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| Zuletzt Online: 16.01.2026
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Kurze Information zum Stand der Herkunft des Herrn Eichert. Ich habe zum einen den Autor des Artikels im Knochenschüttler kontaktiert. Er ist seine Unterlagen nochmals genau durchgegangen, hat aber leider nichts nachweisbares gefunden, was auf die Herkunft von Fritz Eichert hinweist. Auch Conrad Greif (ehem. Greif & Schlick) habe ich gefragt, ob er ggf etwas über die Zusammenarbeit, respektive Herrn Eichert etwas weiß. Leider hat auch er keinerlei Informationen. Auch hat er dankenswerterweise in einem alten Buchhaltungshauptbuch der Fa. Greif & Schlick nach einem möglichen Konto von Fritz Eichert oder der Firma Quast gesucht. Leider auch hier Fehlanzeige.
Ich habe noch alte Akten im Verzeichnis des Bundesarchivs in Berlin gefunden (Bundesarchiv, BArch R 8121/202). Um hier Einsicht zu bekommen muss ich aber nach Berlin Lichterfelde, teilte mir das Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth mit. Und das ist mir dafür dann doch etwas weit.
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Noch ein kleiner Informationssplitter. Ich habe einige Patente der Firma Greif & Schlick zu dem Thema gefunden. Einige sind von der Firma Greif & Schlick 1910 angemeldet worden, also das Gründungsdatum der Fa Quast in Berlin. Hier mal als Beispiel ein Patent aus Österreich (liegt aber auch für die Schweiz, Holland, Frankreich und England vor) zum Thema "Haltevorrichtung für magnetelektrische Maschinen zur Fahrradlampenspeisung." Aber auch Patente des gesuchten Fritz Eichert findet sich in der DPM Datenbank... Hilft uns noch nicht wirklich weiter. Interessant aber trotzdem ;-) [[File:AT000000049969B_1.pdf]]
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Ich füge hier mal die beiden Quellen an, die ich gefunden habe. Das eine stamm aus dem Fahrrad Wiki. Das andere ist der "Knochenschüttler", die Vereinszeitung des "Historische Fahrräder e.V.". [[File:01_Bearbeitung_Berko_Gründung_Quast_doc.pdf]] [[File:Knochenschüttler_2010_02_heft_49.pdf]]
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Stimmt, ich war gestern eh zufällig im Staatsarchiv und hab die Adressbücher mal durchwühlt, aber auch nichts gefunden. Da gibt es gar keinen Eichert, auch keinen vermeintlichen Vater. Allerdings habe ich auch nur in der Stadt Coburg geschaut und nicht "außenrum" Ich hatte nicht die Zeit um tiefer in den Archiven zu schauen.
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Nur falls wieder jemand nach alten Berufen googeln muss und/oder sich nicht traut Christian zu fragen...  [klugscheissmodus on] Ein Aufläder bezeichnet meines Wissens einen Angestellten bei der Bahn, der als sog. "Ladeschaffner" die Beladung von Zügen verantwortete. Das genannte Datum bei dem Besitzer Georg Nicol Wittmann von Unterer Bürglaß 8 ist übrigens auch das Jahr des Baus des Coburger Bahnhofs (1857/1958).
Und die "Rollfuhrmänner" waren ebenfalls für die Bahn tätig. Rollfuhrunternehmen waren Unternehmen, die spezialisierte städtische Nahtransporte mit rollenden Wagen, eng verbunden mit Eisenbahnlogistik durchführten. Im Gegensatz dazu übernahmen Fuhrunternehmen traditionelle Transporte über Land mit Fuhrwerken, oft über längere Strecken. [\klugscheissmodus on] 
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Aus Forenbeitrag von Christian: Das Bild entstand 1925. Zu den Fahrzeugen: Links im Bild ist der Lebküchlermeister Georg Dorn vom Unteren Bürglaß mit seinem Firmenwagen zu sehen (Fabrikmarke Adler, Baujahr 1907). Rechts im Bild ist ein Motorrad, 2 Zylinder V-Motor, Marke Wanderer zu sehen. Bildquelle: Archiv Rolf Metzner bzw. Link hier aus dem Forum
[[File:f11779222t508072p7268160n2_amIwPiLp.jpg|none|auto]]
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Zitat 1858 Christian Martin Geiger, Melmer
1859 Anna Margaretha Geiger, Melmersehefrau
Vielleicht fragt sich noch jemand was ein Melmer macht /gemacht hat..!? Ich hab mal gegoogelt. Herausgefunden habe ich nicht viel. Als Berufsbezeichnung habe ich nichts gefunden. "Melm" bedeutet allerdings im Thüringischen wohl aber soviel wie "'Staub, besonders 'Straßenstaub' oder 'lockerer, sandiger Lehmboden'" https://www.boari.de/ortsnamen//melm.htm
Ich könnte mir also vorstellen, dass es entweder etwas mit Straßenbau / Straßenreinigung zu tun hat oder dass der Herr irgendeinen anderweitigen sandigen Job hatte.
Hat hier jemand vielleicht eine bessere Erklärung?
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Ich habe dazu mal GPT gefragt:
Zitat Der Ausdruck „… in friedensmäßiger Güte“ ist eine alte, heute ungebräuchliche Werbe- oder Alltagssprache, die vor allem in der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auftauchte.
Bedeutung im historischen Kontext 🕰️ Während des Krieges wurden viele Lebensmittel und Getränke nur mit Ersatzstoffen oder stark verdünnt hergestellt, da hochwertige Zutaten knapp waren.
Nach Kriegsende wollte man den Konsumenten signalisieren: Jetzt gibt es wieder die ursprüngliche Qualität – so wie in Friedenszeiten.
„friedensmäßig“ bedeutete also: nicht mehr kriegsbedingt eingeschränkt, sondern wieder nach den normalen Standards.
„Güte“ bezog sich auf die Qualität des Produkts (z. B. Limonade, Bier, Backwaren).
Übersetzt in heutige Sprache ✍️ Man könnte den Satz etwa so wiedergeben:
„… in der Qualität wie in Friedenszeiten“
oder: „… wieder in ursprünglicher, unverfälschter Güte“
Es war also ein Werbeslogan, der Vertrauen schaffen sollte: Die Ware ist nicht mehr „Not- oder Kriegsware“, sondern wieder so gut wie früher.
👉 Interessant ist, dass solche Formulierungen typisch für die Nachkriegsjahre waren, als man die Rückkehr zur Normalität sprachlich betonen wollte.
Rolf ist besser als jede KI! 
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Wem sie gehörte findet sich im Forum: Untere Klinge Demnach gehörte sie 1908 einem Hermann Hofmann
Entziffern kann ich es nicht "Villa Bed..."?
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Ich bin auch bei Hahnweg/ -fluss Ich tippe auf Hahnweg 65: Hahnweg (9) [[File:Screenshot 2025-10-06 074932.png|none|auto]]
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Naja, doch. Das kommt schon ungefähr hin.
[[File:Screenshot 2025-09-26 111619.jpg|none|auto]]
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Hier mal ein Google Maps Screenshot aus in etwa der gleichen Perspektive wie auf dem Lindner Bild. Der Treppenaufgang entspricht dem heutigen Aufgang vom Hofgarten zur Veste. Außerdem hänge ich mal eine schematische Draufsicht mit an. Quelle Wikipedia. Bei Wikipedia ist zum Hofgarten außerdem u.a. zu lesen:
Zitat Unter Einbezug der Grundstücke unterhalb der Veste, die Herzog Ernst II. bis Ende September 1856 erworben hatte, erfolgte bis zum Jahr 1858 die komplette Umgestaltung des Hofgartens...
Das würde erklären, was mit den Gebäuden passiert ist und warum sie 1830 noch auf dem Bild zu finden sind.
[[File:Screenshot 2025-09-11 143428.jpg|none|auto]]
[[File:Coburg-Hofgarten.png|none|auto]]
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Der VfB hatte vor allem in den 50er und 60er Jahren und später nochmal in den 80er Jahren eine sehr gute und große Radsportabteilung. Die Mitglieder nahmen zum Teil deutschlandweit an Rennen teil. In Coburg gab es immer wieder vom VfB ausgetragene Rennen, z.B. 1957 die Bayerische Straßenmeisterschaft. Ein besonders erwähnenswertes Ereignis war aber die Radsport Großveranstaltung rund um das 75 jährige Jubiläum des Bund Deutscher Radfahrer am 18.07.1959 - 19.07.1959:
Zitat 19.07.1959: Deutsche Meisterschaft im Einzel-Straßenrennen Amateure 19.07.1959: BDR feiert 75 jähriges Bestehen in Coburg 18./19.07.1959: Bundestreffen der Bundesehren Glide des BDR Bundeswanderfahrt, Greif – Preis, Dr.Stocke Jugend Preis, Int. Radball Turnier, Kunstfahren, Rollschuhfahren
[[File:Screenshot 2024-10-07 161720.jpg|none|auto]] [[File:Screenshot 2024-10-07 161805.jpg|none|auto]]
Anfang der 1960er Jahre richtete der VfB dann noch die Deutsche Jugendmeisterschaft Einer-Streckenfahren (82 km Rundstreckenrennen) aus. Parallel dazu fand eine radwanderfahrt statt und ein Kriterium mit 130 Teilnehmern. Außerdem folgte dann 1962 noch die Bayerische Straßen-Radmeisterschaft der Amateure. Zu diesem Rennen hatte der Bayerische Rundfunk auch einen Beitrag produziert: https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/bayerische-strassen-radmeisterschaft-der-amateure-1962/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzk0ZGY4YzM3LWVlNWItNGMzMS05NGEzLTU3ZTEzZGQ3NjY2Yg
In den 80er Jahren wurde eine Radsportabteilung neu gegründet, u.a. durch Hubertus Schneider (damals Vorsitzender des VfB) und Conrad Greif (Greif & Schlick) und einigen mehr. In den folgenden Jahren richtete der VfB jedes Jahr eine sog. Radtourenfahrt (früher Radtouristikfahrt), kurz RTF aus. Aus ganz Deutschland kamen Radsportler zu diesen Rennradveranstaltungen ohne Zeitmessung. Aktuell gibt es große Bemühungen des Team Cora - Coburger Radsport e.V. diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Zum ersten mal seit ca. 40 Jahren soll 2026 die vom VfB Coburg ins Leben gerufene RTF "Rund um das Herzogtum" wieder statt finden.
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Das Anwesen 18 und 18a wurden am 16.12.1921, zu der Zeit im Besitz von Albert Schnepff, versteigert
Coburger Zeitung 26.10.1921 [[File:Versteigerung18_24_CZ26101921.jpg|none|auto]]
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Respekt für die investigative Arbeit! Sehr interessant. Danke Dir!
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Wenn überhaupt, dann Steinrücken. Aber wenn man per Google Maps 3D sich die Veste von Steinrücken aus anschaut, steht man viel zu weit rechts. Das Bild muss also von Steinrücken aus viel weiter links aufgenommen worden sein. Ich tippe auf Ahorn oder so...
Vesteblick von Steinrücken: [[File:Screenshot 2025-05-09 120717.jpg|none|auto]]
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Ein Wort zu dem letztgenannten Eigentümer. Gottlieb Kob, geb. am 07.06.1877, war ab 1924 Obermeister der "Innung für das Kraftfahrzeug-, Fahrrad-, Näh-,Schreib- und Büromaschinen Mechaniker Handwerk", die in diesem Jahr auch gegründet wurde. Er war ab ca. 1906 Eigentümer eines Ladens für Fahrräder, Nähmaschinen und Kraftfahrzeuge in der Kleinen Johannisgasse 18, später dann (ab 1910?) in der Ketschengasse 26. Das Gebäude stand an der Ecke Rosengasse, Ketschengasse, Albertsplatz (s. Bild) Am 24.03.1932 tauchte in der Coburger Zeitung dann an seiner Stelle ein Heinrich Treuner als neuer Inhaber auf, Gottlieb Kob dann als Privatier.
[[File:Albertsplatz.jpg|none|auto]]
[[File:Werbung.gif|none|auto]]
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