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Dieses Thema hat 285 Antworten
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 Coburger Geschichte
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Exil-Coborcha Offline



Beiträge: 1.631
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04.10.2006 11:37
#241 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

In Antwort auf:
In der Chronik von Pellender wird Coburg eine Einwohnerzahl von ca .3000 Personen (zum 30 jhrg.Krieg)angerechnet
jaja damals war meeder noch größer als coburg hat mir letztens erst eine frau aus meeder erzählt!

Exil-Coborcha Offline



Beiträge: 1.631
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04.10.2006 11:38
#242 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

@Jürgen: hast du schon auf der veste untersuchungen gemacht???

Jürgen Offline



Beiträge: 1.089
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04.10.2006 14:17
#243 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

Hallo Chris,
zunächst zu Meeder. Meeder und Fechheim waren bis Casimirs Zeiten die tonangebenden Kirchen, d. h., die jeweiligen Pfarrer wurden von ihnen auch in der Stadt Coburg eingesetzt, ausgetauscht usw.; der Landesfürst selbst hatte keinerlei Einfluss. Erst zu Casimirs Zeiten erfolgte eine Änderung dergestalt, dass alle Kirchen INNERHALB der Stadtmauern dem Herzog bzw. dessen Verwaltung unterstanden. Daraus folgt, dass die Heiligkreuz-Kirche z. B. auch weiterhin den beiden o. a. Kirchen unterstand.

Nun zu Deiner Frage, ob ich bezüglich des Ganges von der Veste zur Stadt Messungen durchgeführt habe: JA! Das Ergebnis habe ich hier bereits vor einigen Wochen beschrieben!
Ick jrüße Dir
Jürgen

Norbert ( gelöscht )
Beiträge:

04.10.2006 18:17
#244 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

jaja

Exil-Coborcha Offline



Beiträge: 1.631
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05.10.2006 09:47
#245 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

das war aber auch bevor die großfamilie niermann in coburg für höhere einwohnerzahlen sorgte *lol*

Norbert ( gelöscht )
Beiträge:

05.10.2006 17:12
#246 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

das

Stephie Offline



Beiträge: 16
Punkte: 16

06.11.2006 19:09
#247 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

irgendwie sind doch jetzt viel mehr Fragen offen als beantwortet,oder? Vielleicht isses wirklich so, daß es einen Tunnel gab, welcher aber im Hofgarten endet u. so als Fluchtmöglichkeit während des Krieges diente u. der zugemauerte Eingang/Torbogen in der Hofapotheke führte nur zum nächsten Wirtshaus. So hatten dann wenigstens alle was davon .

bobo ( Gast )
Beiträge:

23.01.2007 05:13
#248 GPR Zitat · antworten

In Antwort auf:
Vor kurzem unternahm man nochmals den Versuch dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Mit Hilfe von Erdradar untersuchte man den Untergrund in und im Umkreis der Veste. Einen unterirdischen Geheimgang fanden die Forscher jedoch nicht. Was bleibt nun von der Geschichte des Bauwerks übrig? Der unterirdische Tunnel war eine Erfindung des Festungskommandanten von Hanstein, der sich dadurch finanzielle Vorteile für seine Anlage erhoffte. Daraus entwickelte sich mit den Jahrhunderten eine Geschichte die die Coburger von Generation zu Generation weiter erzählten und die mit der Realität nicht mehr viel zu tun hatte. Trotzdem zieht sie uns noch heute in ihren Bann, auch wenn sie höchstwahrscheinlich der Phantasie eines einzelnen entsprungen ist.

Mit was für einem Gerät genau? Wer hat die Prospektion unternommen? Ich denke nicht, das man mit einem Bodenradar hätte den Gang, sofern vorhanden, hätte finden können. Hat was mit geophysikalischen Gesetzen, Wellenlänge, Dämpfung und Leistung zu tun :)

mfg

BOBO

bobo ( Gast )
Beiträge:

23.01.2007 05:36
#249 RE: GPR Zitat · antworten

Möchte gerne noch was anmerken:

Von was für eine Größenordnung des Geheimganges (Stollenprofil) und Überdeckung ging man bei der Projektierung der Prospektion aus? Denn es ist abhängig von der verwendeten Wellenlänge, ob ein Objekt der Größe X detektiert werden kann. Um so kürzer die Wellenlänge, desto kleinere Objekte können detektiert werden. Dies steht aber im Widerspruch zur Eindringtiefe eines GPR. Die Eindringtiefe ist um so höher, um so kleiner die Frequenz der Konfiguration ist. Die Eindringtiefe nimmt expotential im Verhältnis zu der Arbeitsfrequenz ab.
Wer sich genauer informieren möchte kann sich folgendes mal rein ziehen:
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/vvv/200...technik/4/4.pdf

Nebenbei noch was um die Diskussion anzuheizen:
Muß denn ein Geheimgang zwingend unterirdisch sein?

Jürgen Offline



Beiträge: 1.089
Punkte: 1.089

23.01.2007 08:01
#250 RE: GPR Zitat · antworten


Hallo BOBO,
zunächst einmal: Ein Geheimgang muss nicht unterirdisch angelegt werden - es kommt immer darauf an, welchem Zweck er dienen und wohin er führen soll. Damit meine ich, dass Fluchtwege vom Gebäude weg mit Sicherheit unterirdisch verlaufen sind. im Gebäude selbst sieht es anders aus (Beispiel: Burg Lauenstein, genannt Mantelburg).
Was ich vom Bodenradar halte, kannst Du in meinem Beitrag vom ß.10.06 nachlesen. Da hat nämlich der Baubiologe E. G. aus S. im Bereich Schindberg (westlich vom ehemaligem Steinbruch unter dem dortigen Feld) große Hohlräume festgestellt; auch Studenten einer westdeutschen Uni der geologischen Fakultät haben "Ubregelmäßigkeiten" im dortigen Bereich festgestellt, worauf der Reporter vom ZDF - trotz eingehender Warnung meinerseits - dort bohren ließ. Fazit: Außer Spesen nichts gewesen!!
Räps

bobo ( Gast )
Beiträge:

23.01.2007 22:38
#251 RE: GPR Zitat · antworten

Gummerum nutzte aber kein GPR, sonder einen Szintillationszähler bzw. Gravimeter. Und die Jungs von der Uni - ja, Wasser gibt schöne Signale bei einem GPR :)

Pathologe Offline



Beiträge: 31
Punkte: 31

21.02.2007 11:37
#252 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

^^
Vor ein paar Jahren habe ich mit einem Kumpel nach einem geheimgang in die Veste gesucht, wir waren bei der Ernstquelle und an der Wiese, die ganz steil ins Veillchental führt, da ist so ein alter Gulli, aber wir haben leider nixxx gefunden



Kostenlose Biologie Nachhilfe: http://www.bioboard.eu

Jürgen Offline



Beiträge: 1.089
Punkte: 1.089

22.02.2007 08:14
#253 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten


So dumm waren die auch nicht, Wasser in den Gang zu leiten! Außerdem gab es zu dieser Zeit noch kein Abwassersystem, geschweige Regeneinläufe! Früher wurde der "Nachthafen" (Nachttopf) einfach auf die Straße gekippt. Die Technik der Römer (Abwasserkanäle) hat man damals ganz schnell vergessen!
In späteren Jahren wurde dann hier die sog. "Coburger Reihe" zur Entwässerung genutzt und zwar waren dort Kübel aufgestellt (schon ein großer Fortschritt im Hinblick auf Seuchen), die dann von speziellen Firmen entleert wurden. Die ersten Kanäle entstanden in Coburg im 19. Jahrhundert; diese führten direkt in die Vorfluter (z. B. Itz). Anfang des 20. Jahrhunderts begann der Kanal- und Kläranlagenbau in Coburg. Planer war ein berliner Ingenieur mit Namen Jeffson. Die erste Kanalisation in Europa wurde in England ca. 1860 gebaut; Coburg war also schon damals ziemlich fortschrittlich. Die erste Kläranlage auf dem Kontinent wurde in Frankfurt oder Hamburg gebaut, und das erste WC steht in Coburg!

Jürgen

bobo ( Gast )
Beiträge:

24.02.2007 03:49
#254 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

In Antwort auf:
Vor ein paar Jahren habe ich mit einem Kumpel nach einem geheimgang in die Veste gesucht, wir waren bei der Ernstquelle und an der Wiese, die ganz steil ins Veillchental führt, da ist so ein alter Gulli, aber wir haben leider nixxx gefunden
Kannst Du die Stelle genauer bennen oder einfach mal ein Kreuzchen in einer Topo machen. Am Besten wären natürlich Gauß-Krüger-Daten :)

sailgeneration Offline




Beiträge: 36
Punkte: 38

28.09.2008 17:06
#255 RE: RE:Geheimgang zur Veste Zitat · antworten

Zitat von Jürgen

Die Neustadter sagten immer dies hieße "Nie ein Coburger!"
Übrigens, was bedeutet es, wenn in Neustadt ein Hund im Kinderwagen spazierengefahren wird?
Ganz einfach: Essen auf Rädern!
Jürgen


Hoffe anbei der finale Beweis, dass die Coburchä die Hundsfrasä warn:

Auszug aus dem 'Bürgerbuch der Herzogl. Residenzstadt Coburg' auf Seite 139:

E: Gebührentarif
§27. Schlacht und Unetrsuchungsgebühren:
Für das schlachten, die Schlachtvieh- und Fleischbeschau und bezw. Trichinenschau sind zu zahlen:
Für 1 Pferd M 5.--
" 1 Bullen (unkastriert, mit mindestens 1 Schaufel) M 6.--
.
.
.
" 1 Schaf oder Ziege M. -.20
" 1 Hund M. -.20
Die in vorstehendem Absatz normierten Gebührensätze gelangen auch bei Notschlachtungen zur Erhebung.

Für die mikroskopische Untersuchung auf Trichinen werden erhoben:
Für 1 Schwein oder 1 Hund M. -.50
Für einzelne Schweinestücke oder für zwei nachweislich von einem SChweine stammende Stücke (Schinken, Schweinsrücken) M. -.30

Gerne kann ich noch weitere Dokumente liefern, die den Verzehr von Hundefleisch in Coburg beweisen.

Gebt Euch doch mit so hochnäsig - Ihr Residenzler!

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