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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 2.931 mal aufgerufen
 Coburger Geschichte
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Jürgen Offline



Beiträge: 1.089
Punkte: 1.089

23.06.2009 13:09
#16 RE: Coburger Bäckereien Zitat · antworten

Zitat von auswanderer01
War der Name der Baeckerei im kanonenweg nich Baeckerei Popp, die hatten den besten Mohnkuchen in Coburg. Und nach dem Mohnkuchen, ein lecker Sturms vom Fass....


Die von Dir genannte Bäckerei müsste auf der anderen Seite gelegen haben (westliche Seite vom Kanonenweg); Rebhan aber auf der gleichen Seite wie früher Ford-Schamberger und heute Lidl. (war nach meiner Erinnerung das Eckgrundstück zur Blumenstraße). Mit dem einen Sohn war ich in der gleichen Klasse im Ernestinum, hat dann die Ing-Schule (wo weiß ich nicht mehr) besucht und muss wahrscheinlich ein Ing.-Büro besessen haben. Wenn ich nicht komplett daneben liege, hat er sich mit Beleuchtung (Arbeitsplatz usw.) befasst (Planung).
Hat während seiner Schulzeit beim VFB Fußball (Verteidiger) gespielt; sein Spitzname bei uns war "Bulle".
Gruß Jürgen

Weinwanderer Offline



Beiträge: 34
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17.09.2009 15:45
#17 RE: Coburger Bäckereien Zitat · antworten

Zitat von Christian
Nochmal zurück zu den Bäckereien.

Es gab in früheren Zeiten Handwerksunternehmen, die hatten in Kombination mit einer Bäckerei auch eine Bierstube und eine eigene Hausbrauerei im Anschluss.

Bei der Liste über die Hausbesitzer des Schwarzen Bären ist dies deutlich zu sehen. Die Loreley war ebenso ein Lokal. Die Gaststätte hieß ursprünglich "Zum Herrnbeck". Der Hauseingang an der Seite zur Rückertstraße zeigt noch eine Brezel im Portal. Eine der letzten Bierstube, welche in Kombination mit einer Bäckerei existierten, war die Sturms Bierstube in der Steingasse Nr. 7. Dort soll ja in wenigen Jahren das Stadtmuseum einziehen.



Die Verbindung Bäckerei und Getränkeausschank war sicher nicht auf Coburg beschränkt. Ich ereinnere an die Becken in Unterfranken, insbesondere in Würzburg, die nebenher eigenen Wein ausschenkten. Die Verbindng von einem Würzburger Silvaner mit einer noch warmen Käsestange ist mir nach 50 Jahren noch in bester Ernnerung

Weinwanderer Offline



Beiträge: 34
Punkte: 34

17.09.2009 15:51
#18 RE: Coburger Bäckereien Zitat · antworten

Die Bäckerei n der Leopoldstraße 25 betrieb in den 50er Jahren ein Bäckermeister Grell. Sein Sohn war mit mir in der Schule Nach meiner Erinnerung wurde der Inhaber von einem Lehrling oder Gesellen seiner Bäckerei wegen ein paar Marek in der Kasse ermordet. Der Täter wurde nach kürzester Zeit gefasst.
Weiß jemand welche Strafe er erhielt?

Christian Offline



Beiträge: 5.620
Punkte: 5.808

17.09.2009 17:12
#19 RE: Coburger Bäckereien Zitat · antworten

Harald Sandner hat diesen Fall in seinem Buch "Coburg im 20. Jahrhundert" verarbeitet.

Darin ist zu lesen das 1959, der 22-jährige Bäcker Wilhelm Schunn aus Hermannstadt (Rumänien) seine Vermieterin, die 70-jährige Helene Geupel, beraubte, missbrauchte und erdrosselte. Die Polizei leitete sofort eine Großfahndung ein. Schunn gelang es aber in die DDR zu flüchten, wo er tagsdarauf in Eisenach von der Volkspolizei verhaftet wurde. Er wurde ausgeliefert und musste sich vor dem Schwurgericht in Coburg verantworten. Das Gericht verurteilte ihn damals zu lebenslänglich Zuchthaus.

Stammbus Offline



Beiträge: 1.484
Punkte: 1.552

18.09.2009 08:14
#20 RE: Coburger Bäckereien Zitat · antworten

Mir fällt noch die ehemalige Bäckerei Carl, Seidmannsdorfer Straße, nahe des oberen Endes des Hirschfeldrings ein.

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