der Bahnschalter ist, war Gepäcklager und es gab eine Münzwaage.
Hat vielleicht noch jemand Fotos von innen bzw. weitere Erinnerungen ?
Wie war das denn damals bevor die neue B4 gebaut wurde ? Seit wann gibt es denn die Gleisunterführung ?
Fragen über Fragen ....
Christian Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.323

10.03.2009 11:05
#11 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

Bezüglich der Bahnhofsgaststätte kann ich weiterhelfen. Im Coburger Hotel- und Gaststättenführer von Jürgen Otto, hrsg. vom Veste-Verlag, sind Ansichten von dem Innenraum des Lokals zu sehen.

Ich kann mich noch an den Wartesaal erinnern, wo heute die Bahnhofsbuchhandlung zu finden ist. Die alte Buchhandlung befand sich in einem Laden Richtung Gleise, auf der linken Seite.

Die beiden Unterführungen entstanden mit der Höherlegung der Bahngleise zwischen 1911 und 1923.

Beim Ausbau der Stadtautobahn verschwanden damals zahlreiche Bauten der Bahn. Auf Höhe von Ed´s Bräustüble befand sich ein Stellwerk, welches später durch ein Neues,Richtung Bahnhof ersetzt wurde. Es gab auch eine Bahnmeisterei an der Adamistraße, dort wo heute die Ausfahrt zur Callenberger Unterführung sich befindet. Auch dieses Gebäude wurde abgerissen. Ferner wich ein Wohnhaus für Bahnarbeiter dem Bau der Stadtautobahn. Dieses befand sich an der Ecke Adamistraße / Gabelsbergerstraße / Rummental.

Stefan Offline

Ordentliches Mitglied
Beiträge: 369


10.03.2009 12:21
#12 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

Danke Christian,
Die Bilder aus dem Otto Buch kenne ich. Die Buchhandlung war mal
Links vor den Gleisen, aber erst später. Zuvor gab es eben diesen
Kiosk, in dem der Bäcker Reißenweber heute seine Waren anbietet.

gerd Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.552

10.03.2009 12:36
#13 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

Zum Innenraum des Bahnhofs fallen mir noch die "Bahnsteigsperren" ein.Da standen am Anfang der Unterführung,wo links und rechts die Treppen hoch zu den einzelnen Bahnsteigen führen, ein oder waren es zwei(?) kleine "Häuschen", in denen ein Bahner saß und die Fahrkarten kontrollierte.,Wollte man mit auf den Bahnsteig,um z.B seine Freunde zu verabschieden, mußte man sich eine extra "Bahnsteikarte" lösen(kostete damals glaube ich -,10 Pfennige)-und die wurde dann auch von dem Bahner entwertet indem er sie mit einem "Locher"abknipste.
Der jetztige Zugang zur damaligen Adamistraße bestand bis dato nicht und ist erst mit dem Ausbau der Stadtautobahn geschaffen worden.
Ach ja,und quer zu der Unterführung waren Absperrgeländer vorhanden,damit nicht einer an der Bahnsteigsperre vorbei gehen konnte.

Kann mich gut erinnern,wennn meine Schwester mit dem Zug zu Besuch kam,und sich eine Menge Reisende zur Bahnhofshalle schoben.Das dauerte dann immer "eine Ewigkeit"bis die Leute alle durch die Bahnsteigsperre durch waren!Und es wurde Ausschau gehalten,ist sie dabei oder kommt sie mit einen anderen Zug?War sie dann entdeckt wurde das freudig bekannt gegeben:"Sie kommt!!"Und manche nahmen die Angekommenen sofort in die Arme,was zusätzlich zu einer Stockung führte.
In den 50er Jahren waren halt noch die Züge "brechend" voll!

gerd Offline

Alter Hase
Beiträge: 3.552

10.03.2009 12:47
#14 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten
Übrigens,zu besagtem Stellwerk, dürfte ein Forumsmitglied schöne Aufnahmen haben!Das war ein großes Stellwerk, welches dann dem viel kleineren Stellwerk weichen mußte.
Wer weiß es?-Wieviele Stellwerke waren im Coburger Bahnhof und im Güterbahnhof vorhanden?(Noch!!-gibt es sie alle, jedoch ohne Funktion)
Wann werden auch sie verschwunden sein?-Genauso wie die alten Flügelsignale, die schon durch moderne Licht Kp Signale ersetzt wurden?
....geht ja net an, das in Zukunft der ICE irgendwann einmal in Coburg hält und dann lassen die den Zug mit scheppernden Flügelsignalen wieder abfahren!??
Jürgen Offline

Stammgast
Beiträge: 1.089

10.03.2009 14:11
#15 RE: 150 Jahre Coburger Bahnhof Zitat · antworten

Ich glaube, Ihr irrt!
Dort, wo heute die Bahnhofsbuchhandlung ist, befand sich nach meiner Erinnerung kein Wartesaal, sondern der Expressgut- und Reisegebäckschalter. Der 1. Klasse Wartesaal befand sich vorne links hinter der Bahnhofsbuchhandlung - direkt wenn man von der Lossaustraße den Bahnhof betrat war links die Bahnhofsbuchhandlung (Inhaber war die Fam. Albrecht). Wenn man daran vorbei ging - parallel zur Lossaustraße (war ein kleiner Gang) war links der Zugang zur Buchhandlung und rechts ein Ausstellungsfenster; am Ende (nach geschätzten 8 bis 10 m) war dann der Zugang zum Wartesaal 1. Klasse. Den Wartesaal der 2./3. Klasse erreichte man, wenn man dem Gang vor der Sperre - links an den Toiletten vorbei - folgte. Die Getränkeausgabe war hier ganz vorne und wurde vom Wartesaal der 1. Klasse mit bedient.
Die Sperre bestand aus zwei "Häuschen", wie Gerd schon vermutete. Der dort damals auf der linken Seite vorhandene Kiosk war bis in die 60er Jahre eine Verkaufsstelle für Obst, Blumen usw.
Vor der Sperre befand sich eine mächtige rechteckige Säule, die immer ein beliebter Standort war, wenn man auf jemanden wartete. War auch am Samstag Abend immer gut besucht, wenn der Zug aus Neustadt kam...
Gruß Jürgen

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